Vortrag von Johannes Gemkow: Transformation und die epistemische Krise – Politische Mediensozialisation Jugendlicher
Mit der Forschung am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt nehmen wir den Blick auf wahrgenommene (und tatsächliche) Vielfachkrisen ein und fragen, wie sich Jugendliche in ihren Medienpraktiken dazu verhalten. Im Vortrag wird die epistemische Krise herausgestellt und deren Bezug zur digitalen Transformation hergestellt (neue Gatekeeper, neue Praktiken der Wissensrepräsentation, neue Legitimierungsweisen von Wissen etc.). Empirisch werden Interviews mit Jugendlichen in die Diskussion eingebracht, in den deren politische Mediensozialisation reflektiert bzw. rekonstruiert wird. Abschließend wären normative medienpädagogische Fragen diskutiert, wie sich Medienbildung dazu verhalten kann/muss.
Johannes Gemkow ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt am Standort Leipzig. In seinem aktuellen Forschungsprojekt untersucht Gemkow die Bedeutung von Social Media für die politische Mediensozialisation Jugendlicher. Weitere Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Medien- und Informationskompetenz, Mediatisierung, Technik- und Wissenssoziologie sowie qualitative Sozialforschung.
Die Ringvorlesung findet im Wintersemester 2025/26 in Präsenz statt. Gäste sind herzlich willkommen im THEATER.
Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann.
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.