BRING A PIECE! Inspiration im Alltag – wie entstehen Ideen für den Unterricht?
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Woran entzünden sich Ideen für den Kunstunterricht?
Wovon werde ich im Alltag getroffen?
Wie entsteht aus einem flüchtigen Impuls eine konkrete Unterrichtsidee?
Kunstlehrer*innen haben eine ‚Deformation professionelle‘, sie sehen überall Anregungen und Ideen für ihren Kunstunterricht – Schaufenster, Bilderbücher, Ausstellungen, ein gefundenes Material, ein TikTok-Video, alles kann zum Ausgangspunkt für eine Unterrichtsidee werden. Wir wollen die Momente der Inspiration erkunden und darüber ins Gespräch kommen, wie innovativer Kunstunterricht entsteht.
Kunstlehrende aus verschiedenen Kontexten bringen – ganz im Sinne von BRING A PIECE! – analoges/digitales Anschauungsmaterial, das den Ausgangspunkt zum Erzählen der eigenen Erfahrung und für den Austausch bildet.
Alina Bonitz ist Sonderpädagogin, Doktorandin und Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Uni Köln Alina hat (künstlerisch) zu diskriminierende Strukturen in Lehrmaterialien geforscht, engagiert sich im feministischen Handarbeitskollektiv Wolle, Wein & Wut und arbeitet künstlerisch zu Haut und Verletzung. Bis Anfang des Jahres ging sie immer freitags mit ihrem Kunstkoffer an eine Kölner Grundschule und lädt im SALOON dazu ein gemeinsam dessen Deckel zu öffnen und sein Inneres zu erkunden.
Anne Damerau ist Bildhauerin und Kunstlehrerin. Sie studierte sowohl Kunst auf Lehramt an der Universität zu Köln, als auch Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin bei Didier Vermeiren. Seit 2019 ist sie als Kunstlehrerin am Gymnasium tätig und beobachtet seit nunmehr sieben Jahren, welch wundersame Wege die Inspiration nimmt, rein ins Klassenzimmer, quer durchs Museum und zurück ins eigene Atelier. Sie berichtet von einer Inspirationsschleife rund ums Thema Papier.
Gesine Hopstein ist Kunstpädagogin und studierte Kunst auf Lehramt in Köln, Essen und Wien. Nach 14 Jahren Schuldienst wechselte sie 2022 an die Universität zu Köln und lehrt dort in der Kunstdidaktik und betreut als Praxissemesterbeauftragte die Praxisphase im Master. Sie bringt eine fixe Idee aus ihrem Archiv mit, aus der nach längerer Reifung eine konkrete Unterrichtsidee wurde., die erst auf ihre Lerngruppe warten musste.
Tanja Reitz (M.A.) ist freie Künstlerin mit dem Schwerpunkt Malerei und Zeichnung.
Sie lebt und arbeitet in Köln und ist festangestellte Lehrkraft in Vollzeit an der Heliosschule. Tanja ist dort für den gesamten Bereich der ästhetischen Bildung innerhalb der Primarstufe zuständig. Bevor sie den Seiteneinstieg an der Heliosschule absolvierte, studierte Tanja bildende Kunst, künstlerische Konzeptionen und Kunstgeschichte. Sie schloss ihr Studium an der Philipps Universität Marburg mit dem Master of Arts ab. Die Fortsetzung und Weiterentwicklung ihrer eigenen künstlerischen Arbeit sieht sie als wichtige Basis für die qualitativ hochwertige Arbeit als Lehrperson, innerhalb individueller künstlerischer Prozesse und ästhetischer Forschungsreisen mit den Kindern an.
Tanja bringt Fundstücke und Spuren aus der aktuellen ästhetischen Forschung „Kriechen, Flattern, Spüren – Insekten und wir“ der Helioskinder mit.
Bildcredits: Anne Damerau
Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann.
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.