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Vortrag von Franziska Bellinger, Katrin Hünemörder & Michaela Kramer: Unlearning Antifeminism on TikTok. Politische Medienbildung im Schnittfeld von Forschung und Praxis

Das Projekt „Unlearning Anti-Feminism on TikTok“ nimmt das Phänomen zum Ausgangspunkt, dass sich antifeministische Diskurse aus dem rechten Spektrum zunehmend in Form vermeintlich harmloser Lifestyle-Formate auf der Social Media Plattform TikTok wiederfinden. Es widmet sich den Fragen, wie Jugendliche und junge Erwachsene dieses Phänomen wahrnehmen und wie sie durch Bildungsangebote in ihrer Handlungsfähigkeit gestärkt werden können. Aus dem Projekt gehen offene Bildungsmaterialen (OER) sowie empirisch fundierte Handlungsempfehlungen für die Bildungsarbeit hervor, die in formalen Kontexten wie Schulen oder Hochschulen sowie in non-formalen Kontexten wie Vereinen oder Initiativen genutzt werden können. Im Vortrag werden die zentralen Ergebnisse des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts im Schnittfeld von Forschung und Praxis der politischen Medienbildung vorgestellt.

 

Franziska Bellinger ist Juniorprofessorin für Mediendidaktik und Medienpädagogik an der Universität zu Köln. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich u. a. mit den Themen Grundbildung Medien, Lehren und Lernen mit digitalen Medien, medienpädagogische Professionsforschung, Open Education und politische Medienbildung.

Katrin Hünemörder ist Geschäftsführerin von mediale pfade, einem Verein der politischen Medienbildung mit Sitz in Berlin. Zusammen mit ihrem Team entwickelt sie digitale Bildungsformate, die einen emanzipatorischen Umgang mit digitalen Medien und neuen Technologien fördert und überlegt, wie kritische Medienbildung zur Stärkung und Förderung von Demokratie in einer postdigitalen Welt beitragen kann.

Michaela Kramer ist Juniorprofessorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt digitale Medien in der Bildung an der Universität zu Köln. Dort forscht sie zu Bildungs- und Sozialisationsprozessen unter den den Bedingungen der Digitalität und beleuchtet in verschiedenen Projekten, wie Jugendliche in mediatisierten Gesellschaften Orientierung finden, Identität entwickeln und sich in gesellschaftliche Diskurse einbringen.

Bildcredits: Liv Liv Design

 

Die Ringvorlesung findet im Sommersemester 2025 in Präsenz statt. Gäste sind herzlich willkommen im THEATER.

 

 

Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann. 
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.

Details

Datum:
3. Juni
Zeit:
18:00 - 19:30
Format:

Veranstaltungsort

THEATER (Raum 2.212)
Gronewaldstr. 2
Köln, 50931 Deutschland
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Webseite:
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Veranstalter

Department Kunst und Musik