Schlagwort-Archiv: Performance

Gastvortrag von Kimmo Modig am 25.11.2015: Art is meaningless and I want my life to mean something

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Mi 25.11.2015 | 18 Uhr
Block B | Raum 2.212 (ehemals 235) | Gronewaldstraße 2 | Köln

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To write about your plans is to infuse your future self in shame. Here, then: I wake up every morning thinking I need to start doing something else, counting the hours I need to stay awake. As most of my peers, I’m suffering from depression. I find myself thinking „Art is not the problem nor the solution.“ I love art, just as I like sports, but I don’t believe in taste, skill, or that individual artists matter that much (?). There are other issues more pressing. Art is something I ended up doing. I might as well not do it this time next year. I’ll pick up anything that pays, or keeps me going in some way. How did you end up here? I’m terribly scared of coming over to Cologne pretending that 1. I have something to give to you, 2. it’s somehow super easy for me to receive what you want to give. To be open is not the same as accepting change or accommodating other voices. To let others in, in a way that doesn’t destroy you: how? We have a few hours together. I’m not sure if doing this is a good idea, whether we all should be doing something else. But I’ve promised, you got to, we’re here, this is what we do with our time, and on it goes. Let’s stay true about being in a space together. > video

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Vortrag von Julia Dick am 28.10.2015: Die Erweiterung der Möglichkeiten

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Kunstpädagogische Positionen
Mi 28.10.2015 | 16 Uhr
Block B | Raum 2.212 (ehemals 235) | Gronewaldstraße 2 | Köln

Dick_Vortrag

„Ich bin König, Künstlerin, Bestie, Sexsubjekt, Musikerin, Geschäftsfrau, Bettlerin, Prinzessin, Tourist, Aktivist, Gangster, Galleristin, Streberin, Chimäre, Tänzerin, Schamanin, Störquelle und Pädagoge….“

Julia Dick blickt auf acht Jahre interventieve, spielerische, manchmal partizipative, immer situations- und kontextspezifische Arbeit zusammen mit katharinajej als Performanceduo katze und krieg zurück. Die gemeinsame Forschung untersucht persönliche, sowie gesellschaftlich gewachsene Strukturen und Verhaltensweisen und sucht nach Möglichkeiten der Erweiterung dieser. 

Im Rahmen dieses Vortrages am Institut für Kunst- und Kunsttheorie zeigt Julia Dick Ausschnitte aus ihrer künstlerischen Arbeit und erzählt von den hierbei gesammelten Erfahrungen … von der Kraft der Improvisation, der Pose, von Kleidungstücken die Türen öffnen, von Verhaftungen der Geheimpolizei, von Charme und Kommunikationsstrategien, von Erwachsenen, denen schwererziehbare Jugendliche etwas beibringen … von dieser unseren reibenden und deswegen inspirierenden Welt … Aus der bis dato entwickelten künstlerischen Haltung leitet sie nun ihre Positionierung für die ästhetische Bildung und die Kunstpädagogik ab. 

www.katzeundkrieg.de

http://inachild.tumblr.com/

CANCELLED: Vortrag von Julia Dick am 01.07.2015: Die Erweiterung der Möglichkeiten

Der Vortrag ist auf das Wintersemester verschoben worden.

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Kunstpädagogische Positionen
Mi 01.07.2015 | 16 Uhr
Block B | Raum 2.212 (ehemals 235) | Gronewaldstraße 2 | Köln

Dick_Vortrag

 

Julia Dick. Die Erweiterung der Möglichkeiten

Julia Dick ist König, Künstlerin, Bestie, Sexsubjekt, Musikerin, Geschäftsfrau, Bettlerin, Prinzessin, Tourist, Aktivist, Gangster, Galleristin, Streberin, Chimäre, Tänzerin, Schamanin, Störquelle und Pädagoge….

Sie blickt auf acht Jahre interventive, spielerische, manchmal partizipative, immer situations- und kontextspezifische Arbeit zusammen mit katharinajej als Performanceduo katze und krieg zurück. Die gemeinsame Forschung untersucht persönliche, sowie gesellschaftlich gewachsene Strukturen und Verhaltensweisen und sucht nach Möglichkeiten der Erweiterung dieser.

Im Rahmen dieses Vortrages am Institut für Kunst- und Kunsttheorie zeigt Julia Dick Ausschnitte aus ihrer künstlerischen Arbeit und erzählt von den hierbei gesammelten Erfahrungen … von der Kraft der Improvisation, der Pose, von Kleidungstücken die Türen öffnen, von Verhaftungen der Geheimpolizei, von Charme und Kommunikationsstrategien, von Erwachsenen, denen schwererziehbare Jugendliche etwas beibringen … von dieser unseren reibenden und deswegen inspirierenden Welt … Aus der bis dato entwickelten künstlerischen Haltung leitet sie nun ihre Positionierung für die ästhetische Bildung und die Kunstpädagogik ab. Alle Studierenden sind herzlich eingeladen, hierüber zu diskutieren.

www.katzeundkrieg.de
www.inachild.blogspot.de

Neuer Mitarbeiter am Institut: Robert Hausmann

Hausmann
Robert Hausmann studierte von 2007 bis 2014 das Lehramt für Gymnasien in den Fächern Kunst und Geschichte an der TU Dresden (1. Staatsexamen). Während seines Studiums übernahm er zahlreiche Tutorentätigkeiten im Fachbereich Kunstpädagogik: u.a. Performance-Art, Einführung in die Kunstpädagogik. Zwischen 2010 und 2014 war er studentischer Mitarbeiter im Projekt »Schulen mit besonderen pädagogischem Profil | Gemeinschaftsschule« und im interdisziplinär aufgestellten Projekt »SESAM – Software Engineering sozialer und allgegenwärtiger Medien«. Daneben war er an der Konzeption von Kunstvermittlungsprojekten im Rahmen des »Lernort Albertinum« der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden beteiligt. 2010 wurde er kiss-Stipendiat der Siemens-Stiftung (Kunst und aktuelle Medienkultur). Das dabei hervorgegangene Vermittlungsprojekt »Processing2010. Cultural Hacking und Kunstunterricht 2.0« erhielt 2011 den Medienpädagogischen Preis des Landes Sachsen. In seiner Arbeit beschäftigt sich Robert Hausmann vor allem mit Aktualisierungen der Begriffe, Konzepte und Kontexte von (Kunst-)Pädagogik, Schule und Bildung nach dem Netz. Eine post-digitale Sozialisierung, geshiftete Wahrnehmungen, Raumerweiterungen und -überlagerungen, sich wandelnde Wissenskulturen, neue Kulturtechniken und Kulturbegriffe fordern zu Haltungen und Konzepten einer interaktiven Aneignung von Welt heraus. Denn, so meint DR BOO BOO: »Von jetzt an war die alte Welt gestern. Internet, digitales Multiversum, ununterbrochen expandierend. Eine Schranke? Ort des Aufbaus? Ort des Lernens? Ort der, nennen wir es rührseligen, Bildung? Ort des Verderbens? Generation Youporn! Geboren in der Kluft des Erdreichs! Constance? Chaos? oder Harmonie? Unruhen? Gerechtfertigt, ja. Bedürfnis der Vermeidung? Ratschläge vielleicht… Eine Vision …«. Welche Szenarien entstehen daraus für (Kunst-)Unterricht und für Schule? Und welche für eine universitäre Ausbildung? Gibt es ein Happy End? Robert Hausmann ist nun wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Meyer und wird im SoSe15 folgende Lehrveranstaltung anbieten: 64153 Robert Hausmann: Kunstpädagogik in einer sich verändernden Welt, Seminar, Montag 16:00 bis 17:30

BORN WHICH WAY

Donnerstag, 22.01.2015 | 19.30 Uhr
Block B | Raum 235 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Inwiefern wird die Geschlechtsidentität des Einzelnen durch den Körper gleich mit der Geburt oder aber durch Erziehung, Medien und Erwartungen der Gesellschaft erst geschaffen? Was bedeutet Geschlecht? Was Identität? Können wir individuell bestimmen und gestalten, wer wir sind? Und wenn ja, wie?

In dieser Aufführung untersuchen Studierende der ästhetischen Erziehung und der Kunstpädagogik der Uni Köln in einzelnen Performances das Thema Geschlechtsidentität und spielen dabei mit Klischees, Vorurteilen und Möglichkeiten. Eine bunte Mischung, so vielfältig wie das Geschlecht selbst.

 

CfP: where the magic happens

where the magic happens
Bildung nach der Entgrenzung der Künste

Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik.
Mit dem postautonomen Verständnis von Kunst gehen zwei Bewegungen einher: zum einen wird im Zuge eines konsequenten Weltlichwerdens die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst destabilisiert, zum anderen vernetzen sich die Künste untereinander. Transzendentale Bezugspunkte für die traditionellen Sparten der Hochkultur gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Ideal eurozentrischer Klassik, noch in der Reinheit des ungestörten White Cubes, Konzert- oder Theatersaals. Kunst findet statt im Global Contemporary. Im Hier und Jetzt und auf dem Boden alltagskultureller Tatsachen.
Das Tagungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen, Möglichkeiten und dem „magischen Potential“ der Bildung an/durch/mit den Künsten vor dem Hintergrund eines sehr deutlich erweiterten Begriffs von Kunst – fokussiert auf Performance, künstlerische Forschung und aktuelle Medienkultur. Weiterlesen

Gastvortrag/Workshop: Riley Watts. Thinking Through Movement

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Do, 20.11.2014 | 18.30 Uhr (früher 18 Uhr)
Block B | R 235 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

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photo by Dominik Mentzos

Zeitgenössischer Tanz arbeitet verstärkt mit computergestützten Analyse- und Konzeptionsmethoden. Durch diese Veränderung in einem eher klassischen Feld, wird das implizite Wissen der Tänzer und Choreografen notierbar und detaillierter diskutierbar. Auf verschiedene Aspekte konzentriert und auf sehr verschieden Wegen visualisiert können kleinste Handlungen und Synchronizitäten nachvollzogen und analysiert werden. (ein Beispiel findet man hier: http://synchronousobjects.osu.edu) In Verlängerung dessen, versteht Riley Watts Tanz als eine Form des Denkens, und plädiert dafür das menschliche Bewusstsein nicht nur innerhalb unseres Gehirns zu suchen, sondern als ganzheitliches, komplexes – auch körperliches – Phänomen zu erkennen. Fragen wie: Welchen Einfluss hat Bewegung auf die Fähigkeit kreativen Denkens? und Welcher Informationen ist man sich während einer Bewegung bewusst? stehen im Zentrum der Auseinandersetzung.

An den Vortrag schließt ein zweitägiger Workshop (21.11.- 22.11.2014) an.

RILEY WATTS wurde in Bangor, Maine (USA) geboren. Er studierte an der Thomas School of Dance, der Walnut Hill School for the Arts und an der Juilliard School. Er tanzte beim Cedar Lake Contemporary Ballet, dem Bern:Ballett und dem Netherlands Dance Theater II. 2006 war er Preisträger des Princess Grace Award for Modern Dance. 2010 wurde er Mitglied der Forsythe Company.

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Veranstaltungshinweis: Berichte an eine Akademie. Nicht-akademisches Symposium, performativ oder anders

Wir empfehlen:

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Akademie der Künste der Welt Köln

BERICHTE AN EINE AKADEMIE
NICHT-AKADEMISCHES SYMPOSIUM, PERFORMATIV ODER ANDERS

Concept & Presentation: Ekaterina Degot & David Riff

Mit Haig Aivazian, Yochai Avrahami, Christian von Borries, Keti Chukhrov, Gabriel Dharmoo, Fadlabi & Lars Cuzner, Tom Holert, Hu Fang, Felix Klopotek, Uriel Orlow, Our literal speed , Manuel Pelmus & Alexandra Pirici, Milo Rau, Naomi Rincón Gallardo, Jalal Toufic, Stefan Weidner and others

Venue: Kölnischer Kunstverein, Hahnenstrasse 6, 50667 Cologne and other locations

BERICHTE AN EINE AKADEMIE ist ein nichtakademisches und betont theatralisches dreitägiges Symposium mit performativen Vorträgen, visionären Präsentationen, Stegreif-Dialogen, Musikstücken sowie speziellen „Konferenzchoreografien“. Das Symposium hinterfragt akademische Formate der Repräsentation und deren Art und Weise, Identität herauszustellen und die „globalen Bedingungen“ zu formulieren. Der Titel bezieht sich auf Franz Kafkas Kurzgeschichte (die während des Symposiums von Uriel Orlow performt werden wird) über einen Affen, der einer akademischen Kommission einen Bericht über seine eigene Menschwerdung vorlegt. Künstler, Musiker, Filmemacher, Autoren und Tänzer befinden sich heute oftmals in einer ähnlichen Position: Sie stehen vor der Wahl zwischen dem Käfig im Zoo und der Erfüllung der Erwartungen des Publikums in einem Varieté. Wie Kafkas Figur neigen sie zur performativen Option; ihre „Berichte“ über die Komplexität der Conditio humana in der heutigen planetarischen Welt erzählen die Geschichte ihres eigenen postidentitären Zustands und bergen das Versprechen einer völlig anderen, pluralistischen und nichtrepressiven Akademie, die einen Raum für Debatten mit dem Publikum schafft. Weiterlesen