Schlagwort-Archiv: Kunstpädagogische Positionen

Gastvortrag von Ulrich Schötker am 10.01.2018: Schultheorie, Schulentwicklungstheorie und Kunstpädagogik

immermittwochs_logo_blau-300x150Kunstpädagogische Positionen
Mi, 10.01.2018 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Foto: Esther Pilkinton

Wenn die an Schule beteiligten Personen davon ausgehen, dass Schulen nicht einfach sind, sondern Entwicklungen unterliegen, diese zunehmend als autonome Institutionen agieren und Irritationen der Gesellschaft – neue Medien, transkulturelles Arbeiten, Inklusion, oder Schulbau – eine Neubestimmung ermöglichen, sind sie auch adressiert, ihre Schule aktiv zu gestalten. Aus kunstpädagogischer Perspektive betrachtet zeigt sich ein spannendes Arbeitsfeld, das mehr ist als Kunst unterrichten.
Anhand konkreter Beispiele aus Unterricht, Schulkultur und kulturinstitutioneller Zusammenarbeit werden Projekte, Prozesse und Interventionen aufgezeigt, die an der Erich-Kästner-Schule in Hamburg umgesetzt wurden, mit der Schulentwicklung verzahnt sind und sich auf die gemeinschaftlich wahrgenommene Schulkultur auswirken. Weiterlesen

Navigating the Present – Eine Podiumsdiskussion zu gegenwärtigen Strategien des Kuratierens // 6.12.2017

immermittwochs_logo_blau-300x150
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 06.12.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Mit der zunehmenden Entgrenzung der Kunst haben sich auch Begriffe des Kuratierens sowie die Rolle der Kurator*innen erweitert: Das Kuratorische meint nicht nur eine Praxis des Ausstellungsmachens und der Auswahl, Pflege und Präsentation (musealer) Objekte, sondern auch die diskursive Arbeit an gegenwärtigen Themen und aktuellen Fragestellungen. In Zeiten fortgeschrittener Digitalisierung und Globalisierung, des Informationsüberflusses und fehlender Großerzählungen scheinen Instanzen, die filtern, framen, ermöglichen, neu zusammenfügen und Wissen in neuen Konstellationen und Geschichten konzentrieren, immer wichtiger zu werden. Die Kontexte von Kunstproduktion und –rezeption sowie Aufgaben und Einsatzgebiete von Kurator*innen haben sich vervielfältigt. Gleichzeitig stellen neue Formen der kuratorischen Praxis die zentrale Position der Kuratorin bzw. des Kurators in Frage. Weiterlesen

Educational Ressources Kunst & Kunsttheorie

Am Institut für Kunst & Kunsttheorie werden verschiedene Educational Ressources für den Gebrauch in der Lehre produziert: monthly, MOA, What’s Next?, Kunstpädagogische Positionen

Die Plattform monthly versammelt Video-Aufzeichnungen der Gastvorträge aus verschiedenen Vorlesungsreihen und Sonderveranstaltungen am Institut. Weiterlesen

Live-Stream zur Zürcher Hochschule der Künste mit Bernadett Settele am Mi, 29.11.2017: Bildung in Performance.

immermittwochs_logo_blau-300x150
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 29.11.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Kunstvermittlung greift häufig künstlerische Praxen – auch aus Performance – auf, um Bildungsmomente und Räume des Miteinanders zu erzeugen. Wie bilden uns kollektive ästhetische Situationen? Der Vortrag stellt an Performancebeispielen und in Bezugnahme auf queerfeministische Theorien Überlegungen zur Theoretisierung des Jetztraumes von Performance vor. Weiterlesen

Gastvortrag von Torsten Meyer am Mi, 25.10.2017: Anderes Zeigen. Der Curatorial Turn in der Kunstpädagogik

immermittwochs_logo_blau-300x150
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 25.10.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

 

Kunstlehrer*innen nach dem Curatorial Turn stelle ich mir vor als Inszenierer*innen von Kunst als Lernumgebung. Ihre Methode ist die Kuration: die Pflege des Diskurses als Sorge um die Diskussion. Sie versammeln die Aufmerksamkeit ihrer Schüler*innen um das kuratorische Projekt herum. Und sie zeigen dabei – vor dem Hintergrund der aktuellen künstlerischen Aktivitäten auf dem Planeten –, wie Alternativen sichtbar, Äquivalente denkbar und Anschlüsse machbar werden. Weiterlesen

Gastvortrag von Georg Peez am Mi, 08.11.2017 Beobachten. Einblicke in Forschungsprozesse und Praxiskonzepte gegenwärtiger Kunstpädagogik

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 08.11.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

Forschen. Wie dies im Rahmen von Kunstpädagogik aussehen kann, wird anhand einiger Fallstudien und kunstdidaktischer Konsequenzen hieraus erörtert. Im Zentrum steht die Offenheit Forschender, eigene Auffassungen sowie Interpretationswege durch das Forschungsmaterial so stark irritieren zu lassen, es als ‚autonomes‘ Material so wichtig zu nehmen, dass innovative Sichtweisen, Bezüge und Beschreibungen über das zu untersuchende Phänomen bzw. Feld entwickelt werden können. Weiterlesen

Gastvortrag von Rahel Puffert am 12.07.2017: »off the beaten path. on the line 192017«

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 12.07.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Warwara Stepanowa: Kostümentwurf, 1922.

Wir schreiben das Jahr 2017 – für den Kunstbetrieb ein Jahr der Großereignisse: documenta 14, Skulptur. Projekte Münster, 57. Biennale in Venedig, Messen en masse, Kunstinteressierte machen die »Grand Tour«. Die Aufmerksamkeit ist gerichtet – man ist höchst busy.

Weiterlesen

Gastvortrag von Johanna Gundula Eder am 05.07.2017: Kreativitätsbildung und Kunstpädagogik – historische Kontexte und methodische Ansätze

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 05.07.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Kreativität gilt als Wesensmerkmal des Menschen. Eine zentrale Aufgabe der Kunstpädagogik ist die Kreativitäts- und Persönlichkeitsbildung mithilfe der Kunst. Publikationen hierzu sind oft produktorientiert. Johanna Gundula Eders grundlegende Studie lotet jedoch eine prozessorientierte, kreativitätsbildende Grundhaltung aus. Dafür analysiert sie kreative Prozesse von Wegbereitern transmedialer Kunst: z.B. Marcel Duchamp, John Cage und Merce Cunningham oder Joseph Beuys. Zudem stechen aus den kunstpädagogischen Positionen des 20. Jahrhunderts kreativitätsbildende Ansätze wie das Bauhaus, das Blackmountain College und die Beuys’sche FIU heraus. Aus diesen Analysen lassen sich methodische Ansätze einer aktuellen, kreativitätsbildenden, kunstpädagogischen Position formulieren. Weiterlesen

Gastvortrag von Mario Urlaß am 24.5.2017: Resonanzen. Baustellen in künstlerischer Bildung

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 24.05.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Kunstunterricht ist eine Art „Dauerbaustelle“. Dauerbaustelle als Metapher für ein Projekt, das ständige Erweiterungen und Veränderungen erfährt. Das Künstlerische Selbst erweist sich dabei als wesentliche Basis, um permanente Umbauprozesse voranzutreiben. „Baustelle“ ist zugleich bedeutsames Themenfeld aus der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern, bietet Potenziale, um Zustände des persönlichen Ausdrucks anzuregen. Modellhaft soll  dargestellt werden, was spezifische Ziele, Merkmale und Methoden künstlerischer Bildung beschreibt. Welche Produktionsfaktoren machen künstlerische Kunstpädagogik aus? Wie steht es um die Baustelle des Selbst? Diesen Fragen soll in Vortrag und anschließender Diskussion nachgegangen werden. Weiterlesen

Gastvortrag von Christina Griebel am 10.05.17: Ungehorsam übersetzen. Kunstpädagogik als Poesie

immermittwochs_logo_blau-300x150.mbr_monthly
Kunstpädagogische Positionen
Mi, 10.05.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Poesie klingt klebrig; woran liegt das? Diskurskonform wären eher Begriffe wie Poiesis, notfalls Poetik, die aus der gleichen Wurzel mal übersetzt, mal übertragen werden: Es geht darin um die Grundgeste des Herstellens, aber auch, was weniger bekannt ist, des Annehmens: als Kind und als Bürger. Nicht zuletzt enthält das griechische poi- ein fragendes, in die Zukunft gerichtetes „Wohin?“, das bereits in der romantischen Idee einer progressiven Universalpoesie mitschwingt – an die sich kaum noch jemand erinnert. Das Über/setzen von einem Terrain auf ein anderes, das Übertragen (eine pädagogische Leistung) und das Weiterdenken über die Grenzen der Medien hinweg war darin angelegt. – Wer Übersetzungsarbeiten nicht selbst verrichtet, fügt sich allzu leicht den hegemonialen Ansprüchen anderer, denn Sprachen sind Herrschaftsinstrumente. Weiterlesen