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Sujet Supposé Savoir – Festschrift für Karl-Josef Pazzini

Lange war es ein gut gehütetes Geheimprojekt, das insbesondere uns Herausgebern einen Riesenspaß gemacht hat. Vorgestern wurde es anlässlich der Feier zum 60. Geburtstag von Karl-Josef Pazzini endlich enthüllt:

Meyer, Torsten; Crommelin, Adrienne; Zahn, Manuel (Hg.): Sujet supposé savoir. Zum Moment der Übertragung in Kunst Pädagogik Psychoanalyse, Berlin: Kadmos 2010

Es ist ein wunderschönes 384-Seiten-Buch geworden mit Texten und künstlerischen Interventionen von insgesamt 48 BeiträgerInnen:
Bernhard Balkenhol, Johannes Bilstein, Klaus Peter Busse, Adrienne van Wickevoort Crommelin, Ulrike Oudée Dünkelsbühler, Hermann Ehmer, Gottfried Fliedl, Ruth Golan, Peter Gorsen, Marcus Gossolt, Susanne Gottlob, Insa Härtel, Helmut Hartwig, Johannes M. Hedinger, Klara Klipstein, Wolfgang Knapp, Rainer Kokemohr, Hans-Christoph Koller, Elke Krystufek, Wolfgang Legler, Michael Lingner, Hinrich Lühmann, Pierangelo Maset, Torsten Meyer, Michael Meyer zum Wischen, André Michels, Peter Müller, Peter Piller, Erik Porath, Rahel Puffert, Ulrich Puritz, Claus-Dieter Rath, Avi Rybniki, Andrea Sabisch, Olaf Sanders, Hans-Peter Scharlach, Ulrich Schötker, Marianne Schuller, Andrea Schütt, Eva Sturm, Martin Warnke, Rivka Warshawsky, Tanja Wetzel, Peter Widmer, Michael Wimmer, Gereon Wulftange, Manuel Zahn, Gerhard Zenaty.

Klappentext:
Das von Jacques Lacan als »sujet supposé savoir« (re-)formulierte Konzept der Übertragung ist nicht allein für die Psychoanalyse zentral, sondern auch für eine Pädagogik, die Lehre, Lernen und Bildung nicht nur als Übermittlung von Informationen von einer Generation an die nächste konzipiert, und ebenso für ein medientheoretisch aufgeklärtes Denken der Kunst, welches Kunst in erster Linie als kommunikativen Effekt zwischen Produzent und Rezipient versteht.
Mit der Figur des »sujet supposé savoir« wird das Verhältnis von Fiktion, Wissen und Begehren thematisiert. Es geht um die Frage, wie in der Übertragung als Wendung an den Anderen ein Wissen generiert wird und welcher Art dieses ist.
Die Beiträge des Sammelbandes widmen sich der Übertragung und ihren Effekten aus den unterschiedlichen Feldern und institutionellen Kontexten der Kunst und ihrer Vermittlung, der Pädagogik und der Psychoanalyse. Dabei verstehen sich die Beiträge nicht allein als Ergebnisse eines Nachdenkens über die Übertragung. Bei ihrer Entstehung war in einem je spezifischen Sinn die Übertragung selbst am Werk – ihnen ist gemeinsam, dass sie sich einem ganz besonderen »Sujet« zuwenden: Karl-Josef Pazzini, dem dieses Buch gewidmet ist.

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