Vortrag von Dora von Soosten & Mutlu Yolasan: Hörbar. Stimmen zu Nahost – Emotionen im Kontext Israel-Palästina in Schule besprechbar machen
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Die Ausstellung „Hörbar. Stimmen zu Nahost“ ist ein multimediales Schulprojekt der Gesamtschule Nordstadt Neuss. Im Zentrum stehen Interviews von Menschen aus Deutschland, Israel und Palästina, die persönliche, berufliche oder wissenschaftliche Einblicke in das Thema Nahost geben. Sie erzählen von Verlust, Angst, Zugehörigkeit, Antisemitismus und Rassismus, aber auch von Hoffnung und vom Versuch, Brücken zu bauen. Ziel ist es, eine Vielfalt von Perspektiven abseits von lauten, polarisierenden Stimmen hör- und sichtbar zu machen. Dabei sollen neue, versöhnliche Impulse gesetzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei Ambiguitätstoleranz: das Aushalten widersprüchlicher Realitäten. Die Ausstellung möchte dabei einen Raum schaffen, in dem Empathie, Dialog und Multiperspektivität möglich werden und Unsicherheiten, Zweifel und Emotionen gezeigt werden dürfen.
Dora und Mutlu sind Lehrerin und Lehrer an der Gesamtschule Nordstadt in Neuss. Mutlu lebt in Köln, unterrichtet Philosophie und Spanisch und ist Beratungslehrer in der Oberstufe. Außerdem organisiert er den Erasmus Austausch an der Schule. Dora lebt in Meerbusch, unterrichtet die Fächer Deutsch und evangelische Religion und koordiniert im Team den Bereich Sonderpädagogik. Beide organisieren Gedenkstättenfahrten der Schule und engagieren sich im Bereich Erinnerungskultur.
Moderation: Jane Eschment
Bildcredits: Axel Weckerman
Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Gebäude 216, in der Gronewaldstr. 2 statt. Die Eingänge liegen zur Herbert-Lewin-Str. Das gesamte Gebäude ist ebenerdig gelegen und weitere Etagen sind mit Aufzügen erreichbar. Die Eingänge sind für die meisten Rollstühle, Kinderwagen und Gehhilfen breit genug. Die Türen können elektronisch geöffnet werden.
Die Veranstaltungsräume THEATER, MBR und LAB befinden sich im 2. Obergeschoss des BT2 (Bauteil 2), das am besten über den nördlichen Eingang an der Ostseite in Richtung des Kanals zu erreichen ist. Ein Aufzug ist vorhanden, allerdings müssen Zwischentüren durchquert werden, welche nur teilweise elektrisch zu öffnen sind, sodass zusätzliche Unterstützung notwendig sein kann.
In diesem Gebäudeteil gibt es keine Toiletten. Die nächsten Toiletten befinden sich im BT1 (Hauptgebäude), das mit dem Fahrstuhl und teilweise elektrischen Türen erreichbar ist. Im BT1 befinden sich binär getrennte Toiletten, welche rollstuhlgerecht erreicht werden können. Das behindertengerechte WC befindet sich im Erdgeschoss. Das WC ist ausgestattet mit einer Toilette und einer Dusche. Zugänglich ist das WC mit dem Euro-Behinderten-WC-Schlüssel, der auch beim Hausmeister dieses Gebäudes zu entleihen ist. Die nächsten Toiletten für alle Geschlechter befinden sich im Untergeschoss im BT2 und ist ebenfalls mit Fahrstuhl zu erreichen. Der Zugang zu diesen Toiletten ist während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet.