Vortrag von Jane Müller: ‘Das ist eigentlich … Schwachsinn‘. Mediatisierter Alltag Jugendlicher im Spannungsfeld von Optimierung, Regulierung und eigenen Interessen
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Der Vortrag präsentiert Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Digitale Souveränität Jugendlicher“ (DiSoJu). Auf Basis von 28 fokussierten Medienethnographien wird untersucht, wie Jugendliche ihren mediatisierten Alltag gestalten. Analysiert werden komplexe Handlungsgefüge, in denen menschliche und nicht-menschliche Akteure – etwa Peers, Plattformen oder algorithmische Strukturen – zusammenwirken. Im Fokus steht die Frage, wie Medienpraktiken Agency sichtbar wird und ob Jugendliche eigene Interessen verfolgen können, wann diese Möglichkeit eingeschränkt wird und welche Spannungen daraus entstehen. Der Vortrag diskutiert empirische Befunde vor dem Hintergrund aktueller Debatten um digitale Souveränität und medienpädagogische Implikationen.
Dr. Jane Müller arbeitet als Postdoktorandin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In ihrer Forschung befasst sie sich mit Fragen an der Schnittstelle von Sozialisation und Mediatisierung. Seit 2021 leitet sie die vom BMBF geförderte Nachwuchsforschungsgruppe Digitale Souveränität Jugendlicher (DiSoJu). In dieser untersucht sie gemeinsam mit ihrem Team, Agency in Medienpraktiken und den Alltag Jugendlicher in der Digitalität.
Bildcredits: © Jane Müller/ Bild generiert mit ChatGPT
Die Ringvorlesung findet im Wintersemester 2025/26 in Präsenz statt. Gäste sind herzlich willkommen im THEATER.
Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann.
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.