Schlagwort-Archiv: Partizipation

Vortrag von Julia Dick am 28.10.2015: Die Erweiterung der Möglichkeiten

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Kunstpädagogische Positionen
Mi 28.10.2015 | 16 Uhr
Block B | Raum 2.212 (ehemals 235) | Gronewaldstraße 2 | Köln

Dick_Vortrag

„Ich bin König, Künstlerin, Bestie, Sexsubjekt, Musikerin, Geschäftsfrau, Bettlerin, Prinzessin, Tourist, Aktivist, Gangster, Galleristin, Streberin, Chimäre, Tänzerin, Schamanin, Störquelle und Pädagoge….“

Julia Dick blickt auf acht Jahre interventieve, spielerische, manchmal partizipative, immer situations- und kontextspezifische Arbeit zusammen mit katharinajej als Performanceduo katze und krieg zurück. Die gemeinsame Forschung untersucht persönliche, sowie gesellschaftlich gewachsene Strukturen und Verhaltensweisen und sucht nach Möglichkeiten der Erweiterung dieser. 

Im Rahmen dieses Vortrages am Institut für Kunst- und Kunsttheorie zeigt Julia Dick Ausschnitte aus ihrer künstlerischen Arbeit und erzählt von den hierbei gesammelten Erfahrungen … von der Kraft der Improvisation, der Pose, von Kleidungstücken die Türen öffnen, von Verhaftungen der Geheimpolizei, von Charme und Kommunikationsstrategien, von Erwachsenen, denen schwererziehbare Jugendliche etwas beibringen … von dieser unseren reibenden und deswegen inspirierenden Welt … Aus der bis dato entwickelten künstlerischen Haltung leitet sie nun ihre Positionierung für die ästhetische Bildung und die Kunstpädagogik ab. 

www.katzeundkrieg.de

http://inachild.tumblr.com/

Gastvortrag von Gesa Krebber am 03.06.2015: I wanna draw your name on my __________. Kollaborative Kreativität als Position einer jungen Kunstpädagogik

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 03.06.2015 | 16 Uhr
Block B | R 212 (ehemals 235) | Gronewaldstraße 2 | Köln


Gesa Krebber.
I wanna draw your name on my __________.
Kollaborative Kreativität als Position einer jungen Kunstpädagogik

cosima von bonin ohne Titel krebber ueber krebber 1990-0-1 Was sind Positionen einer zeitgenössischen Kunstpädagogik, deren Anschlüsse so vielfältig sind und von Architektur, Conceptual Art, Design über Performance, sozial-medialen Alltagspraktiken bis hin zu partizipativen Gestaltungspraktiken reichen? Die Kunstpädagogik steht darin beständig an Schwellen und Übergängen, tritt hinein in fluide, entgrenzte Felder und unscharfe Begrifflichkeiten. Appropriation, User-Generated Design, Internet-Art und Post-Internet-Art, Collaborators und Komplizen… Fremdes, Störungen, Informelles wird dabei zur bildenden Situation.

Zugleich wird mit dem Eintritt in die Regelschule die entgegengesetzte Erwartung deutlich. Dort gilt es, den tradierten Bildungsbegrifflichkeiten gerecht zu werden. Störungen sind das Gegenteil des gängigen Unterrichtsziels. Und anstatt eines relationalen und kommunikativen Zusammenarbeitens muss das Ergebnis von Unterricht und der Lernerfolg weiterhin gekoppelt an das einzelne Individuum „gesichert“ werden.

Das aktuelle Phänomen zeitgenössischer Kollaborationen in der Kunst und der Alltagskultur stellt ein Konzept dar, das in entgrenzte, unsichere Bereiche von Kunst und Kreativität führt. Mit einem großen Selbstverständnis sind Konnektivität und relationale Bedingtheit sichtbarer Teil des künstlerischen und gestaltenden Produktionsprozesses ohne Angst vor Ähnlichkeiten, komplexen Zusammenhängen oder multipler Autorschaft.

Übertragen auf die Situation an der Schule tun sich damit viele Impulse auf. Die aktuellen kollaborativen Phänomene bieten Erweiterungspotentiale für das System Schule, da sie das individuelle, vereinzelte, institutionalisierte Lernen um situative, kommunikative Konzepte erweitern. Beziehungen und Vernetzungen gelten darin als wesentlicher Teil einer good practice an der Schule.

Für die kunstpädagogische Lehre heißt dies, die Narration kollaborativer Strategien in den Fokus zu rücken und sie im zweifachen Sinne zum neuen Gegenstand der Kunstunterrichtspraxis zu machen. Sie ist einerseits notwendige Aktualisierung von Lehrplaninhalten. Zudem ist die Kollaboration – ob in Kunst oder Alltagskreativität – als Erweiterung von Bildungssituationen zu sehen. Anhand von Unterrichtsbeispielen wird diese kollaborative Denkfigur imaginiert und im Seminar debattiert.

#Entgrenzung #Kunstunterricht #Netzwerk #Konnektivität #Kollaboration #Kreativität #kollaborative Kunst #Kollaboration #kollektive Autorschaft #aktuelle Kunst #Partizipation #Scheitern #Störung #Zusammenarbeit

Gesa Krebber (*1978) ist Promovierende am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Universität zu Köln mit dem Forschungsprojekt Kollaborative Kreativität. Als Lehrerin für Kunst und Deutsch ist sie an der Königin-Luise-Schule in Köln tätig. Sie studierte Freie Kunst sowie Kunstpädagogik/ Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel und Germanistik an der Universität Kassel. Arbeitsschwerpunkte: Strategien aktueller Zusammenarbeit in Kunst und Alltagskultur, kollaborative Kreativität, relationales Lernen im Kunstunterricht. http://gesakrebber.de.

Gastvortrag von Prof. Dr. Christine Heil am 22.04.2015: Display(s) der Selbstkonstruktionen. Schnittstellen von Vermittlungsräumen in Jugendästhetiken, Institutionen und aktueller Kunst

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Kunstpädagogische Positionen in Kooperation mit der ZHdK Zürich
Mi, 22.04.2015 | 16 Uhr
Block B | R 235 | Gronewaldstraße 2 | Köln

©Teilbestand des Archivs „Kindheit, Jugend, Biographie“ (AKJB) der Universität Siegen (Gründer: Imbke Behnken & Jürgen Zinnecker): Jugendaufruf 1983; Datenformat: Digitalisierte Kopie

©Teilbestand des Archivs „Kindheit, Jugend, Biographie“ (AKJB) der Universität Siegen (Gründer: Imbke Behnken & Jürgen Zinnecker): Jugendaufruf 1983; Datenformat: Digitalisierte Kopie

Christine Heil. Display(s) der Selbstkonstruktionen. Schnittstellen von Vermittlungsräumen in Jugendästhetiken, Institutionen und aktueller Kunst

Die Beteiligung von Jugendlichen an Angeboten der Kunstvermittlung, Museumspädagogik, Jugendarbeit oder von Medienportalen setzt voraus, dass Jugendliche eine Teilnahme überhaupt attraktiv oder begehrenswert finden. Das ist ein Gedanke, der auch Verantwortliche für Kunstunterricht umtreibt. Der Vortrag geht von Einsendungen an einen Jugendaufruf von 1983 (d.h. vor dem Internet) aus und stellt den Beispielen von damals heutige Alltagspraxen von Jugendlichen sowie Projektbeispiele aus dem Feld der Kunstvermittlung gegenüber. Aus der Perspektive der Kunstpädagogik ist es interessant zu betrachten, wie Vermittlungsabteilungen in Kunstinstitutionen und Museen ihre institutionellen Displays verändern und interaktive Angebote entwickeln, oder wie Künstler_innen partizipative Formate realisieren, um mit Jugendlichen zusammen zu arbeiten. Leitende Fragen sind: Wie nutzen oder verändern Jugendliche angebotene Formen der Selbstrepräsentation? Wie greifen Jugendliche Produktions- und Interaktions-Systeme für kommunikatives Handeln auf und verändern es? Welche Vorlagen und Vorbilder werden aufgegriffen? Welche Begriffe sind hilfreich, um über diese Dinge nachzudenken?

#Jugend #Alltagsästhetik #mediale Interaktion #Körper #Selbst-Positionierung #Kunstunterricht #Kunstvermittlung #aktuelle Kunst #Partizipation #Prosuming

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CfP: where the magic happens

where the magic happens
Bildung nach der Entgrenzung der Künste

Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik.
Mit dem postautonomen Verständnis von Kunst gehen zwei Bewegungen einher: zum einen wird im Zuge eines konsequenten Weltlichwerdens die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst destabilisiert, zum anderen vernetzen sich die Künste untereinander. Transzendentale Bezugspunkte für die traditionellen Sparten der Hochkultur gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Ideal eurozentrischer Klassik, noch in der Reinheit des ungestörten White Cubes, Konzert- oder Theatersaals. Kunst findet statt im Global Contemporary. Im Hier und Jetzt und auf dem Boden alltagskultureller Tatsachen.
Das Tagungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen, Möglichkeiten und dem „magischen Potential“ der Bildung an/durch/mit den Künsten vor dem Hintergrund eines sehr deutlich erweiterten Begriffs von Kunst – fokussiert auf Performance, künstlerische Forschung und aktuelle Medienkultur. Weiterlesen

What’s Next? beim Kunsthasserstammtisch in Hamburg: Wat nu?

Flyer_WN2014

Aufgrund größerer lokaler Nachfrage haben wir nach den Events in Zürich, Köln und Berlin in Kooperation mit dem Kunsthasserstammtisch noch einen Präsentationstermin in Hamburg geplant. (Wien und New York sind für März/April geplant, Infos folgen)
Jan Holtmann schreibt dazu:

wat nu 72.llDer nächste KunstHasserStammTisch möchte sich bei der kommenden Veranstaltung mit „What’s next – Kunst nach der Krise“ auseinandersetzten. Jedes Jahrzehnt hat sein Kompendium, eine Textsammlung, die den Geist dieser Schaffenszeit widerspieglt. „What’s next“ ist im Dezember 2013 erschienen und könnte das Kompendium der 10er Jahre sein. Am 24.1. präsentiert der Kunsthasserstammtisch das Format „Wat nu?“ mit einem der Herausgeber, Prof. Torsten Meyer, einem Glücksrad, einer Schauspielerin (Karen Köhler) und einer Broschüre von 23 x 17 x 4,8 cm und 672 Seiten. Diese versammelt 177 Essays und Interviews sowie 154 Thesen, Manifeste und Zitate von 304 Autoren zum Thema des möglichst Nächsten.

Einladung zur Buchpräsentation

Hamburg: Fr 24. Jan 2014
20:30 Uhr im Helmuth-Hübner-Haus, Bei der Schilleroper 15
22767 Hamburg
Kunsthasserstammtisch

Der Reader ist an den Events zum Vorzugspreis von 20 Eur/30 CHF erhältlich (im Buchhandel 29.90 Eur/39.90 CHF).

What’s next? Kunst nach der Krise
Herausgegeben von Johannes M. Hedinger und Torsten Meyer
Kulturverlag Kadmos, Berlin, 2013, 672 S.

Die Welt ist im Wandel und mit ihr die Kunst. Der Reader versammelt 177 Essays und Interviews sowie 154 Thesen, Manifeste und Zitate von insgesamt 304 Autoren zum möglichen Nächsten in der Kunst. Mit Dirk Baecker, Hans Belting, Luc Boltanski, Nicolas Bourriaud, Bazon Brock, Judith Butler, Ève Chiapello, Carolyn Christov-Barkargiev, Chris Dercon, Diedrich Diederichsen, Hal Foster, Andrea Fraser, David Graeber, Isabelle Graw, Boris Groys, Jörg Heiser, Thomas Hirschhorn, Naomi Klein, Maurizio Lazzarato, Ben Lewis, Chus Martínez, Jonathan Meese, Dieter Mersch, Markus Miessen, Carmen Mörsch, Hans Ulrich Obrist, Jacques Rancière, Milo Rau, Gerald Raunig, Andreas Reckwitz, Irit Rogoff, Jerry Saltz, Tomáš Sedláček, Tino Sehgal, Peter Sloterdijk, Hito Steyerl, The Yes Men, Wolfgang Ullrich, Jan Verwoert, Anton Vidokle, Peter Weibel, Beat Wyss, Slavoj Žižek, Artur Żmijewski u.v.a.

Flyer Einladung zur Buchpräsentation (PDF)

Weitere Infos: www.whtsnxt.net

Hedinger/Meyer: What’s Next? – Buchpräsentation Zürich/Köln/Berlin

Flyer WN

What’s next? Kunst nach der Krise
Herausgegeben von Johannes M. Hedinger und Torsten Meyer
Kulturverlag Kadmos, Berlin, 2013, 672 S.

Die Welt ist im Wandel und mit ihr die Kunst. Der Reader versammelt 177 Essays und Interviews sowie 154 Thesen, Manifeste und Zitate von insgesamt 304 Autoren zum möglichen Nächsten in der Kunst. Mit Dirk Baecker, Hans Belting, Luc Boltanski, Nicolas Bourriaud, Bazon Brock, Judith Butler, Ève Chiapello, Carolyn Christov-Barkargiev, Chris Dercon, Diedrich Diederichsen, Hal Foster, Andrea Fraser, David Graeber, Isabelle Graw, Boris Groys, Jörg Heiser, Thomas Hirschhorn, Naomi Klein, Maurizio Lazzarato, Ben Lewis, Chus Martínez, Jonathan Meese, Dieter Mersch, Markus Miessen, Carmen Mörsch, Hans Ulrich Obrist, Jacques Rancière, Milo Rau, Gerald Raunig, Andreas Reckwitz, Irit Rogoff, Jerry Saltz, Tomáš Sedláček, Tino Sehgal, Peter Sloterdijk, Hito Steyerl, The Yes Men, Wolfgang Ullrich, Jan Verwoert, Anton Vidokle, Peter Weibel, Beat Wyss, Slavoj Žižek, Artur Żmijewski u.v.a.

Einladung zur Buchpräsentation

Zürich: Mo 2. Dez 2013
20.15 Uhr Zürcher Hochschule
der Künste, Dittinghaus,
Hafnerstr. 39/41, 8005 Zürich
davor 18 Uhr Vortrag von Dieter Mersch

Köln: Di 10. Dez 2013
18.30 Uhr Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät Gronewaldstr. 2, 50931 Köln, neuer Modulbau 906, 3. Stock
mit Vortrag von Milo Rau

Berlin: Sa 14. Dez 2013
16 – 19 Uhr in der Denkerei Oranienplatz 2, 10999 Berlin mit Vortrag von Bazon Brock und Überraschungsgästen

Der Reader ist an den Events zum Vorzugspreis von 20 Eur/30 CHF erhältlich (im Buchhandel 29.90 Eur/39.90 CHF).

Die Publikation wurde unterstützt durch die Universität zu Köln und die Zürcher Hochschule der Künste. Weitere Infos: www.whtsnxt.net

Flyer Einladung zur Buchpräsentation (PDF)

BuKo12 Buch03: convention – zum Subskriptionspreis

Das dritte Buch der Schriftenreihe „Kunst Pädagogik Partizipation“, die den BuKo12 dokumentiert, wird in Kürze erscheinen. Das Buch kann in limitierter Anzahl zum Subskriptionspreis von 10,- € ab sofort bestellt werden.

Info und Bestellung

Sara Burkhardt / Torsten Meyer / Mario Urlaß (Hrsg.)
convention. Ergebnisse und Anregungen
#Tradition #Aktion #Vision

Schriftenreihe Kunst Pädagogik Partizipation: Buch 03
München 2013, 320 Seiten ISBN 978-3-86736-161-3

Partizipation ist eine Herausforderung. Partizipation betrifft gegenwärtig brisante gesellschaftliche Fragen, neue Formen der Kommunikation, der Medienkultur, aktuelle Forderungen der Pädagogik und Handlungsweisen in der zeitgenössischen Kunst. Partizipation verschiebt disziplinäre Zuständigkeiten, Zugehörigkeiten und Gestaltungsprinzipien.

convention ist der dritte und letzte Band in der Reihe, die den Gesamtprozess des BuKo12, Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010 – 2012, dokumentiert. Hier geht es explizit um den Kongress „Kunst Pädagogik Partizipation“, der vom 19. bis 21. Oktober 2012 in Dresden stattgefunden hat. Das Buch spiegelt die Vielfalt des Fachdiskurses wider und gibt Impulse für gegenwärtige und zukünftige kunstpädagogische Theorie und Praxis. Die verschiedenen Veranstaltungsformate des international und interdisziplinär befruchteten Kongresses prägen die Struktur dieses Tagungsbandes: Vorträge, Diskussionen, Workshops, BarCamp, Squares, Studierendenkongress, Fishbowl und rückblickende Statements der Initiator/-innen.

convention – Der Titel verweist auf eine Übereinkunft mit der Tradition der großen kunstpädagogischen Bundeskongresse der jüngeren Vergangenheit wie auch mit den schon historisch gewordenen Zusammenkünften von Kunstpädagog/-innen, etwa dem 1. Kunsterziehungstag, der 1901 ebenfalls in Dresden stattgefunden hat. – convention meint dies aber vor allem auch vor dem Hintergrund des mit den Titeln der ersten beiden BuKo12-Bücher – shift und revisit – schon markierten Wandels der Fachkultur.

Performance Garten # 3 – eine Ausstellung partizipativer Kunst

eine work-in-progress-Ausstellung partizipativer Kunst
Herzlich möchten wir dazu einladen: Am Donnerstag 18.07.2013 // ab 19 Uhr // in der Humanwissenschaftlichen Fakultät zu Köln // in der Gronewaldstr.2 // Block B // Raum 235 (2.OG über der Aula)

Im Rahmen des Seminars „Empty your Purse and start a new life“ haben wir (= Studentinnen und Studenten am Institut für Kunst und Kunsttheorie) uns im Sommersemester 2013 unter der Leitung von Julia Dick mit partizipativer Performancekunst auseinander gesetzt. Hierbei haben wir uns vor allem fokussiert auf Möglichkeiten um mittels Handlungsanweisungen Menschen zum Mitmachen in künstlerischen Prozessen zu aktivieren.

Handlungsanweisungen begegnen uns im Alltag überall und werden meist gar nicht mehr bewußt wahrgenommen. Automatisch folgen wir, wenn auf der Tür zum Drücken oder am PC zum Warten aufgefordert wird….Doch welche andersartigen Möglichkeiten des Handelns und des Ausdruckes existieren fern dieser Alltagsroutinen?

In verschiedenen Gruppen haben wir uns ungewöhnliche Handlungen und Aktionen ausgedacht und geben besondere Anweisungen um den Alltag zu durchbrechen und neue reflektive Situationen zu schaffen. Die Ergebnisse, Dokumentationen und Zwischenprodukte dieser Auseinandersetzung werden nun im Rahmen des 3. Performancegartens präsentiert.

Mit Arbeiten von:
Daria Andert, Carola Beckers, Martin Buhl, Christina Caripidis, Daniela Dannewald, Francesca Cristina Emmi, Lea Hoßbach, Nikolas Klemme, Martin Klöckener, Johanne Krainau, Dominik Peter, Julia Radder, Sina Schmidt, Ina Scholz, Lisanne Schuster, Julia Kristina Sistig

Es grüßt Julia Dick

Mitwirkende und Mitdenkende gesucht: Projekt Transkultur Cologne

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Europahaus Marienburg findet am 13.6.2013 wieder ein Projekttag statt, an dem ca. 60 Jugendliche aus Europa die Stadt Köln besuchen. Wie beim letzen Mal im Sommer 2011 gestalten wieder Studierende der Uni Köln diesen Exkursionstag im Rahmen einer Lehrveranstaltung: Transkulturelle Kunstpädagogik.
Im Sommer 2011 versteckten die Studierenden ein paar USB-Sticks in den Mauern der Kölner City und schufen so eine Reihe von DeadDrops als Teil des weltweit wirkenden Projekts des Berliner Medienkünstlers Aram Barthol. Diese „Toten Briefkästen“ enthielten digitale Informationen über die Route und kleine Aufgaben, die auf dem Weg durch die Stadt zu erledigen waren. Die digitale Schnitzeljagd endete schließlich in einem Flashmob auf der Domplatte (Doku-Film).
Worum es diesmal geht, ist noch offen. Zur Anregung der Phantasie der Mitwirkenden sind verschiedene Inputs geplant: Ansgar Schnurr aus Dortmund berichtet unter dem Titel Transkultur, Globalität, Hybridität über jugendliches Bildhandeln in der Migrationsgesellschaft, Antje Breitkopf über „Kulturelle Implikationen globaler Medien” am Beispiel des one-laptop-per-child-Projekts (OLPC) in Peru und Sigrid Gareis berichtet über die Kölner Akademie der Künste der Welt – academycologne.org usw….

Zur Verstärkung des Teams werden noch (dringend) studierende Mitwirkende gesucht. Credit Points können im Rahmen der o.g. Lehrveranstaltung verrechnet werden. Nächster Termin: 30.4., 14:00 in R 244.

Bei Interesse bitte eine kurze mail an t.meyer@uni-koeln.de

Gastvortrag Ansgar Schnurr: Transkultur, Globalität, Hybridität

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Mi, 30.04.2012 | 16:00 Uhr
Block B | R 244 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Im Rahmen der Reihe .mbr monthly laden wir herzlich ein zum Gastvortrag:

Dr. Ansgar Schnurr (Dortmund)
Transkultur, Globalität, Hybridität.
Jugendliches Bildhandeln in der Migrationsgesellschaft
30.04.2012, 16:00, R 244

Der Vortrag zeichnet anhand ausgewählter Beispiele von jugendlichen PostmigrantInnen nach, wie sie in online- und offline-Lebenswelten ihre Zugehörigkeiten in Bildern remixen, neu erfinden und aushandeln.

Der Vortrag steht in Zusammenhang mit dem Seminar Transkulturelle Kunstpädagogik.

Ansgar Schnrr (Dr.), Jg. 1977, ist Akademischer Rat für Kunstdidaktik an der Technischen Universtät Dortmund. Studium der Kunstpädagogik und Freien Kunst an der Universtät Paderborn und der Kunstakademie Münster, Referendariat und Schuldenst in Meerbusch. Forscht im Bereich Transkulturelle Kunstpädagogik, Studien zur ästhetischen Sozialisation, Theorien ästhetischer Bildungsprozesse