Prof. Martina Leeker: Performing AI. Zwischen techno-humanen Ko-Operationen und Ent-/Bindungen
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Im Vortrag werden unterschiedliche Modi des Performens mit generativer AI aus dem Kontext von Theater/Performance vorgestellt und diskutiert. Im Fokus stehen die Beschreibung und Reflexion der entstehenden Beziehungen von menschlichen Agierenden und technischen Operationen. Es wird herausgearbeitet, dass erstens im Performen mit generativer AI eine dialogische, techno-humane Ko-Operativität nahegelegt und trainiert wird. Diese mache, so die Interpretation der identifizierten Verfasstheit, ein Verständnis von menschlicher Wahrnehmung, Befindlichkeit und Denken, mithin Existenz, im Sinne von mehr-als-menschlichen Aktivitätsbündeln unabdingbar. Zweitens werden Theorie und Praxis eines Performens mit KI vorgestellt, die statt der Ko-Operativität ein Modell des technologischen und humanen Anders-Seins behaupten und performen und dabei auf techno-humane Ent-/Bindungen zielen. „Performing AI“ konstituiert sich, so die These des Vortrags, als Ko-Existenz und Zusammenspiel der beiden Modi, mit denen techno-humane Episoden mit KI permanent zwischen Bindungen und Ent-/Bindungen changieren und darin ihre gouvernementale Macht entfalten.
Die Veranstaltung findet hybrid statt und kann über folgenden Zoomlink abgerufen werden:
Martina Leeker (Prof. Dr.) ist Theater- und Medienwissenschaftlerin sowie Performerin (Lecture Performances) und Lab-Macherin. Sie lehrt und forscht zu: Digitale Kulturen, Theater/Performance und Digitalität, Künstlerische Forschung und digitale Bildung. Bis 2018 war sie Gastprofessorin am Digital Cultures Research Lab (DCRL), Center for Digital Cultures, Leuphana Universität Lüneburg. Seit Herbst 2021 vertritt sie die Lehre der Professur für Ästhetische Theorie und Praxis im Fachbereich Kunst und Kunsttheorie, Department für Kunst und Musik der Universität zu Köln. Sie ist Initiatorin und Leiterin des „The Respectful Nettheatrechannel“ für Theater und Digitalität (https://www.youtube.com/channel/UCA2CMFcmsj_0XKPnwxFX2sA), und gemeinsam mit Konstanze Schütze des Care Research Lab (https://kunst.uni-koeln.de/careresearchlab/) sowie der Interviewreihe about Art and Research (aAaR) (https://kunst.uni-koeln.de/aboutartandresearch/home/).
Bildcredits: Alla Popp (Berlin-based interdisciplinary digital media- and performance artist), im Rahmen der Ausstellung »When Body Is Not Enough«, bei AI-WORLDING, einer Kooperationsausstellung zwischen saasfee*pavillon, Museum Angewandte Kunst und HfG Offenbach und im Rahmen des WDC 2026, Februar 2026.
https://www.hfg-offenbach.de/de/calendar/allapopp-when-body-is-not-enough#veranstaltung
Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann.
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.