Kunstpädagogische Positionen

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Heute
  • Vortrag Anja Steidinger (Hamburg): Undiszipliniertes Vermitteln: Kollektive und aktivistische Praktiken in künstlerischer Vermittlungsarbeit

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Ausgehend von einer künstlerischen Praxis, die auf kollektiver Forschung, Organisation und Kommunikation von Wissen basiert, skizziert dieser Beitrag eine Kunstpädagogik, die von kritischer Theorie, radical pedagogy, Kunst und dem politischem Aktivismus lernt und sich gegen rechtspopulistische, sexistische, rassistische, antisemitische, klimafeindliche Positionen und soziale Ungerechtigkeit in der Gesellschaft stellt. In diesem Zusammenhang werden zwei sehr unterschiedliche […]

  • Nanna Lüth (Berlin): Kritische Hoffnung vermitteln, soziale Ordnungen hinterfragen: Künstlerische Bildung in der Klimakrise, ein Anfang

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Empirische Studien zeigen, dass Sorge die häufigste Emotion ist, mit der Kinder und Jugendliche auf die Präsenz von Klimafragen reagieren. Angst und Sorge sind jedoch häufig Voraussetzung für die Beschäftigung mit ökologischen Problemen. Auf diesem Perspektivwechsel gegenüber sogenannten negativen Emotionen basiert die Forderung der Psychologin Maria Ojala nach einer Förderung kritischer Hoffnung angesichts der globalen, zugleich geografisch ungleich verteilten […]

  • Paul Barsch (Dresden/Karlsruhe): Generative KI: Im künstlerischen Arbeitsprozess zwischen euphorischen Ausblicken und frustrierenden Sackgassen

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Im Vortrag werde ich meinen künstlerischen Arbeitsprozess der letzten 3 Jahre darstellen, dem Zeitraum, seit KI-basierte Bildgenerierung für NutzerInnen zugänglich ist. Anhand eigener Experimente und ausgewählter Beispiele anderer Künstler, lässt sich sehr gut die rasante Entwicklung generativer KI aufzeigen. Von anfänglich schlecht aufgelösten Thumbnails, zu hoch aufgelösten Videos, von einsilbigen Anweisungen zu komplex verschachtelten Prompts. […]

  • Vortrag Juliane Ahlborn (Bielefeld): ARTificiality: Zum Verhältnis von KI, Kunst und Subjektivierung

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Der Vortrag widmet sich dem Zusammenhang von kreativ-künstlerischen Formen der Selbstexpression mit und durch KI und Subjektivierung. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte dieser vergleichsweise jungen Kunstform wird die Rolle des Menschen bei der Gestaltung künstlerischer Artefakte mithilfe komplexer datengetriebener Systeme näher beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale Konzepte wie Intentionalität, Autor:innenschaft und Kreativität. Darauf aufbauend werden […]

  • Vortrag Annika Niemann (Berlin): Die Leerstellen füllen: Koloniale Kontinuitäten im Kontext Schule durchkreuzen

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Koloniale Kontinuitäten finden sich im Kontext Schule in rassistischen Darstellungen und diskriminierenden Interaktionen, aber auch in dem, was nicht gezeigt, gesagt und vermittelt wird. Curricula und Bildungsmaterialien weisen viele Leerstellen auf. So ist der Kanon auch im Kunstunterricht oft weiß und männlich geprägt und zuweilen direkt verstrickt in koloniale Narrative. Der Beitrag nimmt solche Leerstellen […]

  • Gastvortrag: Jürgen Oelkers: Kreativität als Erziehungsziel? Theorien, Paradoxien und Entspannungen

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Ausgehend von der Frage, wieso Träume kreativ sind und wieso Pädagogen für ‘Kreativität’ kompetent sein sollen, behandelt der Vortrag drei Varianten: Kreativität als intuitive Problemlösung, als Element in einem Denkakt und als Spiel von Kindern. Als Erziehungsziel ist Kreativität paradox; man will fördern, was sich nur von selbst vollziehen kann. Damit konkurriert die Schule mit […]

  • Gastvortrag: Jane Eschment: Zwischen Stoffbergen, Höhlenbau und Lichtschimmer: Forschen als involviertes Zurückblicken auf Spannungsmomente inszenierter ästhetischer Erfahrungsräume in Gemeinschaft

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Der Vortrag bezieht sich auf ein Seminar mit Studierenden der Ästhetischen Erziehung und Kunstpädagogik an der Uni Köln, in dem die Konzeption von (Kunst-)Unterricht als Inszenierung ästhetischer Erfahrungsräume für Kinder einer Kita und Grundschule gemeinsam erprobt, durchlebt, beobachtet und befragt wurde. Über das Erzählen von Geschichten führt der Vortrag in einen der im Seminar inszenierten […]

  • Gastvortrag Karlsruhe: Internet Teapot: Designing for Play and Critical Reflection

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    This lecture presents the work of internet teapot, a Rotterdam-based collaboration between Karla Zavala Barreda and Adriaan Odendaal and their use of speculative and co-creative practices to engage various publics around pressing socio-technological and cultural issues. Through projects like the Algorithms of Late-Capitalism zine series and board game, they have developed a framework that uses […]

  • Gastvortrag: Michael Lüthy: Sehen/Denken/Wissen/Verstehen: Prozesse der Selbst- und Weltbildung im Umgang mit Kunst

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Sehen/Denken/Wissen/Verstehen: Prozesse der Selbst- und Weltbildung im Umgang mit Kunst Dass es gewinnbringend ist, sich mit Kunstwerken auseinanderzusetzen - gerade auch in pädagogischen Zusammenhängen -, ist allgemein akzeptiert. Doch um welchen Gewinn geht es? Um starke subjektive Erfahrungen? Um die Vermehrung des Objektwissens? Um Einsichten in historische oder gesellschaftliche Kontexte? Sicherlich um all dies. Doch […]

  • Gastvortrag: Stefan Bast: Rückkehr zur Scham. Diskriminierungskritisch-autoethnographische Forschung in der Kunstpädagogik

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Rückkehr zur Scham. Diskriminierungskritisch-autoethnografische Forschung in der Kunstpädagogik. Schambehaftete Situationen können in Bildungsprozessen eine bedeutsame Rolle spielen. Der Vortrag „Rückkehr zur Scham. Diskriminierungskritisch-autoethnografische Forschung in der Kunstpädagogik“ will entlang eines Forschungsprojektes aufzeigen, was es einerseits heißt, an der Schnittstelle Kunst und Bildung autoethnografisch zu forschen und dabei andererseits den Aspekt der Scham, der genauer gefasst […]