Schlagwort-Archiv: Kunstpädagogik

Alps Art Academy – Call for Application (verlängert bis 07.05.)

Silence/Shapes by Filippo Minelli

Silence/Shapes by Filippo Minelli

ALPEN statt Köln, Land ART statt Werkstatt – Im Sommer 2016 (26. Juni – 2. Juli) findet im Safiental (Kanton Graubünden, Schweiz) erstmals die internationale ALPS ART ACADEMY zum Thema LAND ART statt. Das ist vor allem für KunstpädagogInnen, KuratorInnen und TheoretikerInnen eine einmalige Gelegenheit eine internationale Praxiserfahrung mit Creditpoints zu verbinden. Die Teilnahme und der erfolgreiche Abschluss werden in den Projektmodulen der Studiengänge Ästhetische Erziehung, Kunst und Intermedia anerkannt. Für detaillierte Informationen, individuelle Nachfragen und Absprachen bieten wir zwei Info-Termine an: 

Freitag, den 29.04.2016, 13.30 Uhr in Raum 2.103  (.aeb) mit Johannes M. Hedinger.
Dienstag, den 10.05.2016, 18 Uhr in Raum 2.212 (.theater) mit Konstanze Schütze 
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Neues Format: Saloon Arts Education

Ergänzend zu den Vorlesungsreihen Kunstpädagogische Positionen und .mbr_monthly gibt es ab dem Sommersemester 2016 ein neues Format für Gastbeiträge am Institut für Kunst & Kunsttheorie: Im Rahmen der Reihe „Saloon Arts Education“ werden in ungefähr regelmäßigen Abständen Akteure aus der Schulpraxis eingeladen, um Projekte, Konzepte, Beobachtungen, Erfahrungen, Unterrichtsideen und besondere Herausforderungen vorzustellen, die sich aus der Verkoppelung von Kunst, Medien und Bildung in der Schule ergeben. Wir versprechen uns von diesem Format unter anderem eine engere Vernetzung der Universität mit den Schulen im Umkreis und laden explizit auch Lehrerinnen und Lehrer ein, daran teilzuhaben.

Auch Studierende sind natürlich grundsätzlich eingeladen, Weiterlesen

Neue Kunstpädagogische Position 34: Martina Bramkamp

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Aus der Hamburger Ringvorlesung „Visuelle Animation“ aus dem Wintersemester 2014 ist ein erstes neues Heft in der Reihe der Kunstpädagogischen Positionen hervorgegangen.

Das neue, wie auch alle vorherigen 33 Hefte stehen unter mbr.uni-koeln.de/kpp als Papierversion zur Bestellung oder als PDF zum kostenlosen Download bereit.

Gastvortrag von Heinrich Lüber am 02.12.2015 live in Zürich, Public Viewing in Köln: Was der Fall ist

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 02.12.2015 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
(R 2.212) | Gronewaldstraße 2 | Köln

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1960 veröffentlicht Yves Klein eine Fotografie unter dem Titel: Saut dans le vide. Er ist darauf zu sehen wie er sich aus einem Fenster wirft – oder zumindest werfen könnte. Yves Klein ist in einer Art Fall- oder Schwebezustand bildhaft eingefroren. Diese Fotografie entstand kurz bevor Heinrich Lüber geboren wurde und lässt ihn entlang seiner eigenen Lern- und Lehrbiografie danach fragen was bei ihm der Fall ist und was wohl morgen in der Kunstpädagogik der Fall sein könnte. Weiterlesen

Vortrag von Julia Dick am 28.10.2015: Die Erweiterung der Möglichkeiten

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Kunstpädagogische Positionen
Mi 28.10.2015 | 16 Uhr
Block B | Raum 2.212 (ehemals 235) | Gronewaldstraße 2 | Köln

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„Ich bin König, Künstlerin, Bestie, Sexsubjekt, Musikerin, Geschäftsfrau, Bettlerin, Prinzessin, Tourist, Aktivist, Gangster, Galleristin, Streberin, Chimäre, Tänzerin, Schamanin, Störquelle und Pädagoge….“

Julia Dick blickt auf acht Jahre interventieve, spielerische, manchmal partizipative, immer situations- und kontextspezifische Arbeit zusammen mit katharinajej als Performanceduo katze und krieg zurück. Die gemeinsame Forschung untersucht persönliche, sowie gesellschaftlich gewachsene Strukturen und Verhaltensweisen und sucht nach Möglichkeiten der Erweiterung dieser. 

Im Rahmen dieses Vortrages am Institut für Kunst- und Kunsttheorie zeigt Julia Dick Ausschnitte aus ihrer künstlerischen Arbeit und erzählt von den hierbei gesammelten Erfahrungen … von der Kraft der Improvisation, der Pose, von Kleidungstücken die Türen öffnen, von Verhaftungen der Geheimpolizei, von Charme und Kommunikationsstrategien, von Erwachsenen, denen schwererziehbare Jugendliche etwas beibringen … von dieser unseren reibenden und deswegen inspirierenden Welt … Aus der bis dato entwickelten künstlerischen Haltung leitet sie nun ihre Positionierung für die ästhetische Bildung und die Kunstpädagogik ab. 

www.katzeundkrieg.de

http://inachild.tumblr.com/

CANCELLED: Vortrag von Julia Dick am 01.07.2015: Die Erweiterung der Möglichkeiten

Der Vortrag ist auf das Wintersemester verschoben worden.

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Kunstpädagogische Positionen
Mi 01.07.2015 | 16 Uhr
Block B | Raum 2.212 (ehemals 235) | Gronewaldstraße 2 | Köln

Dick_Vortrag

 

Julia Dick. Die Erweiterung der Möglichkeiten

Julia Dick ist König, Künstlerin, Bestie, Sexsubjekt, Musikerin, Geschäftsfrau, Bettlerin, Prinzessin, Tourist, Aktivist, Gangster, Galleristin, Streberin, Chimäre, Tänzerin, Schamanin, Störquelle und Pädagoge….

Sie blickt auf acht Jahre interventive, spielerische, manchmal partizipative, immer situations- und kontextspezifische Arbeit zusammen mit katharinajej als Performanceduo katze und krieg zurück. Die gemeinsame Forschung untersucht persönliche, sowie gesellschaftlich gewachsene Strukturen und Verhaltensweisen und sucht nach Möglichkeiten der Erweiterung dieser.

Im Rahmen dieses Vortrages am Institut für Kunst- und Kunsttheorie zeigt Julia Dick Ausschnitte aus ihrer künstlerischen Arbeit und erzählt von den hierbei gesammelten Erfahrungen … von der Kraft der Improvisation, der Pose, von Kleidungstücken die Türen öffnen, von Verhaftungen der Geheimpolizei, von Charme und Kommunikationsstrategien, von Erwachsenen, denen schwererziehbare Jugendliche etwas beibringen … von dieser unseren reibenden und deswegen inspirierenden Welt … Aus der bis dato entwickelten künstlerischen Haltung leitet sie nun ihre Positionierung für die ästhetische Bildung und die Kunstpädagogik ab. Alle Studierenden sind herzlich eingeladen, hierüber zu diskutieren.

www.katzeundkrieg.de
www.inachild.blogspot.de

Gastvortrag von Methode Mandy am 10.06.2015

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 10.06.2015 | 16 Uhr
Block B | R 2.212 (ehemals 235) | Gronewaldstraße 2 | Köln


Methode Mandy*
Annemarie Hahn, Robert Hausmann, Kristin Klein, Gila Kolb, Konstanze Schütze u.a. (Uni Köln/Uni Bremen/TU Dresden)

Methode Mandy ist Post-Kunstpädagogik. Methode Mandy ist alles. Methode Mandy ist jetzt. Methode Mandy ist unmöglich. Methode Mandy ist formlos. Methode Mandy ist ungenau. Methode Mandy operiert im offenen Feld. Methode Mandy setzt Ideen aus. Methode Mandy macht aus allem etwas. Methode Mandy erfindet nichts neu, aber irgendwie auch schon. Methode Mandy ist utopisch. Methode Mandy hat immer Effekt. Methode Mandy gibt keine Garantie. Methode Mandy ist fasziniert. Methode Mandy hat keine Gebrauchsanweisung. Methode Mandy mag Hilfsverben. Methode Mandy spricht von überall. Methode Mandy ist Post-Everything.

Methode Mandy (*2012), in der Logik von Schule ist Mandy ein Name, der nicht unbedingt mit Attributen wie „freundlich” und „leistungsstark” in Verbindung gebracht wird. 2012 wurde dieser Name im Kontext des Bundeskongresses der Kunstpädagogik (BuKo12) von einzelnen AkteurInnen als Hashtag verwendet, wobei Mandy als „Geist der zukünftigen Kunstpädagogik”, oder als „bissig” beschrieben wurde. Obgleich es kein einheitliches Verständnis von „Mandy“ gab und gibt, steht dieser Name für eine gewisse „unterschätzte Teilhabe”, „ungehörte Stimmen”, „diskursferne Inhalte” und einen Widerstand gegen unhinterfragte Annahmen im Fach Kunstpädagogik.

where the magic happens

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Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Mit Beiträgen von Dana Caspersen (danacaspersen.com), Ulrike Hentschel (UDK Berlin), Heinrich Lüber (ZHdK Zürich), Karl-Josef Pazzini (Uni Hamburg/Berlin), Stefan Porombka (UDK Berlin) und vielen anderen mehr.

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik. Weiterlesen

Kunstpädagogische Positionen: Vortrag Torsten Meyer am 6.5.2015: Next Art Education

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Kunstpädagogische Positionen in Kooperation mit der ZHdK Zürich
Mi, 6.5.2015 | 16 Uhr
Block B | R 235 | Gronewaldstraße 2 | Köln

wow
© Aram Bartholl: WoW, Laguna Art Museum, USA, July 2009

Torsten Meyer: Next Art Education

Die nächste Kunst ist die Kunst der nächsten Gesellschaft. Als nächste Gesellschaft bezeichnet der Soziologe und Kulturtheoretiker Dirk Baecker die Gesellschaft, die auf dem Computer als geschäftsführender Medientechnologie basiert. Er geht dabei von der Vermutung aus, dass kaum etwas so große Bedeutung für die Strukturen einer Gesellschaft und die Formen einer Kultur hat wie die jeweils dominierenden Verbreitungsmedien. Folglich wird die Einführung des Computers für die Gesellschaft ebenso dramatische Folgen haben wie zuvor nur die Einführung der Sprache, der Schrift und des Buchdrucks.
Next Art Education ist der Versuch, an diese Vermutung mit der Frage nach adäquaten Reaktionen im Feld der Verkoppelung von Kunst und Pädagogik anzuschließen.
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