Schlagwort-Archiv: Kunstpädagogische Positionen

Gastvortrag von Martina Leeker am 1.2.17: Kulturen bilden. Methoden Kultureller Bildung in digitalen Kulturen

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 01.02.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Kritik, eine prominente Aufgabe ästhetischer Auseinandersetzung, ist in digitalen Kulturen einmal mehr in eine Krise geraten. Sie ist problematisch geworden, da Standorte für Kritik sowie die Möglichkeiten zur Veränderung prekär geworden sind. So sind z. B. die algorithmischen Prozesse innerhalb der sich selbst steuernden Geräte und Netzwerke, die überall aktiv sind und menschliche Agierende umfänglich vereinnahmen und verfolgen, sowie die Kontrolle gesellschaftlicher, ökonomischer oder klimatischer Prozesse durch Simulationen nicht mehr gänzlich nachvollziehbar und die erhobene Menge an Daten nur noch maschinell auszuwerten. Es steht allerdings in Frage, ob Kritik nur ob der technologischen Bedingungen erschwert oder dieser Umstand auch diskursiv erzeugt wird. Aus welchen Gründen und mit welchen Effekten werden Kritik ebenso wie Methoden derzeit vor allem in den Medien- und Kulturwissenschaften problematisch und in Frage gestellt? Weiterlesen

Gastvortrag von Ulrich Schötker am 11.01.17: Das transkulturelle Klassenzimmer und seine pädagogische Mentalität

ACHTUNG: Der Vortrag von Ulrich Schötker muss leider kurzfristig entfallen und wird stattdessen auf das nächste Semester verschoben. Das Seminar „Kunstpädagogische Positionen“ am 11.01. findet jedoch statt.

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 11.01.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln



An der Erich-Kästner-Schule in Hamburg gehört zu einer inklusiven Schulentwicklung die Auseinandersetzung mit transkulturellen Fragen. Dieser Vortrag soll die schulischen Arbeitsbereiche, die dies betrifft, benennen und entfalten. Es werden Ergebnisse aus der schulischen kunst- und kulturpädagogischen Arbeit gezeigt und gemeinsam reflektiert. Weiterlesen

Gastvortrag von Ruth Kunz am 07.12.16: „Zwischen Bildrausch und Bildverlust“

immermittwochs_logo_blau-300x150KUNSTPÄDAGOGISCHE POSITIONEN
Mi, 07.12.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Wie sammelt sich – was in Ereignis und Anblick flüchtig uns betrifft – zum „Bild“? Welche Rolle spielt dabei die Auseinandersetzung mit existenten Bildern? Beflügeln sie die Imagination? Oder überschatten sie die Vorstellungskraft – löschen, was noch ungreifbar ist, durch ihre Macht? Weiterlesen

Gastvortrag von Jan Grünwald am 23.11.16: Im Zweifel für den Zweifel – über Versuche, Störungen, Memes und Bottleflips

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 23.11.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

bottleflip-glitched

Mein Vortrag ist ein Plädoyer für den Zweifel, der engagierten Pädagog*Innen und/oder Wissenschaftler*Innen ein treuer, jedoch nicht immer willkommener Begleiter ist. Anstatt den Zweifel als ein zu überwindendes Übel zu sehen, auf dem Weg zu Können, Wissen und Weisheit, verstehe ich ihn als Produktivkraft, auf die es sich einzulassen gilt. Für Lehrende kann es sinnvoll sein, sich auf Pfade zu begeben, die ihnen selbst nicht vertraut sind (die Un-Möglichkeit von Vermittlung); Bereiche der ästhetischen Produktion zu erforschen, die sich dem eigenen, kontrollierten Zugriff entziehen (widerspenstiges Material, mediale Störungen); oder Phänomene mit einzubeziehen, welche die Subjektivierung über die ästhetische Produktionen nicht mehr unterstützen (digitale Artefakte wie Memes). Es ist gerade im Zeitalter der Digitalität wichtig, einen Raum zu eröffnen, in dem es möglich ist, sich auszuprobieren, zu experimentieren und dabei auch zu scheitern. Weiterlesen

Gastvortrag von Axel Buether am 02.11.2016: Gestaltung als Dialogprozess – Methodische Vermittlung räumlich-visueller Sprachkompetenz

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 02.11.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
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Die kognitiven und emotionalen Leistungen des menschlichen Gehirns spiegeln sich im Erscheinungsbild des Natur- und Kulturraums, dessen gegenwärtige Komplexität vielfältige kulturell determinierte Formen von Vernetzung erfordert. Jedes produktive Zusammenwirken von Menschen in modernen Gesellschaften fordert daher eine Vielzahl von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur verbalen und nonverbalen Kommunikation. Weiterlesen

Preview: immermittwochs im Winter 16/17

immermittwochs_logo_blau-300x150Auch im Wintersemester wird der Mittwoch wieder der Sonderveranstaltungstag immermittwochs. Wir versuchen, möglichst alle special events auf diesen Termin zu legen. Eine kleine Vorschau auf die Events der Ringvorlesung „Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie“ (in Fortführung der .mbr_monthly) mit den Formaten Kunstpädagogische Positionen, DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND, Labor für Kunst und Forschung sowie den Veranstaltungen des Saloon Arts Education sei hier schon einmal verraten.

Neu: immermittwochs auf Facebook.

Oktober

  • Mittwoch, 26.10.2016, 18:00 Uhr Vortrag von Michael Wagener:  „Krieg – Ist das echt!?“, Saloon Arts Education

November

  • Mittwoch, 02.11.201616:00 Uhr Vortrag von Axel Buether: Gestaltung als Dialogprozess – Bildung der anschaulichen Sprach- und Medienkompetenz, Kunstpädagogische Positionen
  • Mittwoch, 02.11.2016, 19:30 Uhr Vortrag von Stefan Heidenreich, Labor für Kunst und Forschung Weiterlesen

Gastvortrag von Andreas Brenne am 29.6.16: „Künstlerische Forschung“ – Kunstpädagogik im Kontext der frühen und mittleren Kindheit.

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 29.6.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Künstlerische Forschung ist ein Begriff, der die Kunstpädagogik in besonderem Maße geprägt hat. Dabei steht nicht die Vermittlung künstlerischer Positionen und Verfahren im Zentrum, sondern der Transfer künstlerischer Expertise in die Auseinandersetzung mit lebensweltlichen Zusammenhängen. Insbesondere in der Pädagogik der frühen und mittleren Kindheit spielen derartige Prozesse eine zentrale Rolle, da hier das Moment der ästhetischen Bildung besonderes exponiert hervortritt. Der Vortrag geht dieser Thematik nach und sucht daraus Implikationen für eine kindbezogene Kunstpädagogik abzuleiten. Weiterlesen

Gastvortrag von Gesine Hopstein am 8.6.16: Blick zurück nach vorn – Gestalten und Reflektieren im Kunstunterricht

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Saloon Arts Education
Mi, 8.6.2016 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
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was steckt hinter dem Bild 2-min

In den neuen Kernlehrplänen des Landes NRW für das Fach Kunst werden zahlreiche Kompetenzformulierungen vorgenommen, die eine reflektierende Auseinandersetzung mit der eigenen bildnerischen Gestaltung vorsehen. Die verwendeten Operatoren z.B. im Kehrlehrplan für die Sekundarstufe II Gymnasium/Gesamtschule verweisen dabei auf vorwiegend sprachliche Handlungen wie „erörtern“, „beschreiben“, „formulieren“, „erläutern“, „begründen“, „bewerten“. Doch warum wird dies gefordert? Welche Funktion hat Reflexion im Kunstunterricht? Mit welchen Methoden leitet die Lehrperson Reflexion an? Und welchen Einfluss haben Altersstufe, Unterrichtsorganisation und Aufgabenart auf die Reflexion? Weiterlesen

Gastvortrag von Juuso Tervo am 1.6.16: Intimacy with a Stranger: Art, Education and the (Possible) Politics of Love

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 1.6.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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“Intimacy with a Stranger: Art, Education and the (Possible) Politics of Love” offers theoretical approaches to the question of love in the context of art, education, and politics, especially focusing on the notion of completion. Weiterlesen

Vortrag von Rudolf Preuss am 25.5.16: Media Monitoring. Interventionierende Lehrperformanz

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 25.5.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Bild: Videostill aus dem Film „Im Westen nichts Neues“ nach dem Roman von R.M Remarque, Erstaufführung 1930

Die Wirtschaftskrise von 2009 hat es vorgemacht. Trendanalysen und Reaktionsalgorithmen im Millisekundentakt brachten das Finanzsystem zum Absturz. Die Tendenz zur Standardisierung auch der visuellen Wirklichkeit gestaltet unsere Zukunft wesentlich. Im aktuellen kunstpädagogischen Diskurs wird unter dem Begriff „Bilderflut“ das Phänomen – anküpfend an Hartmut von Hentigs Beschreibung der „zunehmenden ästhetischen Beanspruchung“ – eher bewahrpädagogisch angegangen. Müssen wir zurück zum Matschen und Suhlen im Kunstunterricht, wie es viele KollegInnen praktizieren, oder gibt es andere, tragfähige Konzepte des Umgangs mit digital konstruierten Wirklichkeiten? Weiterlesen