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Vortrag von Christoph Hust: Von Kirnberger bis Zelda: Spiele als musikgeschichtliche Artefakte

Spiele sind wie Zeitkapseln: Sie speichern Informationen über die Kultur, aus der sie stammen, lassen sie im Akt des Spielens wieder gegenwärtig werden und ermöglichen den Spieler:innen die aktive Auseinandersetzung damit. Das gilt ebenso für die Musik im Spiel, sowohl im analogen als auch im digitalen. Der Vortrag soll zeigen, wie Johann Philipp Kirnbergers musikalisches Würfelspiel von 1757 Konzepte seiner Musiktheorie ebenso erfahrbar macht wie Anne Youngs Musical Games soziale Normen um 1800, wie Brett- und Kartenspiele des 19. und 20. Jahrhunderts den musikalischen Kanon ihrer Zeit spiegeln und moderne Spiele von Dragon Quest bis The Legend of Zelda die Kulturen der Gegenwart repräsentieren.

 

Christoph Hust lehrt Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Er beschäftigt sich mit Musik und Spiel, Filmmusik sowie der Musikverlags- und Musiktheoriegeschichte. Aktuelle Projekte befassen sich mit der Geschichte der Musik für Heimcomputer, Carl Reinecke sowie der Musik in The Legend of Zelda – Letzteres in Kooperation mit der Ritsumeikan-Universität Kyoto, an der er seit 2020 als Visiting Researcher tätig ist.

Bildcredits: Christoph Hust

 

Die Ringvorlesung findet im Sommersemester 2025 in Präsenz statt. Gäste sind herzlich willkommen im THEATER.

 

 

Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann. 
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.

Details

Datum:
6. Mai
Zeit:
18:00 - 19:30
Format:

Veranstaltungsort

THEATER (Raum 2.212)
Gronewaldstr. 2
Köln, 50931 Deutschland
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Webseite:
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