Digitaler Rundgang: FWhite Tears
SoSe 2021
Dozentin: Olga Holzschuh
Afrika Viertel / Claudia Berg
Ich habe Fotos von den Straßenschildern im Afrika-Viertel in Nippes gemacht und die dann zusammengefügt mit den ersten Ergebnissen von Google, wenn man den jeweiligen Ort sucht. Dann habe ich das dargestellt, wie Postkarten und diese an dem Ort aufgehängt wo ich es fotografiert habe.
Link zur Arbeit: Afrika Viertel-zusammengefügt
Ohne Titel / Luisa Töller
Ich habe mich im Rahmen des Seminars „F*** WHITE TEARS“ mit den Spuren des Kolonialismus in Düsseldorf beschäftigt. Ich habe Orte aufgesucht, an denen wir, oft ohne es zu wissen, heute noch den Kolonialismus verherrlichen. Diese Orte habe ich fotografiert und durch Bearbeitung dieser Fotos versucht Wege zu finden, deutlich zu machen, was diese Orte bedeuten.
Ohne Titel / Maga Lucia Dulce Kühle
Bei meinen Recherchen bin ich auf mehrere Artikel gestoßen, in denen Betroffene von ihrenmpersönlichen Erfahrungen mit Rassismus berichtet haben. Einige der Beispiele, die sie genannt haben, habe ich hier rausgesucht und sie wie ein Gemälde in einen Rahmen gesetzt. Das Bild soll für sich sprechen und die Menschen, die davor stehen, noch einmal damit konfrontieren,
dass es auch im Jahr 2021 noch ein top aktuelles Problem in unserer Gesellschaft ist und selbst Sätze, die „eigentlich gar nicht böse gemeint sind…“ viele Menschen verletzen und diskriminieren.
Ohne Titel / Sophia Dedes
In welchem Zusammenhang stehen Pflanzen des botanischen Gartens mit alten Kolonialgesellschaften? Blumen aus verschiedenen Teilen der Welt sieht man an fast jeder Ecke, nur wer schaut auch mal hinter die Fassade? Im Rahmen des Seminars habe ich mich genauer mit dem Thema beschäftigt und in meiner Arbeit die Geschichte und Bedeutung hinter der Pflanzenwelt verdeutlicht. Durch meine Arbeit möchte ich die Wichtigkeit des Themas verdeutlichen, welche auch mit der Zeit nicht an Bedeutung verlieren sollte.
BITTER TASTE OF SUGAR CANE / Sophia wickel
In dieser Arbeit geht es um Pflanzen und ihre koloniale Herkunft – hier speziell die Zuckerrohrpflanze. Rohrzucker wurde vor allem im 16. Jahrhundert in europäischen Karibik–Kolonien von Arbeitssklaven angebaut und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Exportartikel. Umrisse der karibischen Inselkolonien wurden in die Blätter der Zuckerrohrpflanze geschnitten, um die Verletzlichkeit und die irreparablen Konsequenzen für kolonialistische Völker aufzuzeigen.
Link zur Arbeit: Wickel, Sophia_Seminararbeit
Bildcredits: Claudia Berg