Kunstpädagogische Positionen

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Heute
  • Nora Landkammer (Linz): Forscher zeichnen. Ein Recherchebeispiel zur Kolonialität der Kunsterziehungsbewegung

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Die Ausstellung „Das Kind als Künstler“ in der Hamburger Kunsthalle (Lehrervereinigung für die Pflege der künstlerischen Bildung 1898) wird als einer der Auftakte der Kunsterziehungsbewegung erzählt, auf deren Reformideen vieles zurückgeht, was das Selbstverständnis von Kunstpädagogik und -vermittlung heute prägt: kreative Entfaltung und individueller Ausdruck genauso wie eine Skepsis gegenüber Norm und Disziplin. Was dabei […]

  • ++ ENTFÄLLT ++ Johanna Trautmann (Kaiserslautern-Landau): Kunstpädagogik in der [Klima]Krise: ambigue Erfahrungen und fragile Verbindungslinien

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Wir befinden uns mit der Krise in der die Menschheit und mehr-als-menschliche Entitäten am existenziell am stärksten bedrohenden Krise. Wie können wir dieser Krise angemessen kunstpädagogisch begegnen? Für die Beantwortung dieser Frage wird der Begriff der Ambiguität zur zentralen Denkfigur. Mit der Brille der Ambiguität werden Kunst, Bildungssituationen und gesellschaftliche Prozesse beleuchtet. Aus der Überlagerung […]

  • Ulrike Gerhardt (Oldenburg): Ko-Kreation vor dem Horizont des Former West: Ein ästhetisch-didaktisches Prinzip

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Der Begriff Ko-Kreation ist in kunstpädagogischen, kulturellen und bildungspolitischen Diskursen präsent und wird meist mit KI und Innovation in Verbindung gebracht. Doch was bedeutet er in Bezug auf alternative edukative Methoden und zeitgenössische Positionen der kulturellen Bildung? Welche theoretischen, historischen und praktischen Entwicklungen haben zu seiner Popularität beigetragen – und welches transformative Potenzial birgt er […]

  • Silvia Henke (Luzern): Que sera, sera? Kunstpädagogik als Praxis der Zukunft

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Seit einiger Zeit steht die Zukunft in vielen Bildungsagenden auf dem Programm. Insbesondere die Future Skills, das 4K-Modell des Lernens sowie die Bildung für Zukünfte (UNESCO) akzentuieren Konzepte mit Handlungs- und Gestaltungskompetenzen für die Zukunft. Dabei erschöpfen sie sich oft in der aufwendigen Extrapolation von Szenarien und in der Auflistung von wenig ausdifferenzierten Kompetenzen. Demgegenüber […]

  • ++ ENTFÄLLT ++ Katja Lell & Burak Şengüler (Köln): Rassistische Kontinuitäten, hegemoniale Männlichkeiten und affektive Blickwechsel in Räumen der Filmbildung

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Studierenden, Lehrenden, Mitarbeitenden, externen Interessierten etc. sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in Ilias. (Externe Interessierte melden sich bitte per mail bei Merle Schmidt: Nwenke@smail.uni-Koeln.de   Hinweise zur Barrierefreiheit: Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die […]

  • Gastvortrag: Carolin Jakob, Anna Sprenger: Thinking beyond AI4ArtsEd – Künstlerische Praktiken mit und über generative KI für die Bildungspraxis

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Die rasante Entwicklung von (generativer) KI transformiert nicht nur gesellschaftliche und politische Strukturen, sondern auch Bildungstheorie  und -praxis. In der kunstpädagogischen Bildung entsteht daraus ein komplexes Spannungsfeld: Einerseits prägen kommerzielle generative KI-Anwendungen zunehmend Bildkulturen und riskieren eine funktional verkürzte Nutzung, andererseits eröffnen KI-gestützte künstlerische Praktiken neue kreative und ästhetisch-explorative Gestaltungsmöglichkeiten. Das Projekt Artificial Intelligence for […]

  • Gastvortrag: Fatma Kargin-Zahn (Lüneburg): Rollenbildung. Eine konzeptuelle Skizze ästhetisch-performativer Bildungsprozesse (AT)

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Vor dem Hintergrund der transformatorischen Ästhetik und am Beispiel der Installation „House“ (Doug Aitken) beschreibe ich die Erfahrung künstlerischer Installationen als responsiv-performative Prozesse (Rollenbildung), in denen die Betrachter:innensubjekte und die Installation in ihrer situativen, wechselseitigen Hervorbringung in den Blick genommen werden. Anknüpfend daran und in Anlehnung an eine spezifische Aufführungslogik wird eine ästhetisch-performative Bildungstheorie skizziert, […]

  • Gastvortrag Lukas Sonnemann (Osnabrück): dis/play: Zwischen-bildliche Erfahrungen und ästhetische Situierungen im Medium Ausstellung

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Ausstellungen sind mehr als bloße Präsentationen von Kunst. Sie bilden komplexe Erfahrungsräume, in denen sich ästhetische, hermeneutische, leibliche und affektive Erfahrungsweisen kreuzen und sie übersteigen eine bloße Präsenz, weil sie in historische, kulturelle und institutionelle Dispositive eingelassen sind. Ebenso wenig lassen sie sich auf bloße Ansammlungen von Objekten reduzieren, denn durch die kuratorische Inszenierung werden […]

  • Gastvortrag: Gesine Hopstein, Torsten Meyer: Entering Post Digital Art Education. Transfer der digitalen Transformation in die schulpädagogische Praxis – Projekt COMeARTS

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Digitale Technologie hat sowohl die Produktion und Rezeption als auch die Distribution von visuellen und audiovisuellen Medien in den vergangenen Jahrzehnten sehr grundlegend verändert. Davon sind auch die Künste betroffen. Lehrkräfte für das Fach Kunst müssen als Expert:innen digitale Produktionsmittel nicht nur technisch beherrschen und Schüler:innen darin unterstützen können, zu selbständigen Produzent:innen zu werden, sondern […]

  • Prof. Dr. Torsten Meyer: Entangling AI

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Der Titel des Vortrags ist zweideutig. Er verweist zum einen auf die Frage, wie KI in ästhetische Bildungsprozesse eingeflochten werden kann, und zum anderen darauf, dass KI selbst bereits von komplexen Entanglements geprägt ist, die in ästhetischen Bildungsprozessen für weitere Verwicklungen sorgen. Angeregt durch ein interdisziplinäres Forschungsprojekt mit dem Titel „Artificial Intelligence for Arts Education“ […]