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Gastvortrag von Annkathrin Gockel-Nelissen & Merle Ballermann: „Wenn ich das früher gewusst hätte…!“

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Talk zum Referendariat im Fach Kunst

Mit den Ergebnissen der empirischen Unterrichtsforschung lässt sich sehr genau definieren, wie (Kunst-)Unterricht erfolgreich wird. Referendar*innen wissen in der Regel durch ihr Studium und die Praxisphasen um diese Kriterien. Beim Eintritt ins Referendariat ist bei vielen in den ersten Wochen und Monaten dennoch das Gefühl eines völligen Neuanfangs vorherrschend. Sie erleben Unsicherheit und Überforderung angesichts von Komplexität und durch die zahlreichen Bewertungssituationen, die der Schulalltag und die anstehenden Unterrichtsbesuche mit sich bringen. Was viele Referendar*innen zudem unterschätzen ist die Bedeutung des Beziehungsfaktors im Klassenzimmer. Gerade im Kunstunterricht mit seinem hohen Maß an individuellen Äußerungen in den gestaltungspraktischen Arbeiten, den häufigen Beratungsgesprächen sowie den vielen existentiellen Themen, die durch (zeitgenössische) Kunst aufgeworfen werden, ist jede Lehrperson in besonderer Weise gefordert.

In diesem Saloon, der als Talkformat stattfindet, möchten wir allen Teilnehmer*innen Gelingensbedingungen erfolgreichen Lehrer*innenhandelns mit Schwerpunkt auf der personalen Ebene und eines erfolgreichen Referendariats im Fach Kunst aufzeigen. Die Fachleiterin Annkathrin Gockel-Nelißen und ihre ehemalige Referendarin Merle Ballermann, beide Lehrerinnen an Gymnasien, stellen sich den Fragen interessierter Studierender und erzählen aus der eigenen Berufsbiografie erzählen. Retrospektiv beantworten sie die Frage, was gut gewesen wäre, schon früher gewusst zu haben. Und vielleicht ist eine der Antworten: „…dann hätte ich doch besser mal öfter gekellnert.“

Bitte wenden sie sich als externe, interessierte Person für den Zoomlink rechtzeitig an die Veranstalterinnen des Saloons. Studierende finden den Zoomlink bei Bedarf über den Saloon-Iliaskurs.

Merle Ballermann studierte an der Universität zu Köln Mathematik und Kunst, absolvierte sowohl das Praxissemester als auch das Referendariat am ZfsL Leverkusen und arbeitet seit 2021 am Genoveva Gymnasium in Köln.

Annkathrin Gockel-Nelißen studierte in Paderborn die Fächer Kunst mit dem Schwerpunkt „Ästhetische Forschung“ bei Helga Kämpf Jansen und katholische Religionslehre. Sie absolvierte 1999-2001 ihr Referendariat in Köln, arbeitet seitdem am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Pulheim, ist seit 20 Jahren in der Lehrer*innenfortbildung tätig und seit 2010 Fachleiterin für das Fach Kunst am ZfsL Leverkusen.

 

Veranstalter:innen & Moderation:
Jane Eschment (Praxissemesterbeauftragte in der Ästhetischen Erziehung/ Universität zu Köln):
jane.eschment@uni-koeln.de
Gesine Hopstein (Praxissemesterbeauftragte im Fach Kunst / Universität zu Köln): ghopste1@uni-koeln.de
Prof. Dr. Gesa Krebber (Kunstakademie Münster): krebber@kunstakademie-muenster.de

 

Bitte wenden sie sich als externe Person für den Zoomlink rechtzeitig an die Veranstalterinnen. Studierende finden den Zoomlink bei Bedarf über ihren Iliaskurs.

 

Bildcredits: Annkathrin Gockel-Nelißen

Details

Datum:
23. November
Zeit:
18:00 - 19:30
Format:

Veranstaltungsort

online