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»Education in the Age of the Screen« has been published!

I am very happy and at the same time extremely proud that our book has recently been published:

Vansieleghem, N., Vlieghe, J. & Zahn, M. (Eds.) (2019) Education in the Age of the Screen. Possibilities and Transformations in Technology. London: Routlegde.

The book is the result of a three-part series of International Research Seminars Making School in the Age of the Screen.This event was held in the academic year 20162017 at Liverpool Hope University (UK) and LUCA School of Arts Ghent (Belgium), and it was sponsored by the Philosophy of Education Society of Great Britain (PESGB) Large Grant Scheme. We are grateful for the institutional and financial support we received from these organizations, and we would likewise like to thank the many colleagues and students who participated to the seminar series, as well as the editorial team of Routledge we worked with.

In particular I would like to thank my co-editors for the great cooperation on this book. It was a pleasure!

Get a Preview-PDF here.

About the book
This edited volume brings together experts from across the field of education to explore how traditional pedagogic and didactic forms and processes are changing, or even disappearing, as a result of new technologies being used for education and learning.
Considering the use, opportunites and limitations of technologies including interactive whiteboards, tablets, smart phones, search engines and social media platforms, chapters draw on primary and secondary research to illustrate the wide-reaching and often salient changes which new digital technologies are introducing into educational environments and learning practices around the world. Neither claiming that traditional forms of learning must be replaced, nor calling for a restoration of the school, Education in the Age of the Screen offers a nuanced exploration of the implications of digitization for education. Taking a broad view on education as a social and cultural phenomenon, the volume focuses on three major dimensions: the wider conditions against the background of which we educate and are educated today, detailed examples of aesthetic practices and educational initiatives in the current media culture, and concrete answers to the challenges that come our way.
With contributions from Samira Alirezabeigi, Anna-Caterina Dalmasso, Mathias Decuypere, Maria Fannin, Norm Friesen, Annemarie Hahn,  Kristin Klein, Frank Maet, Torsten Meyer, Stefano Oliverio, Nancy Vansieleghem, Joris Vlieghe, D-M Withers and Manuel Zahn.

About the Editors
Nancy Vansieleghem is Head of the teacher training programme in audio-visual and fine arts at LUCA School of Arts, Belgium, and of the research group Art, Practices and Education.
Joris Vlieghe is Assistant Professor in Philosophy and Theory of Education at the University of Leuven, Belgium.
Manuel Zahn is Professor for Aesthetic Education with a focus on contemporary media culture at University of Cologne, Germany.

Publikationen zur Kunstpädagogik der Resonanz und zum Verhältnis von ästhetischer Praxis und schweigendem Wissen

 

Maset, P. & Hallmann, K. (Hrsg.) (2017) Formate der Kunstvermittlung. Kompetenz – Performanz – Resonanz. Bielefeld: Transcript.
Im Klappentext des Buchs schreiben die Herausgeber:

Begriffe wie »Bildungsstandard« und »Optimierung« haben Wirklichkeiten geschaffen, die uns in einer bestimmten Art und Weise über Bildung nachdenken lassen. In der Kunst haben wir es hingegen mit ereignishaften Singularitäten sowie mit dem Inkommensurablen zu tun. Die letztlich auf Leistungskontrolle fixierte Kompetenzorientierung verfehlt das, was Kunst und Bildung als zentrale Impulse für die menschliche Existenz auszeichnen. Vor diesem Hintergrund stellen die Beiträge dieses Bandes die Dimensionen Performanz und Resonanz als Charakteristik künstlerisch bildender Arbeit heraus.

Ich freue mich, dass ich zu dem m.E. wichtigen Sammelband mit einem Text – Resonanz. Medienökologische Perspektiven der Kunstpädagogik – beitragen konnte.

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Ein weiterer Aufsatz, den ich zusammen mit meinen Hamburger Kollegen Andrea Sabisch und Ole Wollberg verfasst habe, ist schon im »Handbuch Schweigendes Wissen in Lernen, Erziehung, Bildung und Sozialisation« erschienen.

 

In der Ankündigung zum Buch heißt es:

›Schweigendes‹ Wissen spielt eine wichtige Rolle für die soziale Praxis. Für die Erziehungswissenschaft bedeutet dies u.a., Konzepte wie Materialität, Raum, Körper und Visualität in den Blick zu nehmen. Schweigendes Wissen spielt in den Feldern von Lernen und Erziehung, Bildung und Sozialisation insofern eine wichtige Rolle, als neben geplanten, rational fassbaren und anderen expliziten Faktoren auch solche das Handeln in diesen Feldern maßgeblich beeinflussen, die nicht artikuliert zugänglich und kognitiv verfügbar sind. Diese Formationen werden als ›implizites‹, ›praktisches‹, ›unbewusstes‹ Wissen oder als ›Know-how‹ bezeichnet. Im Rahmen der Erziehungswissenschaft geht mit deren Beachtung eine Hinwendung zu Konzepten der Macht, Materialität, Raum, Körper, Visualität oder Virtualität einher.

Darin: Sabisch, A., Wollberg, O. & Zahn, M. (2017): Ästhetische Praxis und Schweigendes Wissen. In: Kraus, Anja | Budde, Jürgen | Hietzge, Maud | Wulf, Christoph (Hrsg.): Handbuch Schweigendes Wissen in Lernen, Erziehung, Bildung und Sozialisation. Weinheim: Beltz Juventa. S. 79-91.

CfP für interdisziplinäre bildwissenschaftliche Tagung

»Flüchtige Bilder: Affekt // Repräsentation« lautet der Titel einer interdisziplinären Tagung der Universität Hamburg, die von Jacobus Bracker, Ann-Kathrin Hubrich und Stefanie Johns organisiert wird. Die Tagung findet vom 1-3. Dezember 2016 statt, Tagungsorte sind das Warburg-Haus und die Universität Hamburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Mehr Informationen zur Tagung und den Call for Papers finden sie auf: http://www.bildkontexte.de

Im Call for Papers schreiben die Organistor*innen zur Tagung:

»Die gegenwärtigen Fluchtbewegungen betreffen das Bildliche vielfältig. Die Präsenz in der medialen Berichterstattung, die diverse Perspektiven auf die Flucht, ihre Ursachen und Folgen abbildet oder ausblendet, verweist auf das Evokations- und Affektionsvermögen der Bilder. In einer drastischen Steigerung der Warburg’schen Bilderwanderungen flüchten auch die Bilder selbst, sei es, dass sie die Flüchtenden begleiten, sei es, dass sie transmediale Fluchtwege vor einem propagandistischen Bildersturm einschlagen.
Dabei sind die Phänomene aus dem Zusammenhang von Flucht und Bildern nicht neu. Fluchtbewegungen sind ein fester Bestandteil der Menschheitsgeschichte: Aeneas floh mit seinem Vater Anchises auf den Schultern und seinem Sohn Askanios an der Hand aus dem brennenden Troja, die Israeliten vor der Unterdrückung in Ägypten, die Heilige Familie floh, um dem Kindermord des Herodes zu entgehen. Die Beweggründe für eine Flucht, die das Herkunftsland zu einem unsicheren Ort werden lassen, reichen von der Auflehnung gegen ein politisches System über Krieg und Gewalt bis Vertreibung und Hunger. Im Rahmen von Fluchtbewegungen entstand und entsteht zu allen Zeiten eine Fülle, eine schier unüberschaubare Masse an Bildern, die das Leid der Flüchtenden zu spiegeln suchen, die Fluchtwege nachzeichnen oder auf die Fluchtursachen verweisen wollen. Auf der Flucht begleiten und berühren Bilder der Heimat, der Zurückgebliebenen oder solche einer verheißungsvollen Zukunft.
In allen Fällen spielen idolatrische wie ikonoklastische Bildpraktiken eine erhebliche Rolle, Praktiken, die auf eine starke affektive Beteiligung der Akteur*innen mit intersubjektiv durchaus verschiedenen Ausrichtungen hindeuten. Affekte beeinflussen die Wahrnehmung, das phänomenale Bewusstsein, die Aufmerksamkeitslenkung und Bedeutungskonstruktionen und sie motivieren Handlungen und sind damit ein zentraler Faktor in einer als verkörpert verstandenen Wahrnehmung. Das außerordentliche Affekt- und Affizierungspotential der Bilder spielt unter anderem bei ihren Funktionen als Träger von Erinnerungen und Hoffnungen, bei Identitätskonstruktionen und bei ihrem strategischen bis manipulativen Einsatz in politischen Kommunikationsprozessen eine erhebliche Rolle. Hieraus ergeben sich vielfältige Fragestellungen: Wie wirken die Bilder der Flucht und die flüchtenden Bilder in Identitätsbildungsprozessen? Wie ist der Zusammenhang zwischen Affekt und Bildwahrnehmung zu denken? In welcher Weise wird das Affektpotential der Bilder für die politische und gesellschaftliche Meinungsbildung (aus)genutzt? Wie können die Produktions- und Rezeptionsbedingungen der Fluchtbilder affekttheoretisch hinterfragt werden? Gibt es diachron oder interkulturell persistente Motive besonders affizierenden Charakters? Inwieweit repräsentieren Bilder spezifische sozio-kulturelle und historische Affektkonzepte?«

Die von Promovierenden der Archäologie, Kunstgeschichte und Kunstpädagogik bereits zum vierten Mal organisierte bildwissenschaftliche und -theoretische Veranstaltung an der Universität Hamburg wird Vorträge und Workshops mit der Möglichkeit zu ausführlicher Diskussion anbieten. Besonders gefragt sind trans- und interdisziplinäre Beiträge zu den genannten Fragestellungen und Themen. Eine Beschränkung auf bestimmte Epochen oder Kulturen ist nicht vorgesehen.
Die Veranstalter*innen bitten um die Zusendung von Beitragsabstracts (etwa 300 Wörtern) und einen wissenschaftlichen Kurzlebenslauf.

Vorschläge für Vorträge (30 Minuten) oder Workshops (90 Minuten) können bis zum 31. Juli 2016 per Email an post@bildkontexte.de gesendet werden.

„Happy-Go-Lucky“ in der Reihe „Lehrer-Performances“

01

In der Reihe “Lehrer-Performances. Spiel/Filmbeispiele” zeige ich im Januar den Film „Happy-Go-Lucky“ von Mike Leigh (GB 2008). Im Dialog mit einigen Sequenzen des Films werden Prof. Karl-Josef Pazzini und ich mit dem anwesenden Publikum diskutieren.

Zeit: Montag, 13. Januar 2014, 18.00 Uhr
Ort: Rm 404, VMP 8

Der Titel des Films lässt sich ins Deutsche mit den Adjektiven „unbeschwert“, „sorglos“ oder „leichtlebig“ übersetzen. Das scheint auch die Grundstimmung von Pauline, Grundschullehrerin und Protagonistin des Films, zu sein. Mike Leigh zeigt uns die Lehrerin in mehreren Unterrichtsszenen. Zugleich wird Pauline als Schülerin vorgestellt: sie besucht einen Flamenco-Tanzkurs und sie nimmt – nachdem ihr das Fahrrad gestohlen wurde – Stunden in einer Fahrschule, um ihren Führerschein zu machen.
Insbesondere aus den Fahrstunden bei ihrem Fahrlehrer Scott, erfahren wir nicht nur viel über die unterschiedlichen Lehrperformances und die ihnen zugrunde liegenden Pädagogiken, darüberhinaus werden einige imaginative und erotische Facetten der pädagogischen Beziehung thematisiert. Dem möchten wir im Gespräch nachgehen und fragen, ob sich daraus etwas zum Verständnis der Struktur pädagogischer Beziehungen gewinnen lässt.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Neu: Zeitschrift Kunst Medien Bildung | ZKMB

Anfang Oktober ging auf zkmb.de die interdisziplinäre „Zeitschrift Kunst Medien Bildung“ online. Herausgeben wird das e-Journal im Auftrag der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung von Ansgar Schnurr (Dortmund), Andreas Brenne (Kassel), Christine Heil (Mainz) und Torsten Meyer (Köln). Die zkmb ist ein „Open Access Journal“ – das heisst, ihre Artikel sind kostenlos und ohne Zugangsbeschränkung lesbar.

Erklärtes Ziel der Herausgeber ist es, „den fachwissenschaftlichen und fächerüberschreitenden Diskurs unter den Bedingungen intermedialer Vernetzungsmöglichkeiten weiterzuentwickeln“. Die internetbasierte Publikation der Texte und ihre zeitnahe Prüfung in einem „Open-Peer-Review“-Verfahren gewährleisten die ebenso zeitgemäße wie rasche Verfügbarkeit und Diskussion wissenschaftlicher Arbeiten aus dem weiten Forschungsfeld zwischen Kunst, Medien und Bildung.

„Für die Dauer von sechs Monaten können diese „Texte im Diskurs“ von allen Personen der Fachcommunity durch öffentliche und namentlich gekennzeichnete „Reviews“ kommentiert werden. Die Reviews dürfen sowohl die Funktion einer fachlichen Kritik als auch die einer diskursiven Vernetzung mit verwandten, z.B. interdisziplinären Fragestellungen und Ansätzen übernehmen. Nach Ablauf dieser Zeit erhalten die Autoren/innen des eingereichten Textes die Möglichkeit, ihren Artikel zu überarbeiten und dabei gegebenenfalls Hinweise der Reviews einzuarbeiten. Diese endgültigen „Publikationen“ werden zusammen mit den daran geknüpften Kommentaren in einer eigenen Kategorie dauerhaft archiviert“

Sowohl die Artikel als auch die Diskussionsbeiträge der Online-Zeitschrift erhalten eigene URLs – sind folglich zitierfähig und werden laut Herausgebern als „eigenständige wissenschaftliche Publikationen begriffen.“ Weitere Informationen und erste Artikel („Texte im Diskurs“) finden sich auf der Homepage der Zeitschrift.

Darunter ist auch ein Artikel von mir mit dem Titel „Film-Bildung im Zeichen radikaler Alterität“. Der Text skizziert einen differenztheoretischen Zugang zum Film und macht im Anschluss daran einen Vorschlag von „Film-Bildung“, der den medienpädagogischen Diskurs um die Dimension der ästhetischen Erfahrung von Film erweitert. Ich freue mich sehr, beim Start dieses schönen Projekts dabei sein zu dürfen und bin gespannt wie das Angebot angenommen wird. In diesem Sinne wünsche ich den Herausgebern eine rege Beteiligung und uns allen viel Spaß beim Lesen und Mitdiskutieren!

Watch, Edit, Mash and Tube it.

Im Rahmen der Reihe .mbr monthly und in Kooperation mit dem Labor für Bildungsphilosophie der Universität zu Köln werde ich am 31.5.2011 (um 16:00 Uhr, in Rm 244) einen Gastvortrag mit dem Titel „Watch, Edit, Mash and Tube it. Film-Bildung in postkinematographischen Zeiten“ halten.
Ich freue mich schon sehr darauf. Und alle die sich für Fragen der Film-Bildung und der aktuellen Medienkultur interessieren und (zufällig) in Köln weilen, sind herzlich eingeladen.

Perspektiven der Verknüpfung von Kunst, Medien und Bildung

Die Sozietät für Kunst, Medien und Bildung veranstaltet am 25./26.2.2011 in Hamburg ihre zweite Tagung zum Thema „Perspektiven der Verknüpfung von Kunst, Medien und Bildung“. Sie wird sich vor allem dem (zuletzt im medienpädagogischen Diskurs) breit diskutierten Begriff der „Medienbildung“ zuwenden.

Tagungsort ist die Universität Hamburg, Fakultät EPB, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg, Räume 205-207.

Die Veranstalter laden alle an dem Thema und/oder an der Sozietät Interessierte herzlich ein:

„Sympathisierende der Sozietät – z.B. Kunstpädagog/innen, aber auch Kunsttheoretiker/innen und Medienpädagog/innen, Kunstvermittler/innen – sowie neu Interessierte sollen für die Idee der Sozietät und als potentielle neue Mitglieder gewonnen werden und sind zur Teilnahme an der Tagung, sowohl Freitag, als auch Samstag herzlich eingeladen.“

Tagungskosten: Nicht-Mitglieder 10 € (Studenten 5€) pro Tag, Mitglieder kostenfrei

Nachfragen und Anmeldungen sowie Vorschläge für Beiträge in Wort, Bild oder als Performance bis zum 1.2.2011 an: andrea.sabisch@uni-hamburg.de

Tagungsprogramm:

Freitag, den 25.02.11, 15 Uhr:

Perspektiven der Verknüpfung von Kunst, Medien und Bildung 1: Medienbildung

Die wissenschaftliche Sozietät Kunst, Medien, Bildung stellt sich die Aufgabe, existierende und denkbare Verknüpfungen von Kunst, Medien und Bildung zu erforschen, darzustellen und deren Ergebnisse zu publizieren. Unter dem Stichwort „Medienbildung“ soll mit der geplanten Tagung eine erste Perspektive auf das Feld dieser Verknüpfungen beleuchtet werden.
Dass der Begriff der „Medienbildung“ sich in den letzten Jahren über einen rein medienpädagogischen Diskurs hinaus bis in öffentliche bildungspolitische Diskussionen etabliert hat, kann als Zeichen für das enorme Ausmaß des globalen medienkulturellen Wandels und seiner gesellschaftlichen Folgen gelten. Traditionelle bewahrpädagogische und kulturkritische Positionen scheinen dem nicht mehr angemessen. Vielmehr impliziert der Begriff komplexere Reaktionen auf das Neue der neuen Medienkulturen.
Eine Frage an die Sozietät wäre, welche Rolle die Auseinandersetzung mit Kunst in diesem Kontext spielt und spielen könnte. Kann zum Beispiel der Kunstunterricht einen Beitrag zu einer schulischen Medienbildung liefern? Muss schulische Kunstpädagogik sich dafür an neuen Medienkulturen orientieren? Oder liefert die pädagogisch motiviert Auseinandersetzung mit Kunst grundsätzlich einen Beitrag zu einer „Medienbildung“?
Als Gastreferent wird Benjamin Jörissen, der gemeinsam mit Winfried Marotzki das Konzept der „strukturalen Medienbildung“ entwickelt hat, einen Beitrag aus Perspektive medienpädagogischer und bildungstheoretischer Perspektive leisten.

Samstag, den 26.02.2011 von 10-16 Uhr:

Gemeinsame Entwicklung neuer Perspektiven für die Arbeit in der Sozietät, die Frage weiterer Tagungen und Publikationen, sowie Mitgliederversammlung.

PS: Die oben verwendet Illu gehört zu einem (insb. vor dem Hintergrund des Tagungsthemas „Medienbildung“) äußerst lesenswerten Text von Florian Cramer, „Basteln ist die beste Bildung“, der in der Serie „Selbstbestimmt lernen? 50 Stimmen zu der Zukunft von Bildung“ der Berliner Gazette erschien.

Fachtagung »Filmvermittlung und Kinokultur in Hochschule und Schule«

Am 28. und 29.01.2011 veranstaltet das Germanistische Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster eine Fachtagung zur Filmvermittlung. Sie wendet sich den bisher im deutschen Diskurs wenig berücksichtigten Fragen nach einer möglichen Verortung der Geschichtlichkeit, der ästhetischen Vielfalt und der gesellschaftlichen Relevanz des Kinos zu.

Die Tagung bringt Forschende und Lehrende aus der Filmwissenschaft, der Literaturwissenschaft und der Filmdidaktik sowie Personen aus Filmbildungsprojekten und der Kinopraxis zusammen, um gemeinsam diese Lücke zu schließen und folgende Aspekte der Filmbildung und der Filmvermittlung zu diskutieren:

  • „Wie können Phasen der Literaturgeschichte und der Filmgeschichte sowie literarische Formen und Filmerzählung miteinander verknüpft werden, ohne auf ‚Verfilmungen‘ im Unterricht zurückgreifen zu müssen?
  • Welche Konzepte zur Vermittlung von Kinokultur und literarischer Kultur gibt es bereits, wie können diese (weiter-) entwickelt werden?
  • Gibt es eine Anschlussfähigkeit zwischen Film- und Literaturgenres?
  • Wie werden Differenzierungen zwischen den Darstellungsformen Schrift- und Filmkultur deutlich gemacht? Können Stichworte wie ‚Multimedialität‘ und ‚Intermedialität‘ produktiv gemacht werden?
  • Welche alternativen Formen der Filmvermittlung gibt es?“
  • Neben Vorträgen und anschließenden Diskussionen werden am 29. Januar Workshops zur alternativen Filmvermittlung speziell für Lehrerinnen und Lehrer angeboten, die – neben Parametern wie Einstellungsgrößen und Perspektivwechsel – praxisorientiert andere Methoden in den Mittelpunkt ihres Filmunterrichts stellen wollen.

    Weitere und genauere Informationen gibt es auf der Tagungshomepage.

    Medien-kunst-pädagogische Arbeitstagung in Oldenburg: „Wer hat Angst vor Rot, Grün, Blau?“


    [Foto aus dem Projekt „Verstörungen“ von Lühmann/Lüth]

    Wer hat Angst vor Rot Grün Blau?
    Zum Verhältnis von Medien, Kunst und Pädagogik.

    Arbeitstagung/Fortbildung der Medien(Kunst)Pädagogik des ERHfM in Zusammenarbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut: Kunst – Textil – Medien der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Oldenburgischen Landschaft

    Am Sa und So, dem 4. – 5. Dezember 2010, im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Katharinenstr. 23, 26121 Oldenburg.

    Aus dem Tagungskonzept: „Medien, Kunst und Pädagogik gehören nicht unmittelbar und auch nicht reibungslos zusammen. Sie müssen jeweils aufeinander angewendet werden. Wie aber geschieht diese Anwendung im ERHfM und an anderen Orten der Medienkunstvermittlung? Diese Tagung will die Diskussion über pädagogische Arbeit „von Medienkunst aus“ in Ausstellungshäusern, Schulen und an anderen Lernorten anstoßen.“

    Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
    Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmebescheinigungen können ausgestellt werden.
    Anmeldung zur Tagung bei: sandrine.teuber@stadt-oldenburg.de, tel. 0441-235-2887, fax 0441-235-3145

    Zudem bemühen wir uns, für auswärtige Studierende günstige Übernachtungsmöglichkeiten zu organisieren. Anfragen dazu bitte an schlafplatz@donrossi.de.

    Weitere und genauere Informationen zur Tagung und zum Programm erhalten Sie unter www.edith-russ-haus.de/index.php/Kunstvermittlung oder per Mail: vermittlung-erh@web.de