
Prototyping Care steht für die Erprobung von Praktiken im Themenfeld Care. Im Fokus steht die Erarbeitung von Modulen für ein Digital Live Action Care Play (AT), in dem eine globale Care Education spielerisch über Impulse zur Exploration erprobt und eingeübt werden kann. Ziel ist es, kritisch-reflektierte Formen des Wohlergehens für alle zu trainieren und Verantwortung für diese zu übernehmen.
Das geplante Play soll im Format eines Monopoly of Care angelegt sein, bei dem Impulse zur Exploration online oder vor Ort gemeinsam oder individuell durchgeführt werden können. Zu den Aufgaben zählen z.B.: radikale Thesen zu Care-Theorien entwickeln und performativ umsetzen, Care-Geschichten erzählen, Care-Objekte präsentieren, performative Aufgaben durcharbeiten, Care-Figuren entwerfen und diese erproben.
Mit dem Digital Live Action Care Play bieten sich Gelegenheiten für die individuelle und gemeinsame Begegnung mit den Ambivalenzen von Care. Ziel ist es, die Stärke von Care aus widersprüchlichen Erfahrungen mit ihr zu entwickeln. Einerseits geht es um die Anstrengung, den Widerstand oder die Ablehnung und andererseits um die Freude und die wohltuenden Effekte, die Care mit sich bringen kann. Als solche ambivalente Kraft soll Care sowohl für individuelle Anliegen als auch in politischen und gesellschaftlichen Kontexten wirksam werden (können). Zugleich soll ein Möglichkeitsraum eröffnet werden, der das Entwickeln und Ausprobieren noch ungedachter Narrative zu Care fokussiert, die vielleicht ein besseres Leben ermöglichen.

Übersicht zu den Ergebnissen des Forschungsschwerpunkts Prototyping Care, die bisher unternommene Explorationen dokumentieren, Impulse für eigene Recherchen bieten und zudem das künftige Digital Live Action Care Play vorbereiten:

Chapter A: Other Stories
Ein Teil des Plays sind Videoarbeiten von Künstler*innen, die 2023 von Martina Leeker und Konstanze Schütze in Auftrag gegeben wurden. In den künstlerischen Impulsen werden Beziehungsweisen und Konzeptionen vorgestellt, die Erweiterungen für bekannte Narrative zu Care vorschlagen. Ziel ist es, über ein Verführen zum Betreten anderer Welten, ein Umdenken von Care bezogen auf Denkfiguren, Praktiken und Infrastrukturen zu ermöglichen. Begleitende Handlungsimpulse bieten Anlässe für künstlerische Begegnungen mit dem Themenfeld Care.

Modul 1: Unforgetting as Caring in Zusammenarbeit mit dem Art-Design Duo MELT (Ren Loren Britton & Iz Paehr) >> Explorationen und Impulse
Die Videoarbeit „Unforgetting as Caring: Braille n' Speak, FTM issue no. 45 and Zenith Hearing Aid“, stellt historische Artefakte aus Behinderten- und Trans*-Historien vor. In Form von Dankesbriefen an diese Artefakte wird über deren historischen und gesellschaftlichen Einfluss reflektiert und Care in Form von aktivem Erinnern praktiziert.

Modul 2: Care Complexity, OMSK Social Club >> stay tuned
OMSK Social Club gehen von Care-Figuren aus und stellen drei mystische Beispiele und deren Überlieferung vor. Im aktiven oder imaginären Performen dieser Figuren können ungewohnte Vorstellungen von Care erkundet und dabei Narrative zu Care für ein other worlding erschaffen werden.

Modul 3: Dépaysement, Eloïse Bonneviot & Anne de Boer >> stay tuned
Das Künstler*innen-Duo, bestehend aus Eloïse Bonneviot und Anne de Boer, schlägt die Begegnung mit Perspektiven von nicht-menschlichen Erscheinungen als Übung für eine posthuman Care vor.

weitere Chapter und Module folgen >> stay tuned
Prototyping Care steht für die handlungspraktischen Erprobungen im Themenfeld Care. Im Fokus steht die Erarbeitung von Explorationsaufgaben und Modulen für ein Digital Live Action Care Play (AT), in dem eine globale Care Education spielerisch erprobt und eingeübt werden kann. Ziel ist es, kritisch-reflektierte Formen des Wohlergehens für alle zu trainieren und Verantwortung für diese zu übernehmen.
Das geplante Play soll im Format eines Monopoly for Care angelegt sein, bei dem Explorationsaufgaben online oder vor Ort gemeinsam oder individuell durchgeführt werden können. Zu den Aufgaben zählen z.B.: radikale Thesen zu Care-Theorien entwickeln und performativ umsetzen, Care-Geschichten erzählen, Care-Objekte präsentieren, performative Aufgaben durcharbeiten, Care-Figuren entwerfen und diese erproben.
Mit dem Digital Live Action Care Play bieten sich Gelegenheiten für die individuelle und gemeinsame Begegnung mit den Ambivalenzen von Care. Ziel ist es, die Stärke von Care aus widersprüchlichen Erfahrungen mit ihr zu entwickeln. Einerseits geht es um die Anstrengung, den Widerstand oder die Ablehnung und andererseits um die Freude und die wohltuenden Effekte, die Care mit sich bringen kann. Als solche ambivalente Kraft soll Care sowohl für individuelle Anliegen als auch in politischen und gesellschaftlichen Kontexten wirksam werden (können). Zugleich soll ein Möglichkeitsraum eröffnet werden, der das Entwickeln und Ausprobieren noch ungedachter Narrative zu Care fokussiert, die vielleicht ein besseres Leben ermöglichen.
Übersicht zu den Ergebnissen des Forschungsschwerpunkts Prototyping Care, die bisher unternommene Explorationen dokumentieren, Impulse für eigene Recherchen bieten und zudem das künftige Digital Live Action Care Play vorbereiten:

künstlerische Videoarbeiten zur Exploration
Ein Teil des Plays sind Videoarbeiten von Künstler*innen, die 2023 von Martina Leeker und Konstanze Schütze in Auftrag gegeben wurden. In den künstlerischen Impulsen werden Beziehungsweisen und Konzeptionen vorgestellt, die Erweiterungen für bekannte Narrative zu Care vorschlagen. Ziel ist es, über ein Verführen zum Betreten anderer Welten, ein Umdenken von Care bezogen auf Denkfiguren, Praktiken und Infrastrukturen zu ermöglichen. Begleitende Explorationen und Handlungsimpulse bieten Anlässe für die künstlerische Begegnung mit dem Themenfeld Care.

Modul 1: Unforgetting as Caring in Zusammenarbeit mit dem Art-Design Duo MELT (Ren Loren Britton & Iz Paehr) >> Explorationen und Impulse
Die Videoarbeit „Unforgetting as Caring: Braille n' Speak, FTM issue no. 45 and Zenith Hearing Aid“, stellt historische Artefakte aus Behinderten- und Trans*-Historien vor. In Form von Dankesbriefen an diese Artefakte wird über deren historischen und gesellschaftlichen Einfluss reflektiert und Care in Form von aktivem Erinnern praktiziert.

Modul 2: Care Complexity, OMSK Social Club >> stay tuned
OMSK Social Club gehen von Care-Figuren aus, und stellen drei mystische Beispiele und deren Überlieferung vor. Im aktiven oder imaginären Performen dieser Figuren können ungewohnte Vorstellungen von Care erkundet und dabei Narrative zu Care für ein other worlding erschaffen werden.

Modul 3: Dépaysement, Eloïse Bonneviot & Anne de Boer >> stay tuned
Das Künstler*innen-Duo, bestehend aus Eloïse Bonneviot und Anne de Boer, schlägt die Begegnung mit Perspektiven von nicht-menschlichen Erscheinungen als Übung für eine posthuman Care vor.

weitere Chapter und Module folgen >> stay tuned