ComfyUI & LoRA training: From Node-Based Interface to Personalized Visual Identity Creation – Workshop mit dem Kunstkollektiv u2p050
Am 25.11.2025 findet im Rahmen des Seminars AI4ArtsEd – Künstlerische Praktiken mit und über generative KI in Kunstpädagogik und kultureller Bildung der Workshop “ComfyUI & LoRA training: From Node-Based Interface to Personalized Visual Identity Creation” mit dem Kunstkollektiv u2p050 statt.
Seit 2019 arbeitet u2p050 als human-machine entity an der Schnittstelle von Kunst, Philosophie und Technologie. In den Projekten entstehen digitale Denkräume, die als Experimente dazu einladen, die zunehmende Digitalisierung unserer Gegenwart kritisch zu reflektieren.
Dabei nutzten sie Technologien wie Künstliche Intelligenz, Augmented Reality, 3D-Modellierung, stereoskopischen Klang und interaktive Videoproduktion, um neue ästhetische und erkenntnistheoretische Perspektiven zu eröffnen.
u2p050 betrachtet KI nicht als Werkzeug der Unterwerfung, sondern als Linse durch die neue Welten betrachtet werden können
Der Workshop führt in die Nutzung von ComfyUI als künstlerisches Medium ein und erweitert den Blick über klassische Anwendungen generativer KI hinaus. Die Teilnehmenden lernen, die nodebasierte Oberfläche von ComfyUI zu navigieren, um ein tieferes Verständnis der generativen Prozesse zu entwickeln. Darauf aufbauend erarbeiten sie eigene KI-Modelle (LoRa; Low-Rank Adaptation), um individuelle visuelle Identitäten zu gestalten und KI-basierte Bildgenerierung in kreative Workflows zu integrieren.
Im Zentrum steht dabei eine doppelte Perspektive: Zum einen vermittelt der Workshop praktische Kenntnisse – von der Datensammlung und Annotation über das Training bis zur Integration der Modelle in eigene Projekte. Zum anderen wird ComfyUI als konzeptuelles Werkzeug verstanden, das die Frage nach der Rolle von KI im künstlerischen Prozess neu stellt: Wie verändert sich Autor*innenschaft, wenn die Maschine nicht bloß Mittel, sondern Mitgestalterin ist?
Durch diese Verbindung von technischer Praxis und theoretischer Reflexion eröffnet der Workshop die Möglichkeit, KI als künstlerisches Denken zu begreifen – als ein Medium, das uns neue Wege des Sehens, Fühlens und Verstehens ermöglicht.
Das Lehr-/Forschungsprojekt AI4ArtsEd – Artificial Intelligence for Arts Education erforscht praxisnah, kritisch und partizipativ die Chancen und Herausforderungen generativer KI in Kunstpädagogik und kultureller Bildung. Der Workshop mit u2p050 bildet einen wichtigen Beitrag, um die kreative, konzeptuelle und pädagogische Arbeit mit KI in neue Dimensionen zu erweitern.
Bildcredits: Zur Verfügung gestellt von u2p050