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Ausstellungseröffnung: NETWORK STORIES – Pilze, Netze, Melodien – Relationale Ansätze in der Kunstpädagogik

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Auf welche Weise verorten wir uns in der Welt?
Können Subjekte unabhängig existieren? Welche Austauschprozesse machen uns zu dem, was wir sind?

Lässt sich Bildung als gemeinsamer Netzwerk-Prozess denken?
Wer oder was bildet wen, oder was?
Welche Konsequenzen hat das für die Kunstpädagogik?

Durch eine zunehmende Komplexität des Weltgefüges verändern sich auch die Herausforderungen, denen sich kommende Generationen gegenüber sehen.
Im Feld der Kunstpädagogik lassen sich vor diesem Hintergrund und mit Blick auf aktuelle soziologische und philosophische Theorien neue Wege der Selbst- und Weltverortung entwickeln.

Weltbilder, die auf einer gedanklichen Trennung von bewussten Subjekten und passiven Objekten basieren, wurden hinterfragt und als vernetzte, verwobene und symmetrische Existenzformen neu gedacht. Asymmetrische Machtverhältnisse können so sichtbar und Bildungsprozesse zukunftsfähiger gestaltet werden.

Im Rahmen der NETWORK STORIES wurde eine experimentelle Auseinandersetzung mit relationalen Theorien in der Kunstpädagogik anhand individueller Forschungsprozesse realisiert.
Die Studierenden schauten durch die Netzwerkbrille auf selbstgewählte Themen wie Kreativität, Digitalisierung, internationale Kunstpädagogik, Räume, Kollaboration, Erkenntnistheorie, Verkörperung, Leiblichkeit und Ästhetische Forschung.

Die Gedankenausstellung lädt dazu ein, in den Forschungsprozess der Studierenden einzutauchen und Spekulationen über neue Wege der Kunstpädagogik anzuregen.

 

Flyer zur Austellung: Ausstellungsflyer Network Stories 2021

Hier geht es zur virtuellen Ausstellung:

https://hubs.mozilla.com/hCRVm6W/room1

Um die Ausstellung zu besuchen wird die Nutzung von Google Chrome oder Firefox empfohlen.
Maximal 25 Personen können sich gleichzeitig in dem virtuellen Raum aufhalten.

 

Eine Ausstellung des Seminars: Netzwerke, Quasi-Objekte und ein neues Sujet für Kunstpädagogik und Ästhetische Bildung
Seminarleitung: Torsten Meyer
Künstler:innen: Nina Börner, Antonia Brockmann, Annika Conzen, Ornella Daszynski, Jorid Eilts, Corinna Giesen, Monika Giske, Inka Hoffmeister, Cosima von Hohental, Darinka Sophie Key, Aylin Kiziltas, Chiara Ludwig, Alisha Lux, Mila Regneri, Marie Schwarz, Hanna Siebel, Felix Straub und Lea Wezenbeek
Technische Realisierung: Patricia Weber
Ausstellungsplanung: Zoë Haupts, Torsten Meyer, Hanna Siebel

 

Bildcredits: Grafik © Zoë Haupts

Details

Datum:
27. Oktober
Zeit:
18:00 - 19:30
Format:

Veranstaltungsort

online