Digitaler Rundgang: Materialität der Fotografie

WiSe 2020/2021

Dozentin: Olga Holzschuh

 

Bildcredits: Laura Schawelka / aus der Serie der Ausstellung „Unlust Prinzip” 

Die Konditionen und Praktiken der Fotografie haben sich nicht nur mit der Digitalisierung, sondern vor allem mit der Bildzirkulation im Internet und den neuen Technologien ebenso stark verändert wie dessen Materialität.
Das Seminar beschäftigt sich mit verschiedener Materialität von Fotografie (alt und neu), dessen Eigenschaften, Bedeutungen, Praktiken und verschiedenen materiellen Einschreibungsprozesse mit dem Fokus auf künstlerische Praxis. Einige Ergebnisse aus dem Seminar sind hier zu sehen.

 

Niemandsland – Antonia Burggraef

Ich habe die Technik der Cyanotypie genutzt, um alte Kriegsfotos meines Großvaters aufzuarbeiten und zu vergrößern. Durch das Invertieren der Farben entsteht eine gespenstische Schattenwelt mit verschwommenen, geisterhaften Gestalten und trostlosen, kalten Landschaften. Sie zeigen eine für uns unfassbare Welt und werfen Fragen der Erinnerung und der Vergangenheitsbewältigung auf. (Der Titel „Niemandsland“bezieht sich insbesondere auf das letzte Bildder Reihe.)

 

 

 

 

 

ohne titel – Jana Feldt

Wie entsteht Wissen, wie entsteht Theorie? Wir sind rund um die Uhr den unterschiedlichsten Quellen ausgesetzt, vom Buch, über Werbung, Fernsehen, Radio, bis hin zum Surfen im Internet. Verschiedene Informationen, Theorien und Eindrücke überlappen sich in unseren Gehirnen, brennen sich in unsere Köpfe und werden ständig neu verknüpft, überschrieben und erweitert.

 

 

Ohne Titel – Juliane van Leuck

Im Seminar „Materialität der Fotografie“ bei Olga Holzschuh haben wir uns mit digitaler Bildmanipulation beschäftigt. Ich habe einige bekannte, alte Kunstwerke so manipuliert, dass sie den Schönheitsidealen des 21. Jahrhunderts entsprechen.

 

 

Verzerrungen – Kira Kaltwasser

Im Rahmen des Seminars habe ich mich mit dem Thema Bildmanipulation und Selbstbild beschäftigt. Hierbei habe ich einen besonderen Fokus und eine damit einhergehende Kritik an der enormen Veränderung der eigentlichen Fotos in Zeiten von Social Media gelegt. Durch meine Videoarbeit soll verdeutlicht werden, dass eine solche Bildmanipulation eine starke Abweichung von dem tatsächlichen Ausgangsbild darstellt und diese Abweichung schwer (auf dem selben Weg) wieder rückgängig zu machen ist.

Die Suche nach der Wahrheit – Luisa Krämer

Ausschnitt der Arbeit:

Link zur ganzen Arbeit: LuisaKrämer_Cyanotypie Abgabe