Schlagwort-Archiv: Worldisation

CALL FOR LIGHTNINGTALKS: Kurzvorträge/Lecture Performances zum Thema Migration // Decolonizing Arts Education

Nachdem wir im WS 16/17 im Rahmen des AEIT-Semesterthemas home/migration eine Vielzahl an Kursen zum Thema Migration veranstaltet haben, wollen wir das Thema nun in einem Symposium mit dem Titel „Decolonizing Arts Education“ vertiefen und weiterführen. Dieses findet statt am: 28. und 29. April 2017 – das Programm folgt in Kürze. Hierbei soll es darum gehen, einen rassismuskritischen Blick auf die Kunstpädagogik und -vermittlung zu werfen und die eigene Fachdidaktik kritisch zu befragen.
Ist im Rahmen Ihres Seminars oder davon unabhängig eine Arbeit theoretischer oder künstlerischer Natur entstanden, die Sie gerne mit uns teilen möchten? Dann schicken Sie jetzt Ihre Projektbeschreibung!  Weiterlesen

57. Biennale Venedig: Künstler und Konzept veröffentlicht

120 Künstler lädt die diesjährige Venedig Biennale ein, von denen 103 erstmals in der Hauptausstellung zu sehen sind. Die vollständige Künstlerliste präsentierten Christine Macel, künstlerische Leiterin, und Biennale-Präsident Paolo Baratta vor wenigen Tagen auf einer Pressekonferenz.
Etliche der teilnehmenden Künstler kommen oder arbeiten in Deutschland, so z.B. Kader Attia, Julian Charriere, Mariechen Danz, Olafur Eliasson, Petrit Halilaj, Andy Hope 1930, Alicja Kwade, Agnieszka Polska, Jeremy Shaw, Fiete Stolte und Franz Erhard Walther.
Um das Publikum mit den teilnehmenden Künstlern vertraut zu machen, rief die Kuratorin das Artists Practices Project ins Leben – eine Serie kurzer Videos der Künstler über sich und die eigene Arbeit. Ab dem 7. Februar 2017 bis zur Eröffnung der Ausstellung werden diese Videos auf der Website der Biennale hochgeladen. Die ersten Videos sind bereits onlineWeiterlesen

Summerschool on (Grand) Tour

Auch die diesjährige Summerschool des Instituts für Kunst & Kunsttheorie nimmt das Semesterthema Grand Tour 2017 auf und geht on (Grand) Tour. Sie steuert zwei der größten und wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst an. Die Ziele sind beide Standorte der documenta 14 – Kassel und Athen – sowie die Biennale in Venedig. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein. Sie können an einzelnen Exkursionen teilnehmen oder gleich an allen dreien. Nutzen Sie die Gelegenheit, zusammen mit anderen Studierenden Einblicke in die aktuelle internationale Kunstszene zu gewinnen. Finanziell werden Sie dabei von der Universität zu Köln unterstützt.

Die Termine im Überblick:

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AEiT Semesterthema: Grand Tour 2017

Während des Sommersemesters 2017 finden gleichzeitig die vier relevantesten großen Ausstellungen der Gegenwartskunst statt (documenta 14 in Kassel und Athen, Biennale di Venezia und Skulptur Projekte Münster, Art Basel), die im Rahmen des Semesterthemas „Grand Tour 2017“  erforscht werden sollen. Dozierende und Studierende der UzK begeben sich „on Tour“, um diese wichtigsten Ausstellungen in Form von Exkursionen zu besuchen und damit die internationale, zeitgenössische Kunst vor Ort zu studieren. Um denjenigen, die nicht an allen Exkursionen teilnehmen können, die Möglichkeit zu geben, zumindest aus zweiter Hand zu partizipieren, wird die „Grand Tour 2017“ von einer übergeordneten Lehrveranstaltung, dem „Grand Tour 2017: Forum“ gerahmt – eine übergeordnete Ringvorlesung:

  • Meyer, Torsten: Grand Tour 2017: Forum. Klips 1 & Klips 2: 14676.0075

Zum Semesterthema Grand Tour 2017 im Rahmen des Projekts AEiT – Arts Education in Transition finden im Sommersemester 2017 die folgenden Lehrveranstaltungen statthttp://kunst.uni-koeln.de/aeit/grandtour2017/ – Bitte achten Sie auf besondere Hinweise/Fristen bzgl. der Anmeldung in den Kommentarfeldern in Klips!

Benefiz-Vortragsreihe: Die Sprache der Bilder. Flucht in Kunst und Medien

Parallel zum Semesterthema home/migration am Institut für Kunst & Kunsttheorie findet an der Universität zu Köln eine Benefiz-Vortragsreihe statt, zu der wir Sie herzlich einladen möchten. Die Vortragsreihe wird ehrenamtlich organisiert, alle Einnahmen aus der Vortragsreihe und der Auktion werden Projekten mit Geflüchteten zugute kommen.

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Allein im ersten Halbjahr des Jahres 2016 wurden 387.675 Asylerstanträge vom Deutschen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entgegengenommen und zunehmend wird die Flüchtlingsdebatte für jeden von uns relevanter – vor allem auch durch ihre Präsenz in den Medien und der Kunst. Spätestens nach dem Aufstieg von Social-Media-Plattformen lässt sich nicht mehr leugnen, dass Fotografien und Videos zunehmend alle Bereiche der Gesellschaft durchdringen und soziale Interaktionen und Meinungsbildung maßgeblich beeinflussen. Weiterlesen

Gastvortrag von Michael Wagener am 26.10.2016: „Krieg – Ist das echt!?“

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Saloon Arts Education
Mi, 26.10.2016 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Tobias Schuhmacher: Flüchtlinge. Schülerarbeit aus dem Unterricht von Michael Wagener

Michael Wagener verfügt über eine ganz spezielle doppelte Berufsidentität: Neben seiner Arbeit als Kunstlehrer am Hölderlin-Gymnasium in Köln arbeitet er als Porträt- und Reisefotograf. Dabei entstehen Bilderstrecken im Genre der Kriegs- und Krisenfotografie. Diese Bilder geben Zeugnis ab über vergangene Kriegsschauplätze oder die aktuelle Situation der Flüchtlingskrise. Mit seiner Reihe „Teachers” erstellt er zudem einen einmaligen Atlas von Lehrerportraits – alles Bilder, die er auf der gesamten Welt gesammelt hat. Weiterlesen

Forschungskollegiat*in werden – jetzt bewerben!

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Bewerbungsfrist zur Teilnahme im WiSe 2016/17: 1. Juli 2016

Das Forschungskolleg AEiT.lab  ist eine im Rahmen des Projekts AEiT transdisziplinär ausgerichtete Plattform zur Förderung aktueller Formen forschenden Lernens im Netzwerk zwischen Lehrenden, Studierenden, Alltagsexpert*innen und potentiellen Projektpartner*innen aus Kunst-, Kultur- und Bildungseinrichtungen in Köln und Umgebung.

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The 9th Berlin Biennale MAY OR MAY NOT… be real queer

Berlin Biennale Blogbild

Die Orte der 9. Berlin Berlin Biennale sind Orte der »Paradessenz« (ihrer Essenz nach paradox): Das Konträre kommt zusammen. An diesen Orten wird »das Virtuelle als das Wirkliche, Nationen als Marken, Menschen als Daten, Kultur als Kapital, Wellness als Politik« begriffen. Und in dieser Hinsicht kann der erste Ort bereits besucht werden. Denn der Webauftritt der 9. Berlin Biennale ist selbst »a format, that works for everything.« Die Glätte, die an Werbeästhetik und Unternehmenskultur erinnert, wird unterlaufen von disparaten Zitaten, von Witzigem und scheinbar Überflüssigem. Wie man auf der Biennale wo was findet, erzählt zum Beispiel eine reanimierte Figur in drag aus einer Videoarbeit von Ryan Trecartin und Lizzy Fitch. Die Website sollte man sich keinesfalls entgehen lassen.

[By the way: Einige Plätze sind noch frei. Exkursionstermin: 9.-12. Juni 2016 (Do 14 Uhr bis So 14 Uhr). Veranstaltungstermine: ab 12.04.  dienstags 16 – 17.30 Uhr, im 14-tägigen Rhythmus.  Alle Fragen zu KLIPS-Anrechnung, Kosten, etc. beantworten wir in der ersten Veranstaltung. Individuelle Anmeldung per eMail erforderlich: t.meyer@uni-koeln.de]

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[sic!] Summer Institute Cologne

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Vom 22. August bis 2. September 2016 findet in der Theaterwissenschaftlichen Sammlung, auf Schloss Wahn: Burgallee 2, 51147 Köln die internationale Summer School [sic!] Summer Institute Cologne statt.

Anmeldeschluss: 29. Februar 2016.

Die Teilnahme an [sic!] wird international ausgeschrieben, bewerben können sich fortgeschrittene Master-Studierende sowie Doktorierende aus den Geistes- und Kulturwissenschaften, allerdings keine Bachelor-Studierende. Die Teilnahmegebühr für Kölner Studierende beträgt 70 €.

[sic!] Summer Institute Cologne ist eine internationale Sommerschule, die von der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln in Kooperation mit The Graduate School der Northwestern University, Evanston, IL, USA, ausgerichtet wird.

Im Jahr 2016 wird [sic!] zum vierten Mal stattfinden und das Portfolio der angebotenen Kurse neu ausrichten. Die seit mehreren Ausgaben vertreten Disziplinen Theaterwissenschaft und Sound Studies werden durch Seminare in Gender & Queer Studies und in Race & Urbanism Studies ergänzt. Studierende und Lehrerende werden vom 22. August bis 2. September 2016 über das Thema „In Situ“ nachdenken.

Die Lehrenden von [sic!] kommen zu fast gleichen Teilen von der Universität zu Köln und von der Northwestern University.

2016 konnte folgendes Lehrpersonal gewonnen werden (* Northwestern University):

  • Queer Becomings and Unnatural Intimacies: Prof. Dr. Nick Davis* (Literaturwissenschaft) und Dr. Christiane König (Medienwissenschaft)
  • Sound Studies: Prof. Dr. Frank Hentschel (Musikwissenschaft) und Prof. Dr. Jacob Smith* (Medienwissenschaft)
  • Theatre Historiography: Prof. Dr. Tracy C. Davis* (Theaterwissenschaft, Performance Studies) und Prof. Dr. Peter W. Marx (Theater- und Medienwissenschaft)
  • Urbanism and Hip Hop: Jun.-Prof. Dr. Sandra Kurfürst (Südostasienstudien) und Ivy Wilson* (Literaturwissenschaft)

Weitere Informationen und den Anmeldebogen: —>sic.phil-fak.uni-koeln.de/15174.html

Die Teilnahme an der Summer School [sic!] wird ermöglicht im Rahmen des Projektes „Arts Education in Transition“, ein Kooperationsprojekt der Humanwissenschaftlichen Fakultät mit dem Institut für Medienkultur und Theater der Philosophischen Fakultät: kunst.uni-koeln.de/aeit

Exkursion zur 9. Berlin Biennale

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Exkursionstermin: 9.-12. Juni 2016 (Do 14 Uhr bis So 14 Uhr)
Veranstaltungstermine: ab 12.04.  dienstags 16 – 17.30 Uhr, im 14-tägigen Rhythmus

Im Sommer 2016 findet die 9. Berlin-Biennale als eine weltweit wahrgenommene Ausstellung zeitgenössischer Kunst statt. Die Lehrveranstaltung bereitet intensiv auf den Besuch der Ausstellung im Rahmen einer 4-tägigen Exkursion (9.-12.6.2014) vor. Im Vordergrund stehen dabei Fragen der kunstpädagogischen Auseinandersetzung mit aktueller Kunst, die entlang aktueller kunstpädagogischer Positionen entwickelt und bearbeitet werden sollen.

Die nächste Kunst ist die Kunst der nächsten Gesellschaft. Als nächste Gesellschaft bezeichnet
der Soziologe und Kulturtheoretiker Dirk Baecker die Gesellschaft, die auf dem Computer als
geschäftsführender Medientechnologie basiert. Baecker geht dabei von der Vermutung aus,
dass kaum etwas so große Bedeutung für die Strukturen einer Gesellschaft und die Formen
einer Kultur hat wie die jeweils dominierenden Verbreitungsmedien. Folglich wird die Einführung des Computers für die Gesellschaft ebenso dramatische Folgen haben wie zuvor nur die Einführung der Sprache, der Schrift und des Buchdrucks. Die erste Generation von Digital Natives, von „Ureinwohnern“ dieser nächsten Gesellschaft, ist inzwischen erwachsen und ins professionelle Berufsleben eingetreten. Zurzeit ist sie u.a. dabei, unter dem Label Post-Internet Art die Gewohnheiten des Kunstsystems durcheinanderzubringen. Sie verbindet kein erkennbarer Stil, wohl aber eine gemeinsame Haltung: Sie leben mit großer Selbstverständlichkeit eine auf den durch digitale Medien induzierten sozialen, politischen, technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen fußende Normalität, ohne die Gründe dieser Bedingungen als solche noch zu thematisieren, sind also quasi über das „Neue“ und „Besondere“ des Digitalen hinaus.

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