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Vortrag von Yvonne Bönninger & Michaela Kramer: Verteilte Verantwortlichkeiten – Eine relationale Perspektive auf das Phänomen exzessiver Medienpraktiken

Begriffe wie Computerspielsucht, Social-Media-Disorder oder exzessive Mediennutzung beschreiben seit vielen Jahren Phänomene übermäßiger Medienpraxis, die aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven erforscht werden. Dabei wurden vielfältige ursächliche Faktoren identifiziert: Von individuellen Persönlichkeitsmerkmalen und psychischen Auffälligkeiten über Dark Patterns und plattformspezifische Mechanismen bis hin zu familiären und peerbezogenen Einflüssen. Im Vortrag nehmen wir eine medienpädagogische Perspektive ein und widmen uns anhand eines laufenden Forschungsprojekts Fragen nach der Relationalität dieser Bedingungen und der biografischen Entwicklung der exzessiven Praktiken. Das Projekt „ExisExzessivität digitaler Praktiken in der späten Jugendphase“ (gefördert von der DFG) ist als Mixed-Methods-Studie konzipiert, in der quantitative mit verschiedenen qualitativen Methoden kombiniert werden. Erste empirische Befunde sollen vorgestellt werden und zur Diskussion einladen. Darüber hinaus wird Yvonne Bönninger einen Einblick in ihre laufende Dissertation geben, die aus dem Projekt hervorgeht.

 

Yvonne Bönninger ist seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Projekt „Exzessivität digitaler Praktiken in der späten Jugendphase (Exis)” an der Universität zu Köln. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Medienbildung, exzessive digitale Praktiken, sozialer Netzwerke und Wohlbefinden.

Michaela Kramer ist seit 2022 Juniorprofessorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt digitale Medien in der Bildung an der Universität zu Köln. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Bildung und Sozialisation unter den Bedingungen der Digitalität, Jugend- und Identitätstheorien sowie rekonstruktiven Forschungsmethoden.

 

Die Ringvorlesung findet im Wintersemester 2025/26 in Präsenz statt. Gäste sind herzlich willkommen im THEATER.

 

 

Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann. 
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.

Details

Datum:
13. Januar 2026
Zeit:
18:00 - 19:30
Format:

Veranstaltungsort

THEATER (Raum 2.212)
Gronewaldstr. 2
Köln, 50931 Deutschland
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Website:
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Veranstalter

Department Kunst und Musik