Schlagwort-Archiv: Kunsttheorie

Vertretung der Professur für Kunsttheorie und Bildende Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zum Wintersemester 2016/17

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Foto: Deborah Ligorio – Rechte: CC-BY-SA (creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Zu Beginn des Wintersemesters 2016/17 dürfen wir Stefan Heidenreich als Vertretung der Professur für Kunsttheorie und Bildende Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts am Institut für Kunst & Kunsttheorie begrüßen. Herzlich willkommen!

Stefan Heidenreich lebt in Berlin als Autor, Kultur- und Medienwissenschaftler. Im Sommer 2016 lehrte er als Vertretungsprofessor an der Kunstakademie Düsseldorf. Zuvor war er u.a. an der Leuphana Universität Lüneburg, der Kunsthochschule Kassel, der Universität Basel und der ETH Zürich angestellt. Er forscht zu Fragen im Umfeld von Medien, Netzwerken, Ökonomie und Kunst. Weiterlesen

Gastvortrag von Stephan Porombka am 13.1.2016: Making Of

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 13.1.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
(R 2.212) | Gronewaldstraße 2 | Köln

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„Making of“-Formate gibt es nicht nur auf DVDs zur Ergänzung von Filmen. Es gibt sie auch im Theater, in der Kunst, in der Literatur, in der Musik. Es gibt sie als Tagebuch, Journal, Notizbuch, als fotografische Dokumentation, als Video, als Audio, in Buchform und natürlich haufenweise im Netz. In meinem Vortrag pointiere ich, wie, warum und mit welchen Folgen für die Lehr- und Lernbarkeit der ästhetischen Praxis man seit dem 18. Jahrhundert Künstlerinnen und Künstlern zuschaut, die etwas Unvergleichliches schaffen, von denen man aber gerade wegen dieser Unvergleichlichkeit etwas lernen kann. Zeigen werde ich aber auch, dass wir es in der Netzkultur mit einer solch grundlegenden Veränderungen des Produzierens, des Zeigens und des Zuschauens zu tun haben, dass sich ganz neue Bedingungen und Möglichkeiten für die ästhetische Praxis, für ihre Lehr- und Lernbarkeit und damit dann auch für die Kunstpädagogik ergeben.

Stephan Porombka ist experimenteller Kulturwissenschaftler, produktiver Gegenwartsbeobachter und ZEIT-Kolumnist, der sich ganz besonders für die Formen und Formate des “Nächsten” interessiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Aufgabe, die alten Formen und Formate, literarischer, essayistischer und journalistischer Produktivität und Kreativität zu transformieren und den Bedingungen der neuen – vor allem: der nächsten! – Schrift- und Schreibkulturen anzupassen. Seit 2013 lehrt Stephan Porombka als Professor für Texttheorie und Textgestaltung an der Berliner Universität der Künste.

http://gwk.udk-berlin.de/personen/porombka/
http://www.zeit.de/studium/2015-03/stephan-porombka-kunst-professor-udk-kolumne

FREIE PLÄTZE IM SEMINAR „THE ARCHIVAL IMPULSE“

Für das laufende WS 15/16 können noch freie Plätze für das Seminar „The Archival Impulse“ bei Frau Miriam Lowack besetzt werden. Die nächsten Termine sind:

09.01.16 11-15 Uhr

29.01.16  9-15 Uhr

12.02.16  9-15 Uhr

bei Interesse an einer Teilnahme bitte eine Email an Frau Miriam Lowack

Link zu der Lehrveranstaltung

Gastvortrag von Doris Schuhmacher-Chilla am 16.12.2015: Anthropologische Kunsttheorie

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 16.12.2015 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
(R 2.212) | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Bild: Michael Zheng: Ground Breaking, Performance 2003

Anthropologische Kunsttheorie kennzeichnet ein offenes theoretisches Denken im Zusammenhang von Kunst – Theorie – Anthropologie. Es versteht sich als richtungsweisend für historische und gegenwärtige Reflexionen von Kunst und ihren Kontexten. Es bildet keine Metatheorie und liefert keine endgültigen Interpretationen. Anthropologische Themenfelder markieren eine Position diesseits eines normativen Begriffs vom Menschen, und präferieren auf der Grundlage von Präsenz und Performativität, Körper, Bilder und Imaginationen als das sich den eingefahrenen Diskursen von Moderne und Postmoderne Widersetzende und Zukunftsweisende. Die zentrale und ubiquitäre Bedeutung des ästhetischen Feldes in der nachdisziplinären „Kontrollgesellschaft“ veranlasst exemplarisch Fragen nach der Rolle und Funktion von Kunst als Kraft (Ch. Menke).

Doris Schuhmacher-Chilla (*1952) ist seit 2002 Professorin am Institut für Kunst- und Kunsttheorie der Universität zu Köln mit den Arbeitsgebieten Kunsttheorie, Historische Anthropologie und Kunstwissenschaft sowie zeitgenössische Kunst unter besonderer Berücksichtigung der Fotografie. Weiterlesen