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DIY #kunstunterricht: Schüler*innen partizipieren am Entwicklungsprozess von Kunstunterricht

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Schüler*innen sind mit ihren gelebten (Lern-)Erfahrungen Alltagsexpert*innen für Fragen von Schul- und Unterrichtsentwicklung. Ihre Perspektiven sollten in Entwicklungsprozessen besonders Beachtung finden: Es gibt wohl keine bessere Evaluation von Lernsituationen in Schulen als die Erfahrungen der lernenden Personen selbst.
Konkret bedeutet dies für die Schule Schüler*innenpartizipation in Unterrichts- und Schulentwicklungsprozessen zu stärken. Die rechtliche Grundlage ist im Artikel 12 der Kinderrechtskonvention verankert: Partizipation betrifft alle Lebensbereiche von Kindern und Jugendlichen und muss dementsprechend auch im Bildungskontext verwirklicht werden. Die Forderung nach Beteiligung stellt uns vor Herausforderungen. Aus kunstpädagogischer Perspektive stellt sich für den Kunstunterricht die Frage, wie Partizipation hier auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt und gestaltet werden kann.
Welche Räume und Strukturen können in der Kollaboration zwischen Universität und Schule geschaffen werden, sodass Schüler*innen ihre Expertise in die Entwicklung von innovativen Ideen für Kunstunterricht einbringen können?

Mit dem Format DIY #kunstunterricht sind SchülerInnen aufgerufen, sich ab September 2017 mit der Frage zu beschäftigen, wie sie den Kunstunterricht der Zukunft gestalten würden. Die Ideen können in kleinen 2-3-Minuten-Videos, Kurzvorträgen, Zeichnungen, als Poster oder digitale Präsentation festgehalten werden. Die Ergebnisse werden am 17. Januar 2017 im Rahmen des Saloon Arts Education am Institut für Kunst & Kunsttheorie vorgestellt.

CALL FOR ENTRIES | AUFRUF ZUR EINREICHUNG

Wir rufen Schüler*innen und Lehrer*innen dazu auf, ihre Visionen und Ideen von zukünftigem Kunstunterricht zu formulieren und festzuhalten. Dies kann in unterschiedlichen Formaten erfolgen: Kurzvideos, Mini-Texte, kleine Vorträge, Zeichnungen, Poster, Modelle, Skulpturen etc.

Du bist Schüler*in? So machst du mit:

Du bist Schüler*in oder hast 2017 deinen Schulabschluss gemacht und hast konkrete Vorschläge für einen Kunstunterricht der Zukunft? Uns interessiert, wie ihr auf Basis eurer Erfahrung Kunstunterricht gestalten würdet? Was sollte so bleiben? Was sollte sich ändern? Was möchtest du im Kunstunterricht lernen? Und was sollten Kunstlehrer*innen der Zukunft können?

Sie sind Kunstlehrer*in oder Ästhetische Erzieher*in? So machen Sie mit:

Sie sind Kunstlehrer*in oder Ästhetische Erzieher*in im Großraum Köln/Bonn und möchten Ihre Schüler*innen im Rahmen des Kunstunterrichts für das Projekt begeistern? Machen sie Schüler*innen auf das Vorhaben aufmerksam. Oder geben Sie im Rahmen ihres Kunstunterrichts Raum für die visionäre Gestaltungsaufgabe, den Kunstunterricht der Zukunft zu skizzieren, ob filmisch oder mit dem Bleistift.

INFOVERANSTALTUNG

Für interessierte Lehrer*innen und Schüler*innen findet zu dem Projekt eine Infoveranstaltung am 20. September 2017 | 18 Uhr im THEATER (2.212) des Instituts für Kunst & Kunsttheorie statt.
Anmeldung: Bis zum 16. September an jane.eschment@uni-koeln.de

AnsprechpartnerInnen für die Vernetzung mit Schulen am Institut für Kunst und Kunsttheorie sind: Jane Eschment und Gesa Krebber.

Details

Datum:
20. September 2017
Zeit:
18:00
Format:
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Schlagworte:
, , ,

Veranstalter

Institut für Kunst & Kunsttheorie
Website:
kunst.uni-koeln.de

Veranstaltungsort

THEATER (Raum 2.212)
Gronewaldstr. 2
Köln, 50931 Deutschland
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