Prof. Andreas Lehmann-Wermser & Hannah Breul: Digitalkompetenzen im Musikunterricht erwerben
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Zwischen Forschung, Schule und Technologie: Lehr-Lern-Arrangements zur Förderung von Digitalkompetenzen im Musikunterricht
Digitalisierungsbezogene und fachliche Kompetenzen zu fördern gilt als allgemein anerkanntes und vielfach postuliertes Unterrichtsziel. Unter der Maßgabe, dass der Erwerb digitalisierungsbezogener Kompetenzen eine Querschnittsaufgabe darstellt, und jenseits der Frage, wie genau diese Kompetenzen definiert werden (und ob ggf. Arbeitsdefinitionen sinnvoll sein können), bleibt die Frage, wie entsprechende Lehr-Lern-Arrangements gestaltet sein können.
Das Projekt MuDiKo setzt hier an und verfolgt das Ziel, gemeinsam mit Lehrkräften auf der Grundalge der DBR-Methodologie solche Arrangements für den Musikunterricht zu entwickeln, zu erproben und zu optimieren.
Das Vorhaben, auf Grundlage eines KI-basierten Feedbacks innerhalb der an Bremer Schulen eingeführten Lernplattform Unterrichtsmodule zu entwickeln, die den genannten Lernbereichen förderlich sind, erweist sich dabei als anspruchsvoll. Herausforderungen zeigen sich sowohl im forschungspraktischen Bereich der Kooperation als auch im Bereich der Informationstechnologie. Über beide Felder wird im Vortrag eingegangen.
Hannah-Lynn Breul ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib research). Betreut von dessen Leiter Prof. Andreas Breiter promoviert sie im Rahmen des vom BMFRT geförderten Projektes MuDiKo zu den Auswirkungen digitaler Medien und automatisierten Feedbacks auf musikalische Lernprozesse. Zuvor studierte sie Musikpädagogik und Mathematik für das Lehramt an Gymnasien und Oberschulen im Bachelor und Master an der Universität Bremen.
Dr. Andreas Lehmann-Wermser ist pensionierter Hochschullehrer und als Senior Researcher am ifib angestellt. Er war an verschiedenen Drittmittelprojekten zur Kompetenzmodellierung und zum Lernen mit digitalen Medien beteiligt.
Bildcredits: Marcia Haas
Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann.
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.