Kunstpädagogische Positionen

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Heute
  • Gastvortrag Karlsruhe: Annemarie Hahn: WHO IS INCLUSION? Inklusion als Netzwerkpraxis

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Inklusion ist weder ein unerreichbares Ideal noch eine bloße politische Kategorie. Sie manifestiert sich vielmehr als alltägliche Praxis, eingebettet in spezifische strukturelle Bedingungen. Vor diesem Hintergrund entwickelt Annemarie Hahn einen Inklusionsbegriff, der auf den Cultural Dis/Ability Studies, der Praxeologie sowie neomaterialistischen Theorieansätzen basiert. Im Fokus steht dabei die Analyse der Wechselbeziehungen zwischen Menschen, Dingen und […]

  • Gastvortrag Karlsruhe: Christoph Schroeder: Völkische Ästhetik und Kommunikationsstrategien in digitalen (Lern)Räumen

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Der Gebrauch völkischer Ästhetik als ideologische Ausdrucksform hat eine lange Tradition. Ein verbindendes Leitmotiv war und ist der als gerecht stilisierte Kampf gegen die Moderne. Die Moderne wird in diesem Zusammenhang als Bedrohung traditioneller Werte und vermeintlich natürlicher Gemeinschaftsvorstellungen dargestellt. In seiner zeitgenössischen Form greift diese Ästhetik popkulturelle Elemente auf und nutzt spezifische Kommunikationsstrategien wie […]

  • Nadia Bader (Zürich): Lehre zeigen? Künstlerische Praktiken des Dokumentierens und Reflektierens

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Die eigene Lehre zu dokumentieren und zu reflektieren ist ein selbstverständlicher Teil (m)einer professionellen Praxis an den Schnittstellen zwischen Lehre, Forschung und Kunst in der Kunstlehrer:innenbildung. Neben sprachlichen spielen dabei insbesondere visuelle, fotografische und zeichnerische Praktiken eine zentrale Rolle. Der Vortrag geht den Fragen nach, wie sich Lehre (nicht) zeigen lässt und welche Potenziale und […]

  • Jana Tiborra (Gießen): Postkoloniales Anderssehen. Bildungsprozesse ausgehend von der Erfahrung postkolonialer Ambivalenz und Hybridität

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Bilder aus postkolonialen Kontexten begegnen heutigen Heranwachsenden in diversen Kontexten, in Zeitungen, im Museum oder im Schulbuch. Inhaltlich und strukturell sind diese Bilder sehr divers und hochkomplex. Ebenso vielfältig sind die Lesarten und die Erfahrungen, die sie in Betrachtenden auslösen. Im heterogenen Feld postkolonialer visueller Kultur lässt sich dennoch ein Aspekt in den Mittelpunkt rücken, […]

  • Nora Landkammer (Linz): Forscher zeichnen. Ein Recherchebeispiel zur Kolonialität der Kunsterziehungsbewegung

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Die Ausstellung „Das Kind als Künstler“ in der Hamburger Kunsthalle (Lehrervereinigung für die Pflege der künstlerischen Bildung 1898) wird als einer der Auftakte der Kunsterziehungsbewegung erzählt, auf deren Reformideen vieles zurückgeht, was das Selbstverständnis von Kunstpädagogik und -vermittlung heute prägt: kreative Entfaltung und individueller Ausdruck genauso wie eine Skepsis gegenüber Norm und Disziplin. Was dabei […]

  • ++ ENTFÄLLT ++ Johanna Trautmann (Kaiserslautern-Landau): Kunstpädagogik in der [Klima]Krise: ambigue Erfahrungen und fragile Verbindungslinien

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Wir befinden uns mit der Krise in der die Menschheit und mehr-als-menschliche Entitäten am existenziell am stärksten bedrohenden Krise. Wie können wir dieser Krise angemessen kunstpädagogisch begegnen? Für die Beantwortung dieser Frage wird der Begriff der Ambiguität zur zentralen Denkfigur. Mit der Brille der Ambiguität werden Kunst, Bildungssituationen und gesellschaftliche Prozesse beleuchtet. Aus der Überlagerung […]

  • Ulrike Gerhardt (Oldenburg): Ko-Kreation vor dem Horizont des Former West: Ein ästhetisch-didaktisches Prinzip

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Der Begriff Ko-Kreation ist in kunstpädagogischen, kulturellen und bildungspolitischen Diskursen präsent und wird meist mit KI und Innovation in Verbindung gebracht. Doch was bedeutet er in Bezug auf alternative edukative Methoden und zeitgenössische Positionen der kulturellen Bildung? Welche theoretischen, historischen und praktischen Entwicklungen haben zu seiner Popularität beigetragen – und welches transformative Potenzial birgt er […]

  • Silvia Henke (Luzern): Que sera, sera? Kunstpädagogik als Praxis der Zukunft

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Seit einiger Zeit steht die Zukunft in vielen Bildungsagenden auf dem Programm. Insbesondere die Future Skills, das 4K-Modell des Lernens sowie die Bildung für Zukünfte (UNESCO) akzentuieren Konzepte mit Handlungs- und Gestaltungskompetenzen für die Zukunft. Dabei erschöpfen sie sich oft in der aufwendigen Extrapolation von Szenarien und in der Auflistung von wenig ausdifferenzierten Kompetenzen. Demgegenüber […]

  • ++ ENTFÄLLT ++ Katja Lell & Burak Şengüler (Köln): Rassistische Kontinuitäten, hegemoniale Männlichkeiten und affektive Blickwechsel in Räumen der Filmbildung

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Studierenden, Lehrenden, Mitarbeitenden, externen Interessierten etc. sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in Ilias. (Externe Interessierte melden sich bitte per mail bei Merle Schmidt: Nwenke@smail.uni-Koeln.de   Hinweise zur Barrierefreiheit: Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die […]

  • Gastvortrag: Carolin Jakob, Anna Sprenger: Thinking beyond AI4ArtsEd – Künstlerische Praktiken mit und über generative KI für die Bildungspraxis

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Die rasante Entwicklung von (generativer) KI transformiert nicht nur gesellschaftliche und politische Strukturen, sondern auch Bildungstheorie  und -praxis. In der kunstpädagogischen Bildung entsteht daraus ein komplexes Spannungsfeld: Einerseits prägen kommerzielle generative KI-Anwendungen zunehmend Bildkulturen und riskieren eine funktional verkürzte Nutzung, andererseits eröffnen KI-gestützte künstlerische Praktiken neue kreative und ästhetisch-explorative Gestaltungsmöglichkeiten. Das Projekt Artificial Intelligence for […]

  • Gastvortrag: Fatma Kargin-Zahn (Lüneburg): Rollenbildung. Eine konzeptuelle Skizze ästhetisch-performativer Bildungsprozesse (AT)

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Vor dem Hintergrund der transformatorischen Ästhetik und am Beispiel der Installation „House“ (Doug Aitken) beschreibe ich die Erfahrung künstlerischer Installationen als responsiv-performative Prozesse (Rollenbildung), in denen die Betrachter:innensubjekte und die Installation in ihrer situativen, wechselseitigen Hervorbringung in den Blick genommen werden. Anknüpfend daran und in Anlehnung an eine spezifische Aufführungslogik wird eine ästhetisch-performative Bildungstheorie skizziert, […]