Schlagwort-Archiv: Kunstvermittlung

Gastvortrag von Stefanie Kutsch am 31.05.2017: Glimpse of Athens/Kassel. Als Choristin auf der documenta14 | Methodik des „Unlearning”

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Saloon Arts Education
Mi, 31.05.2017 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

„Von Athen lernen“ heißt der Arbeitstitel der documenta 14. – Von Köln aus hat sich Stefanie Kutsch auf eine Reise begeben, die sie nach Kassel und Athen brachte. In mehrwöchiger Ausbildung, bei Vorlesungen und Workshops des documenta-Education-Teams, in direkter persönlicher Auseinandersetzung mit KünstlerInnen sowie im Austausch mit den 160 weiteren ChoristInnen aus ganz Europa, die ihren eigenen Erfahrungsschatz mitbringen, gab es viel zu lernen. Es kreuzten sich Wege und Haltungen, es wurden Perspektiven neu gefunden und ungewöhnliche Blickwinkel eingenommen. Weiterlesen

GRAND TOUR 2017: SOMMERAKADEMIE MARL – die kostenfreie Exkursion ins Ruhrgebiet! Freie Plätze!

Grand Tour de Ruhr
Skulpturen Projekte Münster/Marl
RUHRMODERNE SOMMER AKADEMIE
Dozentin: Pia Janssen
Blockseminar 10.5., 17.45 bis 19.45 Uhr | 14.5.-20.5.2017 | 23.7.-29.7.2017

OPEN CALL / APPLICATION

Die Ruhrmoderne Sommerakademie (RMSA) sucht Studierende, die in Marl, für die Skulpturen Projekte Münster, das mit Marl Teil der Grand Tour 2017 ist, neue Formate der Stadtführung entwickeln. Ziel ist es, Bürger Marls als Stadtführer auszubilden. Weiterlesen

Gastvortrag von Ute Vorkoeper am 27.1.2016: Treffende Konstellationen. Oder: Die Kunst, (Kunst) nicht zu vermitteln.

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 27.1.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
(R 2.212) | Gronewaldstraße 2 | Köln

Ausstellungsdokumentation "Aussicht auf Veränderungen" Foto Tranquillium

Bild: Thomas Köner: Flutmarken Wilhelmsburg, 2010 / Video-Sound-Installation, Parkhaus Bahnhof Altona, Deck 15, Fahrstuhlraum, Scheel-Plessen-Straße, 22765 HH, (S-Bahn Altona) / courtesy: Akademie einer anderen Stadt, Foto: tranquillium

Während sich Kuratoren dem Wortsinn nach um die Pflege geschaffener Kunstwerke kümmern, stellt die Lehre in den seit den 1990er Jahren gegründeten curatorial studies die Begriffe „Diskurs“ und „Vermittlung“ ins Zentrum. Als Gegenmodell dazu wurde etwas zeitversetzt der „Curartist“ ausgerufen, der kuratierende Künstler, welcher die Kunst der anderen in ein eigenes, meist spektakuläres, letztlich ebenfalls vermittelndes Arrangement einbringt.
Vor dem skizzierten Hintergrund wird Ute Vorkoeper über ihre kuratorische wie künstlerische Arbeit sprechen, die weder ins eine noch ins andere Schema passt und die der Falle der Vermittlung, der Moderation und diskursiven Auflösung von Kunst zu entgehen versucht. Sie berichtet über die Reinszenierungen der Prozesswerke Anna Oppermanns, über Kunst-Anordnungen in ungewöhnlichen Ausstellungsräumen, über die Entwicklung von Stadt-Kunst-Konstellationen in Hamburg und ihre Zusammenarbeit mit Andrea Knobloch unter dem Label „missing icons“.

Ute Vorkoeper, 1963, arbeitet als freie Kuratorin, Autorin und Künstlerin in Hamburg. Sie realisierte zahlreiche Ausstellungen außerhalb tradierter Kunstorte, kuratierte u.a. die Akademie einer anderen Stadt, Kunstplattform der IBA Hamburg und ist Kuratorin des Nachlasses von Anna Oppermann. Mit Andrea Knobloch gründete sie 2015 das Label „missing icons“, mit dem beide ihre langjährige Zusammenarbeit im Kontext Kunst in öffentlichen Räumen konzentriert fortsetzen. Sie unterrichtete an verschiedenen Kunsthochschulen, leitete z.B. den Hochschulmodellversuch tranmedien an der HfbK Hamburg und war Gastprofessorin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Darüber hinaus publizierte sie zahlreiche Texte zu zeitgenössischer Kunst.

Tip: Der Besuch der Vorträge im Rahmen der Vorlesungsreihe kann als Studienleistung in Klips angerechnet werden. Anmeldung unter 14676.0020

Gastvortrag von Prof. Dr. Christine Heil am 22.04.2015: Display(s) der Selbstkonstruktionen. Schnittstellen von Vermittlungsräumen in Jugendästhetiken, Institutionen und aktueller Kunst

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Kunstpädagogische Positionen in Kooperation mit der ZHdK Zürich
Mi, 22.04.2015 | 16 Uhr
Block B | R 235 | Gronewaldstraße 2 | Köln

©Teilbestand des Archivs „Kindheit, Jugend, Biographie“ (AKJB) der Universität Siegen (Gründer: Imbke Behnken & Jürgen Zinnecker): Jugendaufruf 1983; Datenformat: Digitalisierte Kopie

©Teilbestand des Archivs „Kindheit, Jugend, Biographie“ (AKJB) der Universität Siegen (Gründer: Imbke Behnken & Jürgen Zinnecker): Jugendaufruf 1983; Datenformat: Digitalisierte Kopie

Christine Heil. Display(s) der Selbstkonstruktionen. Schnittstellen von Vermittlungsräumen in Jugendästhetiken, Institutionen und aktueller Kunst

Die Beteiligung von Jugendlichen an Angeboten der Kunstvermittlung, Museumspädagogik, Jugendarbeit oder von Medienportalen setzt voraus, dass Jugendliche eine Teilnahme überhaupt attraktiv oder begehrenswert finden. Das ist ein Gedanke, der auch Verantwortliche für Kunstunterricht umtreibt. Der Vortrag geht von Einsendungen an einen Jugendaufruf von 1983 (d.h. vor dem Internet) aus und stellt den Beispielen von damals heutige Alltagspraxen von Jugendlichen sowie Projektbeispiele aus dem Feld der Kunstvermittlung gegenüber. Aus der Perspektive der Kunstpädagogik ist es interessant zu betrachten, wie Vermittlungsabteilungen in Kunstinstitutionen und Museen ihre institutionellen Displays verändern und interaktive Angebote entwickeln, oder wie Künstler_innen partizipative Formate realisieren, um mit Jugendlichen zusammen zu arbeiten. Leitende Fragen sind: Wie nutzen oder verändern Jugendliche angebotene Formen der Selbstrepräsentation? Wie greifen Jugendliche Produktions- und Interaktions-Systeme für kommunikatives Handeln auf und verändern es? Welche Vorlagen und Vorbilder werden aufgegriffen? Welche Begriffe sind hilfreich, um über diese Dinge nachzudenken?

#Jugend #Alltagsästhetik #mediale Interaktion #Körper #Selbst-Positionierung #Kunstunterricht #Kunstvermittlung #aktuelle Kunst #Partizipation #Prosuming

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