Schlagwort-Archiv: Kultur

Vortrag aus NYC: Trebor Scholz: Global Media Activism

immermittwochs_logo_blau-300x150 .mbr monthly
Mi, 06.12.2012 | 16:00 Uhr
Block B | R 244 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

Im Wintersemester haben wir Besuch aus New York City, den man/frau sich nicht entgehen lassen sollte. Trebor Scholz kommt für einen Vortrag (6.12.) und eine Block-Lehrveranstaltung (7./8.12.12 und 18./19.1.13) zum Thema „Globaler Medienaktivismus“. Die Plätze in der Lehrveranstaltung sind begrenzt. Anmeldung bei Klips: 64055

Kollaborativ kommentierte Google Maps von indonesischen Gefangenenlagern machten die Lebensbedingungen in diesen Einrichtungen transparenter für ein internationales Publikum. Handy-Videos in Malaysia haben Polizei Ausschreitungen dokumentiert. Google Maps vom königlichen Palast in Bahrain führten zu heftigen öffentlichen Diskussionen über Landverteilung. Die Bürger in den Philippinen verwendeten Handy-Klingeltöne als aktivistisches Werkzeug im Rahmen einer Wahlkrise. [weiterlesen]

Vortrag und Lehrveranstaltung aus NYC: Trebor Scholz: Global Media Activism

Im Wintersemester haben wir Besuch aus New York City, den man/frau sich nicht entgehen lassen sollte. Trebor Scholz kommt für einen Vortrag (6.12.) und eine Block-Lehrveranstaltung (7./8.12.12 und 18./19.1.13) zum Thema „Globaler Medienaktivismus“. Die Plätze in der Lehrveranstaltung sind begrenzt. Anmeldung bei Klips: 64055

Kollaborativ kommentierte Google Maps von indonesischen Gefangenenlagern machten die Lebensbedingungen in diesen Einrichtungen transparenter für ein internationales Publikum. Handy-Videos in Malaysia haben Polizei Ausschreitungen dokumentiert. Google Maps vom königlichen Palast in Bahrain führten zu heftigen öffentlichen Diskussionen über Landverteilung. Die Bürger in den Philippinen verwendeten Handy-Klingeltöne als aktivistisches Werkzeug im Rahmen einer Wahlkrise. Weiterlesen

Gastvortrag: Franz Billmayer – Shopping – ein Angebot zur Entlastung für die Kunstpädagogik

immermittwochs_logo_blau-300x150

.mbr monthly
Mi, 13.06.2012 | 16:00 Uhr
Block B | R 244 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Im Rahmen der Reihe .mbr monthly laden wir herzlich ein zum Gastvortrag.

Konsumprodukte dienen der Kommunikation und der Konstruktion von Identitäten. Mit ihnen managen wir das Wahrnehmungsangebot für unsere Körper, um entsprechende Erlebnisse zu haben. Auswahl und Beschaffung bilden und fordern unsere ästhetischen Fähigkeiten. In der modernen Konsumkultur realisieren sich die Ziele und Utopien der Kunsterziehung. Wie das geht und was daraus folgt, ist Gegenstand des Vortrags.

Franz Billmayer (1954) hat nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik, Geschichte und Sozialkunde Bildhauerei und Kunstpädagogik an der Kunstakademie in München studiert. Eine Vergangenheit als Künstler und Kunsterzieher am Gymnasium. Professor für Bildnerische Erziehung an der Universität Mozarteum in Salzburg. Betreibt www.bilderlernen.at.

Ausblick

Weitere Vorträge im Rahmen der Reihe .mbr monthly im Sommersemester 2012:

  • 22.5. 2012, 16:00 Jan Holtmann (Hamburg)
  • 13.6.2012, 16:00 Franz Billmayer (Salzburg)
  • 27.6.2012, 16:00 Marie-Luise Lange (Dresden)
  • 2.7.2012, 16:00 Torsten Meyer (Köln, Antrittsvorlesung)

InFokus1: dOCUMENTA (13)


InFokus Nr.1 der Lehre im Sommersemester ist selbstverständlich die dOCUMENTA (13). Das Institut bietet 4 Veranstaltungen an, die sich mit der weltgrößten Ausstellung aktueller Kunst, die von Juni bis September in Kassel stattfindet, befassen. Es sei allen Studierenden allerwärmstens empfohlen, an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen. Die Documenta findet im 5-Jahresturnus statt. Für die meisten Studierenden der Kunstpädagogik heißt das, dass sie nur ein einziges Mal im Rahmen des Studiums Gelegenheit zum Besuch der Documenta haben. Diese Chance bitte unbedingt Weiterlesen

What’s next? – Symposion

Am Fr. 21.10.2011, 14:00-20:00 findet ein öffentliches Symposium statt mit sehr interessanten Gästen:

  • Aram Bartholl (Berlin): What‘s next? – Getting real: Post-Internet
  • Matthias Böttger (Raumtaktik / DAZ Berlin): What‘s next? – Talking Futures: Räume von morgen
  • Holm Friebe (Zentrale Intelligenz Agentur, Berlin): What’s next? – Szenarios für die Kultur- und Kreativwirtschaft
  • Johannes M. Hedinger (Com&Com / ZHdK Zürich): What’s next? – Postirony and Global Art
  • Timo Meisel (Universität Köln / Berlin): What’s next? – Design
  • Torsten Meyer (Universität Köln): What’s next? – Art Education
  • Sebastian Plönges (Universität Hamburg /@autopoiet): What’s next? – Society
  • Konstanze Schütze (Universität Köln / Dresden): What was next? – (post)conceptual Art
  • Wey-Han Tan (Universität Hamburg): What’s next? – second order gaming

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!!

Universität zu Köln
Institut für Kunst & Kunsttheorie
Gronewaldstr. 2
R 235

Continue reading… Programm und Infobroschüre

Projektvorstellung: Processing 2010. Cultural Hacking und Kunstunterricht 2.0

Die Veranstaltung wird im live stream verfügbar sein!!!

Projektvorstellung: Processing 2010. Cultural Hacking und Kunstunterricht 2.0. am Dienstag, 14.12.2010, 14:00 Uhr (s.t.) in R 244 (Block B), Gronewaldstr. 2.

Die kiss-Stipendiaten Robert Hausmann und Matthias Laabs stellen ihr Unterrichtsprojekt zum Thema »Kunst und aktuelle Medienkultur« vor.

Processing ist ein Begriff aus der Informatik, der die Verarbeitung von Daten bezeichnet. Genau das passierte in diesem Projekt. Schüler aus drei Dresdner Gymnasien surften in und eben auch auf den Datenwellen virtueller und physischer Räume, in der Stadt, im Netz, oben, unten und dazwischen. In der Woche vom 23. 8. – 27. 8. 2010 arbeiteten sie in schulübergreifenden Teams intensiv an eigenen thematischen Feldern. Sie untersuchten Systemcodes, drangen in sie ein und strukturierten gezielt um.

Ein Cultural Hacker ist eine dem Computer Hacker verwandte Figur, die Verfremdungen und Umdefinitionen kultureller Codes vornimmt und darüber hinaus neue Lesarten produziert. Cultural Hacking entspricht somit einer innovativen und interaktiven Aneignung von Kultur. »Ein ›Hack‹ fügt Entferntes zusammen und macht es mit einem Mal logisch. Neue Ähnlichkeitssysteme entstehen.« (Düllo/Liebl: Cultural Hacking. 2005, S. 13) Hacken ist eine Handlungsform, bei der die Grenzen zwischen Ernst und Spiel verschwimmen. Dabei schleust sich ein Hacker in Systeme ein, erkundet und decodiert sie, mit dem Ziel einer innovativen Recodierung, der Schaffung von Anomalien. Präzise Interventionen, bewusste Desorientierungen bzw. neue Orientierungen, Verschiebungen oder Überlagerungen werden in das System eingeführt. Von daher sind Hacker immer auch Avantgardisten, die aktuelle ›Generation C‹, eine digitale Generation, die im neuen Medium aufwächst und sich daher ständig selbst upgradet und mixt.

Gastvortrag/Präsentation Aram Bartholl: Are you human?

immermittwochs_logo_blau-300x150 .mbr monthly
Mi, 30.11.2010 | 14:00 Uhr
Block B | R 244 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Zum Livestream

In welcher Form manifestiert sich die Netz-Daten-Welt in unserem Alltag-Lebens-Raum? Was kommt aus dem Cyberspace zurück in den physischen Raum? Wie beeinflussen die digitalen Neuerungen unser alltägliches Handeln? Mit seinen Installationen, Workshops und Performances erarbeitete sich Bartholl ein eigenständiges Oeuvre, welches die Beziehung der On- und Offline-Alltagskultur untersucht.
Näheres siehe: www.datenform.de

Im Vortrag wird Aram Bartholl seine ‚classics‘, aber auch brandneue Arbeiten präsentieren und mit dem Publikum diskutieren.

Im Anschluss, ab 16:00 findet ein Workshop mit dem Künstler statt, in dem es speziell um Fragen des Ineinanders von virtual reality und realem Raum geht.
Anmeldungen für den Workshop bitte per eMail.

Zurück auf Los

ZURÜCK AUF LOS – Versuchsanordnung im Foyer der Humanwissenschaftlichen Fakultät

Die Fensterfront befreit von Pflanzcontainern, Ziegel- und Keramikwände ohne Postfächer und Infokästen, keine Plakate an den Wänden und keine Getränkeautomaten in der Ecke. Im Rahmen des Projektes ZURÜCK AUF LOS soll das Foyer der Humanwissenschaftlichen Fakultät vom 5. bis 24. Juli 2009 auf seine architektonische Grundkonzeption zurückgeführt werden. Durch eine vorübergehende Re-Installation des Foyers in die 1950er Jahre soll sichtbar werden, was der Lauf der Zeit mit seinen materiellen Ansammlungen zunehmend verdeckt hat: ein in der Tradition der sogenannten ‚Freiheitsmoderne‘ entstandenes Gebäude mit flacher Raumhierarchie, fensterseitig lichtgeflutet, unter bevorzugter Verwendung von Ziegel, Glas und lichtreflektierenden Kacheln erbaut und durch große Panoramafenster in Verbindung mit dem begrünten Umfeld. Exemplarisch steht es für die immer noch unterschätzte Architektur der 1950er Jahre. Weiterlesen