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Vertretung der Professur für Kunsttheorie und Bildende Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zum Wintersemester 2016/17

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Foto: Deborah Ligorio – Rechte: CC-BY-SA (creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Zu Beginn des Wintersemesters 2016/17 dürfen wir Stefan Heidenreich als Vertretung der Professur für Kunsttheorie und Bildende Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts am Institut für Kunst & Kunsttheorie begrüßen. Herzlich willkommen!

Stefan Heidenreich lebt in Berlin als Autor, Kultur- und Medienwissenschaftler. Im Sommer 2016 lehrte er als Vertretungsprofessor an der Kunstakademie Düsseldorf. Zuvor war er u.a. an der Leuphana Universität Lüneburg, der Kunsthochschule Kassel, der Universität Basel und der ETH Zürich angestellt. Er forscht zu Fragen im Umfeld von Medien, Netzwerken, Ökonomie und Kunst. Weiterlesen

Neue Mitarbeiterin am Institut: Kristin Klein

Foto Kristin KleinSeit März 2016 unterstützt Kristin Klein als Wissenschaftliche Mitarbeiterin die Projekte Post-Internet Arts Education (PIAE) und study.log sowie das neue Grafik-Team am Institut für Kunst & Kunsttheorie im Arbeitsbereich Prof. T. Meyer.

Kristin Klein studierte Kulturwissenschaft, Germanistik, Kunstpädagogik und Bildungswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Boston University und der Technischen Universität Dresden.

Während ihres Studiums arbeitete sie im interdisziplinären Forschungsprojekt SESAM (Software Engineering Sozialer und Allgegenwärtiger Medien) an der TU Dresden und war an der Konzeption, Durchführung und Auswertung empirischer Studien zu einem neuen Lernbrowser beteiligt.

Zahlreiche schulpraktische Erfahrungen sammelte sie vor und während ihres Studiums in verschiedenen Bildungseinrichtungen in Deutschland, Finnland und Ghana.
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Neue Mitarbeiterin am Institut: Gila Kolb

Foto Gila KolbGila Kolb arbeitet seit Februar 2016 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst & Kunsttheorie im Arbeitsbereich Prof. T. Meyer.

Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Kunstwissenschaft–Filmwissenschaft–Kunstpädagogik an der Universität Bremen (2013-2015), vertrat die Professur „Kunst“ an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (2011-2012), war Stipendiatin am interdisziplinären Promotionskolleg „Gestalten und Erkennen– Kompetenzbildung in den künstlerischen Fächern und Fachbereichen der Schule“ (2011-2013), wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Kunstpädagogik an der Kunsthochschule Kassel (2007-2011) und als Projektassistentin bei der ADKV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine) in Berlin (2006-2007) tätig. Als freie Kunstvermittlerin arbeitete sie hauptsächlich an der Kunsthalle Fridericianum, Kassel. Während ihres Studiums in Braunschweig, Paris und Valencia wurde sie als Stipendiatin des Siemens Arts Programs “kiss – Kultur in Schule und Studium“ für angehende Kunsterzieher/-innen (2005-2006) gefördert.
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Neue Mitarbeiterin am Institut: Gesa Krebber

Foto Gesa Krebber

Ab Februar 2016 dürfen wir Gesa Krebber als abgeordnete Lehrerin am Institut für Kunst und Kunsttheorie begrüßen. Sie wird in der Lehre in den Bereichen der Ästhetische Erziehung und Kunst tätig sein und in die Praxissemesterbetreuung einsteigen.

Gesa Krebber studierte Kunstpädagogik/Visuelle Kommunikation und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien an der Kunsthochschule Kassel und der Universität Kassel. Ihr Studium der Freien Kunst absolvierte sie an der Kunsthochschule Kassel in den Klassen von Urs Lüthi und Dorothee von Windheim.

Bereits im Studium sammelte sie Erfahrungen in künstlerischer Zusammenarbeit und kuratorischen Tätigkeiten, z.B. mit dem büro für strukturen und öffentlichkeit und dem Projekt- und Ausstellungsraum stellwerk im Kulturbahnhof Kassel. Innerhalb ihres Referendariats verwirklichte sie das Projekt schweitzer box am Albert-Schweitzer-Gymnasium Leonberg (BaWü), ein Kollaborationsprojekt mit Schüler_innen, Künstler_innen und regionalen Kunstinstitutionen. Weiterlesen

Stellenwechsel am Institut: Julia Ziegenbein

BukoBild_ZiegenbeinJ-246x300Nach Beendigung ihrer Elternzeit ist Julia Ziegenbein seit Oktober 2015 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst & Kunsttheorie angestellt. Zuvor hat sie seit Oktober 2012 den Lernbereich Ästhetische Erziehung als Lehrkraft für besondere Aufgaben unterstützt und war im Rahmen des interdisziplinären Entwicklungsprojekts „Forschendes Lernen als Innovation der Lehre – Qualifikationen für zukünftige Lehrkräfte einer inklusiven Schule“ als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst & Kunsttheorie beschäftigt.
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Neue Mitarbeiterin am Institut: Jane Eschment

jane-anna-siggelkow-swAb dem WS 2015/16 unterstützt Jane Eschment, die bereits seit 2013 als Lehrbeauftragte am Institut für Kunst und Kunsttheorie tätig war, den Lernbereich Ästhetische Erziehung als Lehrkraft für besondere Aufgaben. Darüber hinaus arbeitet sie im Projekt Arts Education in Transition mit.

Sie studierte Sonderpädagogik, Kunst und Deutsch an der Universität zu Köln und schloss ihr Studium 2012 mit dem ersten Staatsexamen ab. Im Frühjahr 2015 absolvierte sie ihr Referendariat an der Comeniusschule Leverkusen im Fach Kunst und Förderschwerpunkt Lernen.
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Neue Mitarbeiterin am Institut: Aurora Rodonò

AuroraAb dem Wintersemester 2015/16 koordiniert Aurora Rodonò das Projekt „Arts Education in Transition“ (AEiT), das sich der Konsolidierung des transdisziplinären Studienbereichs Ästhetische Bildung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät in Kooperation mit dem Institut für Medienkultur und Theater der Philosophischen Fakultät widmet: http://kunst.uni-koeln.de/aeit/.

Aurora Rodonò hat Italianistik, Philosophie und Kunstgeschichte an den Universitäten Hamburg und Bologna studiert und anschließend für eineinhalb Jahre auf Sizilien gelebt, wo sie als Regieassistentin die Kinofilmproduktion „Andiamo“ (Regie: Thomas Crecelius) mitrealisiert hat. Außerdem arbeitete sie als freie Übersetzerin und Deutsch-Lektorin. Weiterlesen

Neuer Mitarbeiter am Institut: Martin Brand

BrandAb dem Sommersemester 2015 unterstützt Martin Brand, der bereits seit 2012 als Lehrbeauftragter bei uns tätig ist, das Institut für Kunst und Kunsttheorie als Lehrkraft für besondere Aufgaben. Für den Studiengang Intermedia bietet er zwei Portfolio-Seminare an, seine beiden weiteren Seminare in den Bereichen Videokunst und Fotografie sind auch für die weiteren Studiengänge am Institut offen.
Martin Brand ist Künstler und arbeitet vor allem mit den Medien Fotografie und Video. Er wurde 1975 in Bochum geboren und studierte bis 2002 Kunst und Germanistik in Bochum und Dortmund. Wenn auch mit ähnlichen Mitteln arbeitend, versteht er seine künstlerische Position als Gegenentwurf zu den kommerziellen Massenmedien.
Bei seinen Arbeiten und Projekten geht er häufig von Beobachtungen und Überlegungen zu gesellschaftlich-sozialen wie auch politischen Vorgängen und Zuständen aus. Themen wie Jugendkultur, Identitätssuche, Männlichkeitsklischees, Orientierung an Vorbildern, Beeinflussung durch Medien und Werbung, Cliquen- und Szenebildung, Gewalt, Gruppenhierarchien und -mechanismen spielen inhaltlich eine zentrale Rolle.
Formal bewegen sich seine Arbeiten häufig an der Schnittstelle zwischen bewegtem und unbewegtem Bild. Mit langen Einstellungen, Zeitlupen, wenigen Schnitten und einem Fokus auf Widersprüche, Brüche und sperrige Themen weigert sich Brand, allzu leicht konsumierbare Kost vorzusetzen und fordert den Betrachter dazu auf, sich aktiv und kritisch auf die Arbeiten einzulassen.
Seine Werke wurden auf zahlreichen Ausstellungen und Festivals im In- und Ausland präsentiert und mehrfach ausgezeichnet. Im Rahmen einer Einzelausstellung im Museum Villa Stuck in München erschien 2013 der Katalog „Ricochet #6 Martin Brand“, der eine Auswahl seiner bisherigen Arbeiten zeigt. Weitere Informationen unter www.martinbrand.net

Martin Brand bietet im SoSe 2015 folgende Lehrveranstaltungen an:

64134 Digitale Fotografie – von der Dokumentation zur Kunst Do. 10:00, 14-tägig
64135 Moving Images – Video und Kunst Mi. 10:00, wöchentlich
64136 Portfolio Methoden Intermedia-4/5 Mi. 08:00, vier Veranstaltungen
64137 Portfolio Methoden Intermedia-6, Mi. 08:00, vier Veranstaltungen

Neue Mitarbeiterin am Institut: Mirjam Thomann

ThomannMirjam Thomann studierte von 2000 bis 2006 Freie Kunst an der Hochschule für bildenden Künste in Hamburg und absolvierte zuvor Foundation Studies in Art and Design an der Kingston University of London. Ihre installativen und kontextbezogenen Arbeiten wurden u. a. in Ausstellungen in der Galerie Christian Nagel, Köln und Berlin, dem Museum of Contemporary Art, Taipei, den Kunstvereinen in Hamburg, Münster und Arnsberg, bei Casco–Office for Art, Design and Theory in Utrecht und der Rental Gallery, New York gezeigt. Im Frühjahr 2015 erscheint ein Katalog zu ihren Ausstellungen mit Texten und zahlreichen Abbildungen (2015 Mirjam Thomann, Sternberg Press, Berlin 2015). Thomann unterrichtete im Rahmen von Lehraufträgen an der Akademie der bildenden Künste in Wien, der Merz-Akademie in Stuttgart und war zuletzt als Visiting Artist an der California State University, Long Beach, und der Universität für angewandte Kunst, Wien, zu Gast. Seit 2004 schreibt sie Beiträge zu Themen der zeitgenössischen Kunst, u. a. für das Kunstmagazin „Texte zur Kunst“, für das sie von 2006 bis 2007 als Redakteurin tätig war. 2014 war sie als Beiratsmitglied an der Konzeption des interdisziplinären Kunst- und Wissenschaftsfestivals „Scienceville“ in Hamburg beteiligt. Im Anschluss an einen sechsmonatigen Aufenthalt als Artist in Residence in Los Angeles (MAK-Residency Program) ist Mirjam Thomann nun künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Karina Nimmerfall. Im SoSe 2015 bietet sie die Lehrveranstaltung You Had To Be There. Ausstellungen als Medium in der zeitgenössischen Kunst an. Ausgehend von ihrer eigenen raum- und ortsbezogenen künstlerischen Praxis wird es hier um die Frage gehen, wie sich Künstle/innen in ihren Arbeiten auf verschiedene Ausstellungsformate beziehen und welche Rolle dem Verhältnis von Kunst, Raum und Betrachter/innen in sowohl historischen als auch zeitgenössischen Ausstellungskonzepten zukommt.

Neuer Mitarbeiter am Institut: Robert Hausmann

Hausmann
Robert Hausmann studierte von 2007 bis 2014 das Lehramt für Gymnasien in den Fächern Kunst und Geschichte an der TU Dresden (1. Staatsexamen). Während seines Studiums übernahm er zahlreiche Tutorentätigkeiten im Fachbereich Kunstpädagogik: u.a. Performance-Art, Einführung in die Kunstpädagogik. Zwischen 2010 und 2014 war er studentischer Mitarbeiter im Projekt »Schulen mit besonderen pädagogischem Profil | Gemeinschaftsschule« und im interdisziplinär aufgestellten Projekt »SESAM – Software Engineering sozialer und allgegenwärtiger Medien«. Daneben war er an der Konzeption von Kunstvermittlungsprojekten im Rahmen des »Lernort Albertinum« der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden beteiligt. 2010 wurde er kiss-Stipendiat der Siemens-Stiftung (Kunst und aktuelle Medienkultur). Das dabei hervorgegangene Vermittlungsprojekt »Processing2010. Cultural Hacking und Kunstunterricht 2.0« erhielt 2011 den Medienpädagogischen Preis des Landes Sachsen. In seiner Arbeit beschäftigt sich Robert Hausmann vor allem mit Aktualisierungen der Begriffe, Konzepte und Kontexte von (Kunst-)Pädagogik, Schule und Bildung nach dem Netz. Eine post-digitale Sozialisierung, geshiftete Wahrnehmungen, Raumerweiterungen und -überlagerungen, sich wandelnde Wissenskulturen, neue Kulturtechniken und Kulturbegriffe fordern zu Haltungen und Konzepten einer interaktiven Aneignung von Welt heraus. Denn, so meint DR BOO BOO: »Von jetzt an war die alte Welt gestern. Internet, digitales Multiversum, ununterbrochen expandierend. Eine Schranke? Ort des Aufbaus? Ort des Lernens? Ort der, nennen wir es rührseligen, Bildung? Ort des Verderbens? Generation Youporn! Geboren in der Kluft des Erdreichs! Constance? Chaos? oder Harmonie? Unruhen? Gerechtfertigt, ja. Bedürfnis der Vermeidung? Ratschläge vielleicht… Eine Vision …«. Welche Szenarien entstehen daraus für (Kunst-)Unterricht und für Schule? Und welche für eine universitäre Ausbildung? Gibt es ein Happy End? Robert Hausmann ist nun wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Meyer und wird im SoSe15 folgende Lehrveranstaltung anbieten: 64153 Robert Hausmann: Kunstpädagogik in einer sich verändernden Welt, Seminar, Montag 16:00 bis 17:30