Forschungsperspektiven der Ästhetischen Erziehung und deren Bezugsdisziplinen

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Heute
  • Vortrag von Prof. Dr. Martina Leeker: TikTok besser machen. Care für posthumane Entanglements und die Figur des versierten Spielers

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    Im TikTok-Projekt Myke. Hacking the Manosphere (Theater-Kollektiv onlinetheater.live) wurden zum Zwecke einer „Care für TikTok“ Fake-Accounts auf der Plattform angelegt, um mit Hilfe von Kunstfiguren Nachrichten zu Empathie und Solidarität in antifeministische rechte Bubbles junger Männer einzuschleusen und so gegen Selbst-/Hass und die Online-Radikalisierung vorzugehen. Dabei rechnete das Projekt mit einer posthumanen Performance-Situation, in der […]

  • Vortrag von Robert Seidel: Manifesting from Noise (Artist Talk)

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    In seinen experimentellen Filmen und Installationen widmet sich der Künstler Robert Seidel seit zwei Jahrzehnten der Analyse fortschreitender Möglichkeiten digitaler Bildgenese. Maschinelles Lernen (ML) und Künstliche Intelligenz (KI) eröffnen völlig neue Perspektiven, in denen sich die Grenzen zwischen Original und Nachahmung zunehmend auflösen. Besonders deutlich wird dies in seinem preisgekrönten Film „HYSTERESIS”, in dem analoge […]

  • Vortrag von Jasmin Böschen: Subjects like water – (an-) ästhetische Bildung durch Smartphone-Film

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    Mehr als dass das Smartphone beim Filmen als ›Instrument‹ begriffen werden kann, mit dem gezielt ein Abbild der Welt produziert wird, bestimmt es als ›Medium‹ die von ihm erzeugten Bilder grundlegend mit. Die zunehmende Komplexität der Algorithmik und Sensorik von Smartphone-Kameras wirft für die kunstpädagogische Theorie und Praxis relevante Fragen zur ästhetischen (Film-)Bildung auf. Durch […]

  • Prof. Dr. Sonia Fizek: Playing at a Distance

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    Do we play video games or do video games play us? Is nonhuman play a mere paradox or the future of gaming? And what do video games have to do with quantum theory? In the talk based on her book Playing at a Distance (MIT Press 2022), Fizek will engage with these questions, proposing new […]

  • Vortrag von Prof. Dr. Christian Rolle, Tanya Gautam, Sara Walther: Ökologisch-kritische ästhetische Bildung, oder: Auf der Suche nach Antworten auf die Frage „Wie wollen wir leben?“

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    Das interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprojekt EcoLit (Eco-critical Literacy in musik- und literaturbezogenen Praxen kultureller Bildung) erkundet, welchen Beitrag die kunstpädagogische Praxis in der Auseinandersetzung mit den ökologischen Krisen der Gegenwart leisten kann. Wir gehen davon, dass die notwendige sozial-ökologische Transformation nicht nur technologische Antworten verlangt, sondern mit einem kulturellen Wandel einhergehen muss. Hier liegt eine […]

  • Vortrag von Christian Rolle und Dr. Gözde Özenç İra: Kultursensibler Musikunterricht – Perspektiven und Praktiken in der Grundschule

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Der Vortrag thematisiert neben einem einführenden Überblick über Forschungsformate und -themen den kultursensiblen Musikunterricht in der Grundschule aus einer vergleichenden Perspektive. Im Fokus stehen Sichtweisen und pädagogische Praktiken von Lehrkräften in NRW/Köln und Ankara/Türkei. Diskutiert werden Chancen und Herausforderungen einer inklusiven und kulturbezogenen Musikpädagogik im schulischen Alltag.   Dr. Gözde Özenç İra promovierte 2024 und ist seit […]

  • Dr. Andreas Förster: Zugängliche digitale Musiktechnologien in Förderschwerpunkten und in der Inklusion

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    “Digital music technologies have become the primary tools of Western musical culture and are being adopted by other musical cultures around the world” . Digitale Musikinstrumente (DMIs) können als Teil eines zeitgemäßen Musikunterrichts verstanden werden, da sie einen Zugang zu einem breiten Spektrum an musikalischen Erfahrungen ermöglichen. Die zunehmende Verfügbarkeit von kostengünstigen Sensoren und Computern bietet die Möglichkeit, flexibel Musikinstrumente zu gestalten, die es Menschen, die beim […]

  • Johanna Trautmann: Ambiguität. Ein Denk- und Handlungsansatz für eine Kunstpädagogik in der [Klima]Krise

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Wie können wir in der Krise kunstpädagogisch handeln und dabei den Ambiguitäten von Krise, Kunst und Bildungssituationen gerecht werden? Diese Frage stellt Marie Johanna Trautmann in ihrer Dissertation, in dessen pädagogisch-hermeneutischen Forschungsprozess sie mit ihrem Vortrag Einblick gibt. Ambiguität wird darin zur zentralen Denkfigur, um Bildungssituationen, künstlerische Praxis und Rezeption sowie gesellschaftliche Verflechtungen im Kontext […]

  • Beitrag im Rahmen des Forschungskolloquiums von Jürgen Haufer zu musikalisch-pädagogischen Selbstkonzepten von Studierenden im Lernbereich Ästhetische Erziehung

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Ausgangspunkt des Forschungsprojekts ist die wiederholte Beobachtung unsicherer oder defizitorientierter musikbezogener Selbstzuschreibungen von Studierenden und Referendar:innen mit dem „Fach“ Ästhetische Erziehung. Das Projekt untersucht, wie sich musikpädagogische Selbstkonzepte, insbesondere im Verlauf des Studiums, des Referendariats und der frühen Berufspraxis ausbilden und welche individuellen und institutionellen Faktoren auf den Entwicklungsprozess einwirken. Methodologisch orientiert sich das Projekt […]

  • Dr. Ronja Kampschulte & Prof. Dr. Christian Rolle: Partizipative Forschungsmethoden im dialoguing@rts-Projekt

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Wie ist partizipative Forschung in partizipativen künstlerisch-pädagogischen Projekten möglich? Im Rahmen des EU Horizon Projektes dialoguing@rts wurde vom Department Kunst und Musik in Kooperation mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm im dortigen Quartier Alter Eselsberg ein ehemaliges italienisches Restaurant als offener Begegnungsraum angemietet, um gemeinsam mit Anwohner*innen Projekte kultureller Praxis als Teil des Alltags im […]

  • Alina Bonitz: (Wie) Kann Kunstpädagogik diskriminierenden Strukturen in Schule, Kunst und Gesellschaft etwas entgegensetzen?

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Gemeinsam erkunden wir, wie sich Queertheorie und Kunstpädagogik miteinander verbinden lassen, um daraus eine handlungsleitende Perspektive für Lehre und Lernen zu entwickeln. Eine queere Kunstpädagogik wird hier verstanden als Ausdruck einer diskriminierungskritischen Haltung: Wer wird (nicht) als Kunstlehrer:in gedacht? Mit welchen Methoden, Materialien und künstlerischen Positionen arbeiten wir? Wie sprechen wir über Körper, Begehren und […]