Forschungsperspektiven der Ästhetischen Erziehung und deren Bezugsdisziplinen

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  • Beitrag im Rahmen des Forschungskolloquiums von Jürgen Haufer zu musikalisch-pädagogischen Selbstkonzepten von Studierenden im Lernbereich Ästhetische Erziehung

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Ausgangspunkt des Forschungsprojekts ist die wiederholte Beobachtung unsicherer oder defizitorientierter musikbezogener Selbstzuschreibungen von Studierenden und Referendar:innen mit dem „Fach“ Ästhetische Erziehung. Das Projekt untersucht, wie sich musikpädagogische Selbstkonzepte, insbesondere im Verlauf des Studiums, des Referendariats und der frühen Berufspraxis ausbilden und welche individuellen und institutionellen Faktoren auf den Entwicklungsprozess einwirken. Methodologisch orientiert sich das Projekt […]

  • Dr. Ronja Kampschulte & Prof. Dr. Christian Rolle: Partizipative Forschungsmethoden im dialoguing@rts-Projekt

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Wie ist partizipative Forschung in partizipativen künstlerisch-pädagogischen Projekten möglich? Im Rahmen des EU Horizon Projektes dialoguing@rts wurde vom Department Kunst und Musik in Kooperation mit der Kulturabteilung der Stadt Ulm im dortigen Quartier Alter Eselsberg ein ehemaliges italienisches Restaurant als offener Begegnungsraum angemietet, um gemeinsam mit Anwohner*innen Projekte kultureller Praxis als Teil des Alltags im […]

  • Alina Bonitz: (Wie) Kann Kunstpädagogik diskriminierenden Strukturen in Schule, Kunst und Gesellschaft etwas entgegensetzen?

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Gemeinsam erkunden wir, wie sich Queertheorie und Kunstpädagogik miteinander verbinden lassen, um daraus eine handlungsleitende Perspektive für Lehre und Lernen zu entwickeln. Eine queere Kunstpädagogik wird hier verstanden als Ausdruck einer diskriminierungskritischen Haltung: Wer wird (nicht) als Kunstlehrer:in gedacht? Mit welchen Methoden, Materialien und künstlerischen Positionen arbeiten wir? Wie sprechen wir über Körper, Begehren und […]

  • Sarah Lopper: Ästhetische Bildung in planetaren Beziehungen: Von Klima, Ökologie und mehr-als-menschlichen Gemeinschaften

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Das Anthropozän ist geprägt von dystopischen Krisenerzählungen und technologischen Lösungsfantasien, die wenig Raum für die dichte Gegenwart jener Konstellationen lassen, mit denen zahlreiche Menschen und andere Lebewesen tagtäglich auf ungleiche Weise konfrontiert sind. Der Vortrag setzt in diesem Feld alltäglichen Erlebens natur-kultureller Verflechtungen an und befragt Beziehungskonstellationen im Sinne eines planetaren, mehr-als-menschlichen Miteinanders. Dies wird […]

  • Veronika Phung: Praxistheoretische Videostudie zu Inklusion im Musikunterricht

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    In welchen Situationen wird Gemeinsamkeit beim Musizieren in Kleingruppen hergestellt? Wann sind liminale Phasen des Gruppenmusizierens und welche Folgerungen können daraus für einen inklusionsorientierten Musikunterricht gezogen werden? Im Diskurs um das Klassenmusizieren als spezifisches Handlungsfeld des schulischen Musikunterrichts liegt das Interesse von musikpädagogischen Perspektiven auf der Ermöglichung von gemeinsamen Musiziermomenten. Es gibt verschiedene Ansätze in […]

  • Prof. Lauri Väkevä (Universität Helsinki): Arts Education for Aesthetic Sustainability at the time of Generative Artificial Intelligence

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Machine creativity, especially in the form of Generative Artificial Intelligence (GenAI), is rapidly reshaping artistic practices and the conditions under which aesthetic experience emerges. While arts educators (educators in and between the arts) approach these developments with caution, particularly given concerns about their sustainability, less attention has been paid to how GenAI may transform aesthetic […]

  • Prof. Nora Sternfeld: Wer sind wir, wenn wir wie Maschinen sind, die wie wir sind?

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Im allerletzten Satz seines Buches „The eye of the Master. A Social History of Artificial Intelligence” spricht der Medienphilosoph Matteo Pasquinelli von einer unmöglichen Aufgabe: Vor dem Hintergrund des Wissensextraktivismus der Künstlichen Intelligenz müsse eine Gegenbewegung zu den großen Technologieriesen und ihrem Einfluss auf die Regierungspolitik gebildet werden. Um an einem Wissen als Gemeingut zu […]

  • Prof. Andreas Lehmann-Wermser & Hannah Breul: Digitalkompetenzen im Musikunterricht erwerben

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Zwischen Forschung, Schule und Technologie: Lehr-Lern-Arrangements zur Förderung von Digitalkompetenzen im Musikunterricht Digitalisierungsbezogene und fachliche Kompetenzen zu fördern gilt als allgemein anerkanntes und vielfach postuliertes Unterrichtsziel. Unter der Maßgabe, dass der Erwerb digitalisierungsbezogener Kompetenzen eine Querschnittsaufgabe darstellt, und jenseits der Frage, wie genau diese Kompetenzen definiert werden (und ob ggf. Arbeitsdefinitionen sinnvoll sein können), bleibt […]

  • Manuel Kargin-Zahn: Technohumane Subjektivierung. (Post)Phänomenologische Perspektiven auf das Lesen und Schreiben als wissenschaftliche (und künstlerische) Praxis in Zeiten von KI

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

      Zu den in den letzten Jahren vieldiskutierten Entwicklungen im Bereich der generativen und konversationalen KI gehören u. a. Large Language Modells wie ChatGPT, Claude oder Gemini. Angesichts der rasanten ökonomischen Durchsetzung dieser KI-Technologie in vielen gesellschaftlichen Bereichen – nicht zuletzt im Bildungssystem – stellen sich ästhetische und bildungstheoretische Fragen. Diese zielen längst nicht mehr […]

  • Vortrag von Torsten Meyer: Entangling AI

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Der Titel des Vortrags ist zweideutig. Er verweist zum einen auf die Frage, wie KI in ästhetische Bildungsprozesse eingeflochten werden kann, und zum anderen darauf, dass KI selbst bereits von komplexen Entanglements geprägt ist, die in ästhetischen Bildungsprozessen für weitere Verwicklungen sorgen. Angeregt durch ein interdisziplinäres Forschungsprojekt mit dem Titel „Artificial Intelligence for Arts Education“ […]

  • Prof. Martina Leeker: Performing AI. Zwischen techno-humanen Ko-Operationen und Ent-/Bindungen

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    Im Vortrag werden unterschiedliche Modi des Performens mit generativer AI aus dem Kontext von Theater/Performance vorgestellt und diskutiert. Im Fokus stehen die Beschreibung und Reflexion der entstehenden Beziehungen von menschlichen Agierenden und technischen Operationen. Es wird herausgearbeitet, dass erstens im Performen mit generativer AI eine dialogische, techno-humane Ko-Operativität nahegelegt und trainiert wird. Diese mache, so […]

  • Pascal Rudolph: Von Prompt zu Pop: Generative KI in digitalen Musikkulturen

    THEATER (Raum 2.212) Gronewaldstr. 2, Köln, Deutschland

    „I think the majority of people don’t enjoy the majority of the time they spend making music“, so Mikey Shulman in einem Interview über die Vision von Suno AI. Diese Äußerung des CEO der wohl bekanntesten KI-Software zur Generierung von Popmusik sorgte für eine Kontroverse. Als die Warner Music Group im November 2025 ihren seit […]