Vortrag von Mira Thomsen: Ghost in the Shell – Custom Generative Pre-Trained Transformer (GPT) als performative Persona in der ästhetischen Praxis.
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In diesem Workshop stellen wir uns die Frage, was geschieht, wenn KI als interaktive Kunstfigur inszeniert wird, die Rollen, Narrative und Codes von beispielsweise Hip-Hop-, Otaku- oder Influencer-Ästhetiken in Bewegung setzt und über Sprache sowie performative Agency auf das Gegenüber wirkt. Identität erscheint hier als gestaltbar, lesbar und medial vermittelbar. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für die ästhetische Praxis? Dies diskutieren wir anhand eines schulischen Beispielprojekts, dessen technische Voraussetzungen erläutert und anhand einer Gestaltungsanleitung für eigene Chatbot-Charaktere nachvollziehbar gemacht werden.*
Mira Thomsen studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste. In ihren künstlerischen Arbeiten entstehen visuelle Räume, in denen künstliche und organische Formen aufeinandertreffen – als Dioramen oder rekonstruierte Umgebungen, die sich zwischen Fundstück und Holodeck bewegen. Im Master of Public Policy erforschte sie den Einsatz von Kunst in zivilgesellschaftlichen Handlungsräumen. Seit 2022 berät sie als Referentin für Bildung in der digitalen Welt das Oberstufen-Kolleg Bielefeld. Zuvor baute sie in Berlin eine Oberstufe mit auf, unterrichtete Kunst und arbeitete später als Kulturagentin in NRW.
*Hinweis: Anwendungen werden mit poe.com erläutert – eigener Account ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Bildcredits: Mira Thomsen
Externe Interessierte sind ebenfalls herzlich zu den Veranstaltungen eingeladen. Für einen Zugangslink zu den Zoom-Veranstaltungen wenden sie sich bitte mindestens zwei Tage vor der Veranstaltung an Alina Bonitz (abonitz1@uni-koeln.de) oder Gesine Hopstein (ghopste1@uni-koeln.de), zu den Präsenzveranstaltungen können sie in der Regel ohne vorherige Anmeldung ins THEATER kommen (Raum 2.212 im B-Block der Humanwissenschaftlichen Fakultät).