Foto: ©Luisa Riekes

WORKSHOPBESCHREIBUNG

In diesem Workshop gehen wir auf die Suche nach dem revolutionären Wir (denn die Welt können wir nicht alleine retten).
Das revolutionäre Wir kommt dort zum Vorschein, wo das Gewohnte aufbricht. Im Moment des Nichtwissens bekommt es eine neue Form. Das revolutionäre Wir keimt dort auf, wo Gemeinsames am wenigsten erwartet wird, wo das Unbekannte zum Vertrauten avanciert.

Wir beobachten, intervenieren, verschieben, verlernen, verbinden, imaginieren – und vielleicht halten wir auch mal aus.

Das revolutionäre Wir streckt seine Tentakeln aus, wächst und ist bereit für die Veränderung (Revolution).

Die neue Situation von Sozialer Distanziertheit scheint wie ein Filter zu sein, mit dem alles eine andere Färbung erhalten hat. Die Fragen sind die gleichen, aber etwas hat sich verschoben, ist mehr zum Vorschein gekommen oder noch mehr ins Wanken. Die Ecken sind schärfer geworden. Ich will mit euch praktisch nach einer aktuellen Öffentlichkeit forschen und in einen Dialog mit ihr treten. Mit subversiven Gesten, mutigen Gedanken und utopischen Narrativen. Das revolutionäre Wir wird gebraucht.

 

 

Wanda Dubrau leitet den Workshop mit der Nummer 4.