Die Portfolio-Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil verschiedener Module des Studiums am Institut für Kunst & Kunsttheorie. Sie ermöglicht die individuelle Systematisierung von Informationen und Materialien aus unterschiedlichen Quellen über das gesamte Studium und gegebenenfalls darüber hinaus. Das Lern- und Arbeitsumfeld sowie die Form des Portfolios können frei gestaltet werden. Ziel der Portfolio-Arbeit ist die prozessorientierte Entwicklung persönlicher Interessen und Fragestellungen, um eine eigenständige künstlerische und wissenschaftliche Haltung zu etablieren.

Portfolio-Seminare

Im Rahmen der Portfolio-Seminare, die das gesamte Modul begleitend besucht werden, wird der Grundstein für eine erfolgreiche Portfolio-Arbeit sowie die modulabschließende Portfolio-Prüfung gelegt. Die Seminare führen in die Portfolio-Arbeit ein, stellen Informationsquellen, Methoden und Systematisierungshilfen vor und regen zur Vernetzung der in den Lehrveranstaltungen des Moduls erarbeiteten Inhalte an. In Vorbereitung auf die Portfolio-Prüfung besteht im Portfolio-Seminar Raum zur Präsentation, Diskussion und kontinuierlichen Reflexion der eigenen Ideen, Prozesse und Ergebnisse.

Laufende Portfolio-Seminare

Studiengang Kunst

Studiengang Ästhetische Erziehung

  • under construction

Studiengang Intermedia

  • under construction
Portfolio-Leitfäden

Studiengang Kunst

Studiengang Ästhetische Erziehung

Studiengang Intermedia

Portfolio-Tools

Portfolio-Tools sind Systematisierungs- und Vernetzungshilfen, die den Umgang mit den diversen und pluralen fachlichen Inhalten erleichtern. Apps, Blogs, Programme, aber auch analoge Darstellungsformen wie Skizzen- und Notizbücher dienen als Werkzeuge zur Portfolio-Arbeit. Diese Tools können dazu genutzt werden, praktische und theoretische Inhalte zu sammeln, anzuordnen und zu strukturieren. Damit wird die Basis für die weitere Portfolio-Arbeit geschaffen.

Es gibt nicht das eine richtige Universal-Tool. Jede/r Studierende sollte abhängig vom individuellen Personal Learning Environment entscheiden, welche Tools sich für den jeweiligen Portfolio-Prozess eignen.
Im Rahmen des Projekts Flipping University hat das Institut für Kunst & Kunsttheorie hat eine eigene Portfolio-Plattform, die AGORA, entwickelt. Alle Studierenden des Instituts können dort ein individuelles Portfolio einrichten:

Portfolio-Prüfung

Die im Rahmen des Portfolio-Prozesses erarbeiteten Inhalte und Projekte werden zum Abschluss des Moduls in Form einer mündlichen Prüfung präsentiert und diskutiert. Dabei unterscheiden sich die Formen und Schwerpunkte je nach Studiengang und Modul und variieren zudem von Bachelor zu Master. Die Formen reichen von der Darstellung theoretischer Explorationsprozesse über die Präsentation künstlerisch-praktischer Arbeiten bis zur Demonstration eigenständiger Projektarbeit. Die genauen Bedingungen werden in den jeweiligen Portfolio-Seminaren erläutert. Den Prüfungen ist gemein, dass die Portfolio-Arbeit die wesentliche und notwendige Grundlage für die daraus entstehenden Prozesse bildet.

In der Prüfung wird die Themenfindung, der praktische oder theoretische Arbeitsprozess und die Einordnung in die jeweiligen Kontexte präsentiert und im Anschluss diskutiert.

Bei einigen Dozierenden gibt es die Möglichkeit, einer Portfolio-Prüfung beizusitzen, um einen Einblick in eine solche Prüfungssituation zu erhalten.

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