
Vortrag von Christian Leineweber: Freiheit im digitalen Wandel – Zum Verhältnis von Affekten und Medienkompetenz
Im digitalen Zeitalter stellt sich die Frage nach individueller und kollektiver Freiheit neu. Die Nutzung digitaler Medien eröffnet neue Handlungsräume, geht jedoch zugleich mit Formen individueller Überforderung und gesellschaftlichen Unbehagens einher. Vor diesem Hintergrund spürt der Vortrag systematisch dem Verhältnis von Affekten und Medienkompetenz nach. Die leitende These lautet, dass sich die Bedingungen für eine medienkompetente Nutzung digitaler Medien im Kontext zunehmender ‚affektiver Medienpraktiken‘ (Margreth Lünenborg) transformieren. Anhand konkreter Medienpraktiken und gesellschaftlicher Phänomene soll analysiert werden, wie affektive Dynamiken den Umgang mit digitalen Medien prägen und welche Herausforderungen sich darauf für eine emanzipatorische Gestaltung des digitalen Wandels ergeben.
Christian Leineweber ist Juniorprofessor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildung und Digitalität an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Arbeits- und Interessensgebiete sind: Medienpädagogische Bildungstheorie und bildungswissenschaftliche Medienforschung, Medienbildung mit Fokus auf gesellschaftliche und normative Aspekte einer handlungsorientierten Medienpädagogik sowie Lern-, Bildungs- und Subjektivierungsprozesse im digitalen Wandel.
Bildcredits: ChatGPT
Die Ringvorlesung findet im Sommersemester 2025 in Präsenz statt. Gäste sind herzlich willkommen im THEATER.
Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann.
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.