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Alina Bonitz: (Wie) Kann Kunstpädagogik diskriminierenden Strukturen in Schule, Kunst und Gesellschaft etwas entgegensetzen?

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Gemeinsam erkunden wir, wie sich Queertheorie und Kunstpädagogik miteinander verbinden lassen, um daraus eine handlungsleitende Perspektive für Lehre und Lernen zu entwickeln. Eine queere Kunstpädagogik wird hier verstanden als Ausdruck einer diskriminierungskritischen Haltung: Wer wird (nicht) als Kunstlehrer:in gedacht? Mit welchen Methoden, Materialien und künstlerischen Positionen arbeiten wir? Wie sprechen wir über Körper, Begehren und Differenz? Und wie prägen unsere eigenen Wahrnehmungen und Erfahrungen das, was und wie wir lehren und lernen?
Wir nehmen Impulse aus aktuellen Ausstellungen, künstlerischen Arbeiten, Popkultur und wissenschaftlichen Diskursen auf und fragen, wie daraus eine gemeinsame Haltung für Schule und Hochschule entstehen kann.
Der Vortrag verbindet theoretische Überlegungen mit Beispielen aus Alltag, Forschung und Lehre und lädt zu einer gemeinsamen Haltungsübung ein – einem Nachdenken, Austauschen und Erproben darüber, wie queere Perspektiven Bildungsräume verändern können.

 

Alina Bonitz ist Sonderpädagogin, Doktorandin und Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität zu Köln. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit queerer Kunstpädagogik als Haltung und erforscht ihre eigene Lehre. Alina hat mehrere Workshops mit konzipiert und durchgeführt, die sich zwischen künstlerischer Inszenierung und pädagogischer Intervention bewegen. Mit ihren Studierenden entdeckte sie den weichen Aktivismus und machte auf strukturelle Missstände in der Hochschule aufmerksam. Im Rahmen eines internationalen Service-Learning-Projekts leitete sie eine öffentliche Craftivism-Kampagne zum Thema Food Security, die Fragen von Aktivismus, Gemeinschaft und Bildung im öffentlichen Raum verhandelte. Jeden Freitag ist sie mit ihrem Kunstkoffer an einer Kölner Grundschule und engagiert sich in ihrer Freizeit im feministischen Handarbeitskollektiv „Wolle, Wein & Wut“.

 

 

Bildcredits: Christian Rolle

 

Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann. 
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.

Details

Datum:
4. Dezember
Zeit:
16:00 - 17:30
Format:

Veranstaltungsort

THEATER (Raum 2.212)
Gronewaldstr. 2
Köln, 50931 Deutschland
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Website:
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Veranstalter

Department Kunst und Musik