Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė: Theory of the Young Girl and Queering Technology

Dorota Gawęda (PL) und Eglė Kulbokaitė (LT) sind ein 2013 gegründetes Künstlerduo mit Wohnsitz in Basel. In ihrer Arbeit thematisieren sie feministisch situierte Theorie und Fiktion, technologiegestützter Emanzipation und die Diskursivität räumlicher Arrangements. Das gemeinsame Lesen wird von ihnen dabei als künstlerische Praxis verstanden und eingesetzt, um die Verkörperung von Sprache zu untersuchen. In den Workshops leiten sie dazu an, das Lesen, das meist individuell und im Stillen stattfindet, als eine gemeinschaftliche Praxis neu zu erfahren. Gemeinsam mit den Künstlerinnen erkunden die Teilnehmer*innen, wie sich Gedanken und deren lesende Verbalisierung körperlich auswirken und wiederum Einfluss nehmen auf die Art und Weise, wie wir verstehen und wahrnehmen. Durch den Einsatz von Technologie, wie die Lektüre von Texten auf dem Smartphone, wird der Körper als Teil eines komplexen Arrangement erfahrbar und neu kontextualisiert.

Das Seminar bietet intensive und intime Lesesituationen, sowie Austausch über Queer Theory, techno-soziale Arrangements in der Gegenwart und entspannten Raum zum Verfassen eigener Spekulationen und Skripte, sowie die Möglichkeit für gemeinsame Inszenierungen.

Anmeldung via Klips: X3: Theory of the Young Girl and Queering Technology, VA-Nr.: 16013.0001
Mehr Informationen hier: www.gawedakulbokaite.com
Die Fortbildung findet im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Post-Internet Arts Education (PIAE) statt.

Bild: YGRG14X: reading with the single hand V, 2018 Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė 06.06.2018 and 22.07.2018 

Mehr Informationen zu den Praxisseminaren siehe PDF.

Tags: Fortbildung, Medienkultur, PIAE, Postdigitalität, Wintersemester 19/20, Workshop