Kunstpädagogische Positionen

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Gastvortrag Mai-Anh Boger: Kuratierte Sammlung von Kitschbildern zu ‚Inklusion‘ und ‚Diskriminierungskritik‘: Ein trilemmatischer Rundgang

THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

In den letzten Jahren hat das Feld der Diskriminierungs- und Inklusionsforschung massiven Zulauf erfahren und sich darüber stark ausdifferenziert. Die Bilder, die dabei aufgerufen werden, bleiben jedoch zumeist dieselben: retortenhaft abgespulte Kitsch-Phantasien aus bunten Punkten, Kreisen, Kreisen von Kindern, schwarze und weiße Hände schütteln sich, bunte Hände — oder aber: unbeschriebene Blätter, Unvorstellbarkeit, Undarstellbarkeit, Leere. Die […]

Vortrag Konstanze Schütze, Anja Lomparski, Jana Wodicka: Love Humans. Complexity Research Lab

THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

Wie lässt sich der Komplexität der Gegenwart auf Augenhöhe begegnen? Das Complexity Research Lab „love humans“ (2020-2022) war als Kooperation mit Lauren Boyle des New Yorker Kollektivs DIS darauf ausgelegt, Studierende im Kontext ihrer kreativen und kollaborativen Forschungsprozesse zu begleiten, die in der Erstellung recherche-basierter Konzepte für künstlerische Videoarbeiten à la dis.art mündeten. Entlang der […]

Gastvortrag Sophie Lingg, Helena Schmidt (Wien): Any Idea? Unterrichtskonzepte für kritisches digitales künstlerisches Arbeiten in der gegenwärtigen und zukünftigen Schule

THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

Der Vortrag "Any Idea? Unterrichtskonzepte für kritisches digitales künstlerisches Arbeiten in der gegenwärtigen und zukünftigen Schule" von Sophie Lingg und Helena Schmidt geht von der Arbeit des Erasmus+ Projekts “Digital Didactics in Art Education” und dessen Forschungsergebnissen auf der Plattform www.didae.eu aus. Der Vortrag gibt Einblick in Schwerpunkte, Überlegungen und Visionen für den kritischen digitalen […]

Barrierefreiheit ist mehr als die Rampe: Chancengleichheit in Kunst und Kultur für Menschen mit Behinderung

THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

Kunst und Kultur sollen für alle zugänglich sein und künstlerische Arbeitsweisen sollen in inklusiven Prozessen eine zentrale Rolle spielen. Doch wie wird aus diesem Anspruch Realität und was umfasst Barrierefreiheit jenseits der obligatorischen Rollstuhlrampe? Wie muss Kunst und Kultur gestaltet werden, dass sie für alle Menschen praktisch zugänglich und anwendbar ist? Was ist Ableismus und […]

Gastvortrag Nushin Hosseini-Eckhardt: Erschütternd stabil: Über ein ‚Denken in Differenz‘ in bildungs- und kulturtheoretischen Ansätzen von Walter Benjamin bis Homi Bhabha sowie Überlegungen zu Techniken, wie wir Sehgewohnheiten dehnen können

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Erschütternd stabil. Über ein 'Denken in Differenz' in bildungs- und kulturtheoretischen Ansätzen von Walter Benjamin bis Homi Bhabha sowie Überlegungen zu Techniken, wie wir Sehgewohnheiten dehnen können In diesem Vortrag nehme ich Sie mit auf einen wilden Ritt durch eine bildungsphilosophische und kulturtheoretische Theorielandschaft, in der wir uns gemeinsam mit Fragen zum Umgang mit Differenz […]

Gastvortrag Karl-Josef Pazzini: „Wir“ vs. neoliberale Individualisierung

THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

!NEUER TERMIN 22.11.2023!   Individualisierung steht pädagogisch und didaktisch hoch im Kurs. Die Autonomie des Individuums scheint gefährdet zu sein durch Gesellschaftliches (Fremdwort: Soziales; polemisch: das System). Die Psychoanalyse ist entstanden aus den leidvollen Folgen der Individualisierung im Kapitalismus. Das ging in der Folge unter. Die Sozialität der Kunst wurde abgewehrt durch einen bis heute […]

Annemarie Hahn (Bern), Eva Hegge (Köln), Torsten Meyer (Köln), Nada Rosa Schroer (Köln), Konstanze Schütze (Karlsruhe): when questions become form – Ein Buchgespräch zu Vermittlung und kuratorischer Praxis in herausfordernden Zeiten

THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

Wie kann Kunstvermittlung den gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen? Was kann das Kuratieren als Wissenspraxis und der Ausstellungsraum als Lernumgebung leisten? Was sind aktuelle Beispiele gelungener künstlerischer und kuratorischer Settings?  Zwei Veröffentlichungen aus den Jahren 2022/2023 haben versucht, Thesen und Antworten in diesem Feld zusammenzutragen, die einen intensiveren Blick lohnen. Der Band Curatorial Learning Spaces untersucht […]

***ENTFÄLLT KRANKHEITSBEDINGT*** (verschoben auf Sommer 2024) Gesine Hopstein: Von subjektiven Theorien zur theorievielfältigen Kunstdidaktik

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Es gibt „wissenschaftliche" d. h. objektivierte Didaktiken nur als praxisferne Konstrukte des jeweiligen Diskurses (dort, wo er überhaupt stattfindet).“ (Jentzsch und Selle 1991: 229). Dieses vernichtende Urteil über kunstdidaktische Theoriebildung stammt von Gert Selle aus dem Jahr 1991. Auch aktuelle Stimmen, vor allem aus der schulischen Praxis, unterstellen der Theorie mangelnde Praxisrelevanz, stellen sogar die […]

Henrike Plegge: Zwischen Anerkennung und Kontrolle: Sichtbare Vermittlungsräume im Museum für Gegenwartskunst und ihre Auswirkungen auf die pädagogische Praxis

THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

Räume der Kunstvermittlung im sichtbaren und frei zugänglichen Bereich der Museen einzurichten, ist ein Phänomen, welches sich in Deutschland in den letzten Jahren zunehmend entwickelt hat. Mit der Platzierungsverschiebung, raus aus den verborgenen Kellern und Dachgeschossen hin in das Zentrum der Institution, zeigt sich eine veränderte museale Praxis, die eine bedeutende Auswirkung auf das Feld […]

Gastvortrag von Fabian Bechtle und Leon Kahane (DCCA): Antisemitismus als Kulturtechnik

THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

In diesem Vortrag sprechen die Künstler Fabian Bechtle und Leon Kahane über die Arbeitspraxis des Forums DCCA. Sie zeigen eine Auswahl von Arbeiten, die die kulturellen Dimensionen des Antisemitismus in den Fokus nehmen. Zu jeder Zeit wurde der Antisemitismus über die Sprache und die Bilder popularisiert und ist somit Teil des jeweiligen Zeitgeistes. Gerade im […]

Anna Schürch: „stufenweisen Entfaltung der Gestaltungskräfte“ – Biologismen im kunstpädagogischen Diskurs

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In ihrem fachgeschichtlichen Vortrag geht Anna Schürch der Frage nach, wie biologistische Argumentationsfiguren das Denk- und Sagbare der deutschsprachigen Kunstpädagogik prägten. Insbesondere die evolutionsbiologische These der „biogenetischen Grundregel“ kam seit dem frühen 20. Jahrhundert dem Anliegen entgegen, das Fach auf Basis angeblicher universeller Gesetzmässigkeiten zu etablieren. Die zeichnerische Entwicklung des Kindes wurde dabei ins Zentrum […]