Prof. Nora Sternfeld: Wer sind wir, wenn wir wie Maschinen sind, die wie wir sind?
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Im allerletzten Satz seines Buches „The eye of the Master. A Social History of Artificial Intelligence” spricht der Medienphilosoph Matteo Pasquinelli von einer unmöglichen Aufgabe: Vor dem Hintergrund des Wissensextraktivismus der Künstlichen Intelligenz müsse eine Gegenbewegung zu den großen Technologieriesen und ihrem Einfluss auf die Regierungspolitik gebildet werden. Um an einem Wissen als Gemeingut zu arbeiten, ginge es also, so schreibt er, um die Bildung einer „kollektive Gegenintelligenz”. Aber was ist eine „kollektive Gegenintelligenz”? Leider präzisiert er weder, was wir uns darunter, noch wie wir uns deren Bildung vorstellen können. Vielleicht kann diese Frage, angesichts der massiven Umwälzungen, in denen wir uns befinden, derzeit auch nur gestellt, jedoch noch nicht beantwortet werden kann. Mit diesem Vortrag möchte ich aber reflexiv und experimentell argumentieren, dass eine kollektive Gegenintelligenz sich den politischen Problemen der Gegenwart stellen müsste, denn der Bias, der Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, die Lügen und Verschwörungstheorien der Maschinen sind in vielerlei Hinsicht mit uns verstrickt und wir mit ihnen.
Nora Sternfeld ist Professorin für Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg. Sie ist als Kunstvermittlerin und Kuratorin tätig und war zuvor von 2018 bis 2020 documenta Professorin an der Kunsthochschule Kassel. Nora Sternfeld ist Mitbegründerin und Teilhaberin von trafo.K, Büro für Bildung, Kunst und kritische Wissensproduktion (Wien). Sie publiziert zu zeitgenössischer Kunst, Bildungstheorie, Ausstellungen, Geschichtspolitik und Antirassismus.
Bildcredits: Marcia Haas
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Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann.
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.