Schlagwort-Archiv: Kunstpädagogische Positionen

Gastvortrag von Jan Grünwald am 23.11.16: Im Zweifel für den Zweifel – über Versuche, Störungen, Memes und Bottleflips

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 23.11.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

bottleflip-glitched

Mein Vortrag ist ein Plädoyer für den Zweifel, der engagierten Pädagog*Innen und/oder Wissenschaftler*Innen ein treuer, jedoch nicht immer willkommener Begleiter ist. Anstatt den Zweifel als ein zu überwindendes Übel zu sehen, auf dem Weg zu Können, Wissen und Weisheit, verstehe ich ihn als Produktivkraft, auf die es sich einzulassen gilt. Für Lehrende kann es sinnvoll sein, sich auf Pfade zu begeben, die ihnen selbst nicht vertraut sind (die Un-Möglichkeit von Vermittlung); Bereiche der ästhetischen Produktion zu erforschen, die sich dem eigenen, kontrollierten Zugriff entziehen (widerspenstiges Material, mediale Störungen); oder Phänomene mit einzubeziehen, welche die Subjektivierung über die ästhetische Produktionen nicht mehr unterstützen (digitale Artefakte wie Memes). Es ist gerade im Zeitalter der Digitalität wichtig, einen Raum zu eröffnen, in dem es möglich ist, sich auszuprobieren, zu experimentieren und dabei auch zu scheitern. Weiterlesen

Gastvortrag von Axel Buether am 02.11.2016: Gestaltung als Dialogprozess – Methodische Vermittlung räumlich-visueller Sprachkompetenz

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 02.11.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

kreative_intelligenz_buether

Die kognitiven und emotionalen Leistungen des menschlichen Gehirns spiegeln sich im Erscheinungsbild des Natur- und Kulturraums, dessen gegenwärtige Komplexität vielfältige kulturell determinierte Formen von Vernetzung erfordert. Jedes produktive Zusammenwirken von Menschen in modernen Gesellschaften fordert daher eine Vielzahl von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur verbalen und nonverbalen Kommunikation. Weiterlesen

Preview: immermittwochs im Winter 16/17

immermittwochs_logo_blau-300x150Auch im Wintersemester wird der Mittwoch wieder der Sonderveranstaltungstag immermittwochs. Wir versuchen, möglichst alle special events auf diesen Termin zu legen. Eine kleine Vorschau auf die Events der Ringvorlesung „Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie“ (in Fortführung der .mbr_monthly) mit den Formaten Kunstpädagogische Positionen, DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND, Labor für Kunst und Forschung sowie den Veranstaltungen des Saloon Arts Education sei hier schon einmal verraten.

Neu: immermittwochs auf Facebook.

Oktober

  • Mittwoch, 26.10.2016, 18:00 Uhr Vortrag von Michael Wagener:  „Krieg – Ist das echt!?“, Saloon Arts Education

November

  • Mittwoch, 02.11.201616:00 Uhr Vortrag von Axel Buether: Gestaltung als Dialogprozess – Bildung der anschaulichen Sprach- und Medienkompetenz, Kunstpädagogische Positionen
  • Mittwoch, 02.11.2016, 19:30 Uhr Vortrag von Stefan Heidenreich, Labor für Kunst und Forschung Weiterlesen

Gastvortrag von Andreas Brenne am 29.6.16: „Künstlerische Forschung“ – Kunstpädagogik im Kontext der frühen und mittleren Kindheit.

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 29.6.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

IMG_9877

Künstlerische Forschung ist ein Begriff, der die Kunstpädagogik in besonderem Maße geprägt hat. Dabei steht nicht die Vermittlung künstlerischer Positionen und Verfahren im Zentrum, sondern der Transfer künstlerischer Expertise in die Auseinandersetzung mit lebensweltlichen Zusammenhängen. Insbesondere in der Pädagogik der frühen und mittleren Kindheit spielen derartige Prozesse eine zentrale Rolle, da hier das Moment der ästhetischen Bildung besonderes exponiert hervortritt. Der Vortrag geht dieser Thematik nach und sucht daraus Implikationen für eine kindbezogene Kunstpädagogik abzuleiten. Weiterlesen

Gastvortrag von Gesine Hopstein am 8.6.16: Blick zurück nach vorn – Gestalten und Reflektieren im Kunstunterricht

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Saloon Arts Education
Mi, 8.6.2016 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

was steckt hinter dem Bild 2-min

In den neuen Kernlehrplänen des Landes NRW für das Fach Kunst werden zahlreiche Kompetenzformulierungen vorgenommen, die eine reflektierende Auseinandersetzung mit der eigenen bildnerischen Gestaltung vorsehen. Die verwendeten Operatoren z.B. im Kehrlehrplan für die Sekundarstufe II Gymnasium/Gesamtschule verweisen dabei auf vorwiegend sprachliche Handlungen wie „erörtern“, „beschreiben“, „formulieren“, „erläutern“, „begründen“, „bewerten“. Doch warum wird dies gefordert? Welche Funktion hat Reflexion im Kunstunterricht? Mit welchen Methoden leitet die Lehrperson Reflexion an? Und welchen Einfluss haben Altersstufe, Unterrichtsorganisation und Aufgabenart auf die Reflexion? Weiterlesen

Gastvortrag von Juuso Tervo am 1.6.16: Intimacy with a Stranger: Art, Education and the (Possible) Politics of Love

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 1.6.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Agamben_Idea_of_Love_Cologne_01

“Intimacy with a Stranger: Art, Education and the (Possible) Politics of Love” offers theoretical approaches to the question of love in the context of art, education, and politics, especially focusing on the notion of completion. Weiterlesen

Vortrag von Rudolf Preuss am 25.5.16: Media Monitoring. Interventionierende Lehrperformanz

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 25.5.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Bild: Videostill aus dem Film „Im Westen nichts Neues“ nach dem Roman von R.M Remarque, Erstaufführung 1930

Die Wirtschaftskrise von 2009 hat es vorgemacht. Trendanalysen und Reaktionsalgorithmen im Millisekundentakt brachten das Finanzsystem zum Absturz. Die Tendenz zur Standardisierung auch der visuellen Wirklichkeit gestaltet unsere Zukunft wesentlich. Im aktuellen kunstpädagogischen Diskurs wird unter dem Begriff „Bilderflut“ das Phänomen – anküpfend an Hartmut von Hentigs Beschreibung der „zunehmenden ästhetischen Beanspruchung“ – eher bewahrpädagogisch angegangen. Müssen wir zurück zum Matschen und Suhlen im Kunstunterricht, wie es viele KollegInnen praktizieren, oder gibt es andere, tragfähige Konzepte des Umgangs mit digital konstruierten Wirklichkeiten? Weiterlesen

Gastvortrag von Claus Zirwes und Kalle Winter: »Die Profilklasse MusikTheaterMedien« am 11.5.16

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Saloon Arts Education
Mi, 11.5.2016 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

ArtSaloon_Profilklasse_MTM

Bild: Röntgenfinger-App

Seit drei Jahren gibt es am Heinrich-Mann-Gymnasium Köln eine Profilklasse MusikTheaterMedien. In dieser Klasse beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler drei Schuljahre lang (Jahrgänge 7-9) über den regulären Unterricht hinaus mit weiterführenden Projekten aus den Bereichen Musik, Theater und Mediengestaltung. Beispielsweise mit der Entwicklung eines Musicals, einer Radiosendung oder eines Films. Am Ende jedes Schuljahres werden die Ergebnisse im Rahmen von Aufführungen vorgestellt.

Weiterlesen

Gastvortrag von María Acaso am 4.5.2016: Cockroaches, Sharks and Toilet Roll Rabbits: Building XXI Century Art Education Paradigms

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 4.5.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Querformat

Bild: A CONVERSATION WITH THE MUSEUM 2012, Jordi Ferreiro, MACBA

HINWEIS: MARIA ACASO BITTET SIE, ZU DIESEM VORTRAG DIE PAPPE EINER TOILETTENPAPIERROLLE MITZUBRINGEN!

In the present time, Art Education is anchored within a paradigm in which it does not belong. It is deeply rooted in school and dissociated from the world where contemporary art is created, and for various reasons it is bound to an obsolete model whose backbone is the production of so-called crafts.Today is the day when we have to reclaim the necessity of change in our field’s theories and practices and move from Art Education to artEducation, a discipline founded on a series of main concepts that will be addressed in this talk.

Weiterlesen

Gastvortrag von Karl-Josef Pazzini am 20.04.2016: Pornographie als Bilddidaktik.

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 20.04.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

image-2016-04-13

Bild: Underwood Archives/Getty

Bringt die Pornographie eine Präsentation und Repräsentation der Sexualität hervor? Ist die gegenwärtige Form eine „eigenständige“ Spielart von Sexualität – individualisiert, autonomie, kompetenz- und leistungsfördernd, evaluierbar, standardisiert? Ist sie das verschämt, indem sie die Scham protzig überspielt über Bilder, um nicht sprechen zu müssen? Ist Pornographie Gefäß für bereitliegende Bilder, die aber nicht realisiert werden konnten, für Bilder, die nicht schon einfach vorhanden sind, sondern eher vage und in Fragmenten erahnt werden, Bilder, die Unruhe machen? Wird sie zu mächtigem Bild mit überprüfbarer Wirkung?
Weiterlesen