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Zusätzliche Lehrveranstaltung „Ästhetische Praxis als Medienkritik“ (Prof. Dr. Manuel Zahn) – Anmeldung jetzt möglich

Prof. Zahn bietet im Wintersemester eine zusätzliche Lehrveranstaltung an, die ab sofort in Klips gewählt werden kann:

Prof. Dr. Manuel Zahn
Ästhetische Praxis als Medienkritik
15866.0006
WiSe 2017/18
Termine 

WS1:  Fr., 20.10.17, 14-20 Uhr, Sa., 21.10.17, 10-15 Uhr
WS2:  Fr., 17.11.17, 14-20 Uhr, Sa., 18.11.17, 10-15 Uhr
WS3:  Fr., 08.12.17, 14-20 Uhr, Sa., 09.12.17, 10-15 Uhr.
WS4:  Fr., 12.01.18, 14-20 Uhr, Sa., 13.01.18, 10-15 Uhr Weiterlesen

Ästhetische Praxis als Medienkritik

Workshop 1: Digitale Jugendkulturen und Medienkritik
Universität zu Köln, Gronewaldstrasse 2, Raum 2.212
Fr. 20.10.17, 14 –20 Uhr / Sa., 21.10.17, 9 –15 Uhr

Das Projekt ästhetische Praxis als Medienkritik wird durch das Grimme-Forschungskolleg an der Universität Köln finanziert. Es untersucht vor dem Hintergrund der Herausforderungen der postdigitalen Gesellschaft aktuelle Formen und Praxen von Kritik. Vier ­interdisziplinäre Workshops bilden die Basis für eine Bestandsaufnahme kritischer Medienpraxis in der ­aktuellen Medienkultur und für die Schärfung des Kritikbegriffs an aktuellen künstlerischen Praxen. ­Angesiedelt an der Professur für Ästhetische Bildung ist die Workshop-Reihe Teil des ­größeren Forschungsschwerpunktes Post-Internet Arts Education des Instituts für Kunst & Kunsttheorie und wird in Kooperation mit dem Grimme-Institut durchgeführt.

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Vortrag von Marc Ries am 02.05.2017: Kritik des Begehrens im Digitalen

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 02.05.2017 | 17:45 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Am Begehren interessant ist, dass sein Objekt unbestimmt, nicht festgelegt, offen ist. Aus der Perspektive des alltäglichen Gebrauchs und also auch des Begehrens digitaler Techniken werden 4 Bild-Objekte diskutiert: Mehrwert-Bilder in Produkten, Metamorphosen des Found-Footage, die unsichtbar-noetischen Bilder der Naturwissenschaften, post-narzisstische Selfies. Diese Typen werden kontrastiert mit drei Konzepten des Begehrens: das platonisch-psychoanalytische Konzept des »Mangels«, die »mimetische Struktur« des Begehrens, das Produktionskonzept unendlicher »Begehrensströme«.

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Gastvortrag von Martina Leeker am 1.2.17: Kulturen bilden. Methoden Kultureller Bildung in digitalen Kulturen

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 01.02.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Kritik, eine prominente Aufgabe ästhetischer Auseinandersetzung, ist in digitalen Kulturen einmal mehr in eine Krise geraten. Sie ist problematisch geworden, da Standorte für Kritik sowie die Möglichkeiten zur Veränderung prekär geworden sind. So sind z. B. die algorithmischen Prozesse innerhalb der sich selbst steuernden Geräte und Netzwerke, die überall aktiv sind und menschliche Agierende umfänglich vereinnahmen und verfolgen, sowie die Kontrolle gesellschaftlicher, ökonomischer oder klimatischer Prozesse durch Simulationen nicht mehr gänzlich nachvollziehbar und die erhobene Menge an Daten nur noch maschinell auszuwerten. Es steht allerdings in Frage, ob Kritik nur ob der technologischen Bedingungen erschwert oder dieser Umstand auch diskursiv erzeugt wird. Aus welchen Gründen und mit welchen Effekten werden Kritik ebenso wie Methoden derzeit vor allem in den Medien- und Kulturwissenschaften problematisch und in Frage gestellt? Weiterlesen