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Kalkül und Kontingenz – Rückblick auf ein Forschungsprojekt anlässlich seiner Publikation

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Anne Gruber, Milena Meier, Anna Schürch, Sascha Willenbacher

 

Was bedeutet der bildungstheoretisch aufgeladene Begriff ‚Kontingenz‘ für das Unterrichten von Kunst und Theater an Schulen? Etwa, dass mit unvorhergesehenen Situationen zu rechnen ist? Oder dass Momente entstehen können sollen, die Unvorhersehbares zulassen? Oder bedeutet es anzuerkennen, dass jeder Kanon auch anders aussehen könnte und keine feste Basis darstellt? Dass Lehrer*innen und Theaterpädagog*innen registrieren, wie ihre bisherigen Vorannahmen brüchig werden?

Diese und weitere Fragen beschäftigten uns im interdisziplinären, fachdidaktisch ausgerichteten Forschungsprojekt „Kalkül und Kontingenz“, in dem Lehrer*innen des Fachs Bildnerisches Gestalten sowie Musik- und Theaterpädagog*innen den eigenen Kunst- und Theaterunterricht zum Umgang mit Kontingenz untersuchten.

In unserem Vortrag nehmen wir die im Frühling erschienene Publikation der Ergebnisse zum Anlass, um auf das Projekt zurückzuschauen und wesentliche Punkte der Auseinandersetzung noch einmal aufzugreifen.

 

Anne Gruber arbeitete nach ihrem Studienabschluss der Kunstpädagogik 2013-2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teamforschungsprojekt «Kalkül und Kontingenz» des Institute for Art Education (IAE) an der ZHdK. Derzeit setzt sie sich im Dossier Lehre an der ZHdK mit Fragen der Hochschuldidaktik auseinander und arbeitet als Kunstpädagogin in Zürich.

Milena Meier ist Theaterpädagogin, Dozentin an der ZHdK und Gastdozentin an der Pädagogischen Hochschule FHNW. Als freischaffende Theaterpädagogin arbeitete sie u. a. am Theater Basel, Vorstadttheater Basel und dem Jungen Schauspielhaus und ist Mitglied der Plattform Firma für Zwischenbereiche. Sie publizierte in der Zeitschrift für Theaterpädagogik zu Fragen nach einer künstlerischen Kunstvermittlung im Theater und Fachdidaktischen Positionierung in der theaterpädagogischen Ausbildung von Lehrer*innen. 2013–2015 forschende Berufspraktikerin im Teamforschungsprojekt «Kalkül und Kontingenz» des Institute for Art Education (IAE) an der ZHdK.

Anna Schürch ist Kunstpädagogin und Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste, tätig in Lehre und Forschung im Bereich Art Education. Arbeitsschwerpunkte: Historische und aktuelle schulische Kunstpädagogik, Forschendes Lernen, poststrukturalistische Bildungstheorie, Vermittlung von Gegenwartskunst und Performance. Promotion zur Geschichte der ZeichenlehrerInnenausbildung in der Schweiz. 2013–2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teamforschungsprojekt «Kalkül und Kontingenz» des Institute for Art Education (IAE) an der ZHdK.

Sascha Willenbacher ist Theaterpädagoge und Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz sowie an der Zürcher Hochschule der Künste, tätig in Lehre und Forschung im Bereich Theaterpädagogik. Arbeitsschwerpunkte: Kulturelle Bildung/ Theaterpädagogik an Schulen, Kooperation zwischen Künstler*innen und Lehrer*innen, Forschungsmethodik im Bereich Kulturelle Bildung (Aktions- und Teamforschung, Begleitforschung, Evaluationen). 2013–2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teamforschungsprojekt «Kalkül und Kontingenz» des Institute for Art Education (IAE) an der ZHdK. Künstlerische Co-Leitung im Projekt «Kulturagent.innen – für kreative Schulen» der Stiftung Mercator Schweiz.

 

Bedingt durch die Corona-Pandemie finden die Vortragsveranstaltungen im Wintersemester 2020/21 online via zoom statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Studierenden, Lehrenden, Mitarbeitenden, externen Interessierten etc. sind herzlich eingeladen. Zugangsdaten sowie weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in Ilias (Externe Interessierte melden sich bitte per mail beim Veranstalter: t.meyer@uni-koeln.de).

Veranstalter

Institut für Kunst & Kunsttheorie
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