Forschungsperspektiven der Ästhetischen Erziehung und deren Bezugsdisziplinen

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Heute
  • Vortrag von Christian Rolle und Dr. Gözde Özenç İra: Kultursensibler Musikunterricht – Perspektiven und Praktiken in der Grundschule

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Der Vortrag thematisiert neben einem einführenden Überblick über Forschungsformate und -themen den kultursensiblen Musikunterricht in der Grundschule aus einer vergleichenden Perspektive. Im Fokus stehen Sichtweisen und pädagogische Praktiken von Lehrkräften in NRW/Köln und Ankara/Türkei. Diskutiert werden Chancen und Herausforderungen einer inklusiven und kulturbezogenen Musikpädagogik im schulischen Alltag.   Dr. Gözde Özenç İra promovierte 2024 und ist seit […]

  • Dr. Andreas Förster: Zugängliche digitale Musiktechnologien in Förderschwerpunkten und in der Inklusion

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    “Digital music technologies have become the primary tools of Western musical culture and are being adopted by other musical cultures around the world” . Digitale Musikinstrumente (DMIs) können als Teil eines zeitgemäßen Musikunterrichts verstanden werden, da sie einen Zugang zu einem breiten Spektrum an musikalischen Erfahrungen ermöglichen. Die zunehmende Verfügbarkeit von kostengünstigen Sensoren und Computern bietet die Möglichkeit, flexibel Musikinstrumente zu gestalten, die es Menschen, die beim […]

  • Johanna Trautmann: Ambiguität. Ein Denk- und Handlungsansatz für eine Kunstpädagogik in der [Klima]Krise

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Wie können wir in der Krise kunstpädagogisch handeln und dabei den Ambiguitäten von Krise, Kunst und Bildungssituationen gerecht werden? Diese Frage stellt Marie Johanna Trautmann in ihrer Dissertation, in dessen pädagogisch-hermeneutischen Forschungsprozess sie mit ihrem Vortrag Einblick gibt. Ambiguität wird darin zur zentralen Denkfigur, um Bildungssituationen, künstlerische Praxis und Rezeption sowie gesellschaftliche Verflechtungen im Kontext […]

  • Beitrag im Rahmen des Forschungskolloquiums von Jürgen Haufer zu musikalisch-pädagogischen Selbstkonzepten von Studierenden im Lernbereich Ästhetische Erziehung

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Ausgangspunkt des Forschungsprojekts ist die wiederholte Beobachtung unsicherer oder defizitorientierter musikbezogener Selbstzuschreibungen von Studierenden und Referendar:innen mit dem „Fach“ Ästhetische Erziehung. Das Projekt untersucht, wie sich musikpädagogische Selbstkonzepte, insbesondere im Verlauf des Studiums, des Referendariats und der frühen Berufspraxis ausbilden und welche individuellen und institutionellen Faktoren auf den Entwicklungsprozess einwirken. Methodologisch orientiert sich das Projekt […]

  • Dr. Ronja Kampschulte & Prof. Dr. Christian Rolle: Partizipative Forschungsmethoden im dialoguing@rts-Projekt

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Wie ist partizipative Forschung in partizipativen künstlerisch-pädagogischen Projekten möglich? Im Rahmen des EU Horizon Projektes dialoguing@rts wurde vom Department Kunst und Musik in Kooperation mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm im dortigen Quartier Alter Eselsberg ein ehemaliges italienisches Restaurant als offener Begegnungsraum angemietet, um gemeinsam mit Anwohner*innen Projekte kultureller Praxis als Teil des Alltags im […]

  • Alina Bonitz: (Wie) Kann Kunstpädagogik diskriminierenden Strukturen in Schule, Kunst und Gesellschaft etwas entgegensetzen?

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Gemeinsam erkunden wir, wie sich Queertheorie und Kunstpädagogik miteinander verbinden lassen, um daraus eine handlungsleitende Perspektive für Lehre und Lernen zu entwickeln. Eine queere Kunstpädagogik wird hier verstanden als Ausdruck einer diskriminierungskritischen Haltung: Wer wird (nicht) als Kunstlehrer:in gedacht? Mit welchen Methoden, Materialien und künstlerischen Positionen arbeiten wir? Wie sprechen wir über Körper, Begehren und […]

  • Sarah Lopper: Ästhetische Bildung in planetaren Beziehungen: Von Klima, Ökologie und mehr-als-menschlichen Gemeinschaften

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Das Anthropozän ist geprägt von dystopischen Krisenerzählungen und technologischen Lösungsfantasien, die wenig Raum für die dichte Gegenwart jener Konstellationen lassen, mit denen zahlreiche Menschen und andere Lebewesen tagtäglich auf ungleiche Weise konfrontiert sind. Der Vortrag setzt in diesem Feld alltäglichen Erlebens natur-kultureller Verflechtungen an und befragt Beziehungskonstellationen im Sinne eines planetaren, mehr-als-menschlichen Miteinanders. Dies wird […]

  • Veronika Phung: Praxistheoretische Videostudie zu Inklusion im Musikunterricht

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    In welchen Situationen wird Gemeinsamkeit beim Musizieren in Kleingruppen hergestellt? Wann sind liminale Phasen des Gruppenmusizierens und welche Folgerungen können daraus für einen inklusionsorientierten Musikunterricht gezogen werden? Im Diskurs um das Klassenmusizieren als spezifisches Handlungsfeld des schulischen Musikunterrichts liegt das Interesse von musikpädagogischen Perspektiven auf der Ermöglichung von gemeinsamen Musiziermomenten. Es gibt verschiedene Ansätze in […]

  • Prof. Lauri Väkevä (Universität Helsinki): Arts Education for Aesthetic Sustainability at the time of Generative Artificial Intelligence

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Machine creativity, especially in the form of Generative Artificial Intelligence (GenAI), is rapidly reshaping artistic practices and the conditions under which aesthetic experience emerges. While arts educators (educators in and between the arts) approach these developments with caution, particularly given concerns about their sustainability, less attention has been paid to how GenAI may transform aesthetic […]

  • Prof. Nora Sternfeld: Wer sind wir, wenn wir wie Maschinen sind, die wie wir sind?

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Im allerletzten Satz seines Buches „The eye of the Master. A Social History of Artificial Intelligence” spricht der Medienphilosoph Matteo Pasquinelli von einer unmöglichen Aufgabe: Vor dem Hintergrund des Wissensextraktivismus der Künstlichen Intelligenz müsse eine Gegenbewegung zu den großen Technologieriesen und ihrem Einfluss auf die Regierungspolitik gebildet werden. Um an einem Wissen als Gemeingut zu […]