Schlagwort-Archiv: Forschung

Exkursion zur 9. Berlin Biennale

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Exkursionstermin: 9.-12. Juni 2016 (Do 14 Uhr bis So 14 Uhr)
Veranstaltungstermine: ab 12.04.  dienstags 16 – 17.30 Uhr, im 14-tägigen Rhythmus

Im Sommer 2016 findet die 9. Berlin-Biennale als eine weltweit wahrgenommene Ausstellung zeitgenössischer Kunst statt. Die Lehrveranstaltung bereitet intensiv auf den Besuch der Ausstellung im Rahmen einer 4-tägigen Exkursion (9.-12.6.2014) vor. Im Vordergrund stehen dabei Fragen der kunstpädagogischen Auseinandersetzung mit aktueller Kunst, die entlang aktueller kunstpädagogischer Positionen entwickelt und bearbeitet werden sollen.

Die nächste Kunst ist die Kunst der nächsten Gesellschaft. Als nächste Gesellschaft bezeichnet
der Soziologe und Kulturtheoretiker Dirk Baecker die Gesellschaft, die auf dem Computer als
geschäftsführender Medientechnologie basiert. Baecker geht dabei von der Vermutung aus,
dass kaum etwas so große Bedeutung für die Strukturen einer Gesellschaft und die Formen
einer Kultur hat wie die jeweils dominierenden Verbreitungsmedien. Folglich wird die Einführung des Computers für die Gesellschaft ebenso dramatische Folgen haben wie zuvor nur die Einführung der Sprache, der Schrift und des Buchdrucks. Die erste Generation von Digital Natives, von „Ureinwohnern“ dieser nächsten Gesellschaft, ist inzwischen erwachsen und ins professionelle Berufsleben eingetreten. Zurzeit ist sie u.a. dabei, unter dem Label Post-Internet Art die Gewohnheiten des Kunstsystems durcheinanderzubringen. Sie verbindet kein erkennbarer Stil, wohl aber eine gemeinsame Haltung: Sie leben mit großer Selbstverständlichkeit eine auf den durch digitale Medien induzierten sozialen, politischen, technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen fußende Normalität, ohne die Gründe dieser Bedingungen als solche noch zu thematisieren, sind also quasi über das „Neue“ und „Besondere“ des Digitalen hinaus.

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Offenes Atelier im Labor für Kunst und Forschung ab sofort für alle Interessierten geöffnet!

Offenes Atelier LfKFfin

Das Offene Atelier im Labor für Kunst und Forschung kann ab sofort von allen Interessierten für die eigenständige Projektarbeit genutzt werden.
Der Raum befindet sich unweit des Campus der HumFak und ist zu den unten angegebenen Zeiten geöffnet.

Bei Fragen schreibt an: info-LfKF@uni-koeln.de
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FREIE PLÄTZE IM SEMINAR „THE ARCHIVAL IMPULSE“

Für das laufende WS 15/16 können noch freie Plätze für das Seminar „The Archival Impulse“ bei Frau Miriam Lowack besetzt werden. Die nächsten Termine sind:

09.01.16 11-15 Uhr

29.01.16  9-15 Uhr

12.02.16  9-15 Uhr

bei Interesse an einer Teilnahme bitte eine Email an Frau Miriam Lowack

Link zu der Lehrveranstaltung

Gastvortrag von Heinrich Lüber am 02.12.2015 live in Zürich, Public Viewing in Köln: Was der Fall ist

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 02.12.2015 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
(R 2.212) | Gronewaldstraße 2 | Köln

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1960 veröffentlicht Yves Klein eine Fotografie unter dem Titel: Saut dans le vide. Er ist darauf zu sehen wie er sich aus einem Fenster wirft – oder zumindest werfen könnte. Yves Klein ist in einer Art Fall- oder Schwebezustand bildhaft eingefroren. Diese Fotografie entstand kurz bevor Heinrich Lüber geboren wurde und lässt ihn entlang seiner eigenen Lern- und Lehrbiografie danach fragen was bei ihm der Fall ist und was wohl morgen in der Kunstpädagogik der Fall sein könnte. Weiterlesen

the transition begins

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Arts Education in Transition
Mi, 18.11.2015 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
(R 2.212) | Gronewaldstraße 2 | Köln

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meta.001-300x278 AEiT ist ein transdisziplinäres Projekt des Instituts für Kunst und Kunsttheorie (Humanwissenschaftliche Fakultät) in Kooperation mit dem Institut für Medienkultur und Theater (Philosophische Fakultät). Ziel ist das Studium an den Schnittstellen von Kunst, Wissenschaft und Schule zu professionalisieren und vor dem Hintergrund der sich mit Globalisierung und Digitalisation wandelnden Rahmenbedingungen von Welt weiter zu denken.

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Partizipationsmöglichkeiten für Studierende in den Studiengängen Kunst, Ästhetische Erziehung, Intermedia und Medienkulturwissenschaft:
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Vortrag von Julia Dick am 28.10.2015: Die Erweiterung der Möglichkeiten

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Kunstpädagogische Positionen
Mi 28.10.2015 | 16 Uhr
Block B | Raum 2.212 (ehemals 235) | Gronewaldstraße 2 | Köln

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„Ich bin König, Künstlerin, Bestie, Sexsubjekt, Musikerin, Geschäftsfrau, Bettlerin, Prinzessin, Tourist, Aktivist, Gangster, Galleristin, Streberin, Chimäre, Tänzerin, Schamanin, Störquelle und Pädagoge….“

Julia Dick blickt auf acht Jahre interventieve, spielerische, manchmal partizipative, immer situations- und kontextspezifische Arbeit zusammen mit katharinajej als Performanceduo katze und krieg zurück. Die gemeinsame Forschung untersucht persönliche, sowie gesellschaftlich gewachsene Strukturen und Verhaltensweisen und sucht nach Möglichkeiten der Erweiterung dieser. 

Im Rahmen dieses Vortrages am Institut für Kunst- und Kunsttheorie zeigt Julia Dick Ausschnitte aus ihrer künstlerischen Arbeit und erzählt von den hierbei gesammelten Erfahrungen … von der Kraft der Improvisation, der Pose, von Kleidungstücken die Türen öffnen, von Verhaftungen der Geheimpolizei, von Charme und Kommunikationsstrategien, von Erwachsenen, denen schwererziehbare Jugendliche etwas beibringen … von dieser unseren reibenden und deswegen inspirierenden Welt … Aus der bis dato entwickelten künstlerischen Haltung leitet sie nun ihre Positionierung für die ästhetische Bildung und die Kunstpädagogik ab. 

www.katzeundkrieg.de

http://inachild.tumblr.com/

where the magic happens

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Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Mit Beiträgen von Dana Caspersen (danacaspersen.com), Ulrike Hentschel (UDK Berlin), Heinrich Lüber (ZHdK Zürich), Karl-Josef Pazzini (Uni Hamburg/Berlin), Stefan Porombka (UDK Berlin) und vielen anderen mehr.

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik. Weiterlesen

LIVESTREAM: Tagung ‚Kuratorische Ethik‘, Kunsthalle Wien

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„Kuratieren leitet sich vom lateinischen curare ab und bedeutet, sich um etwas zu kümmern und damit auch Verantwortung zu übernehmen – für eine Ausstellung, die beteiligten Künstler/innen, die Werke usw. Wird in der Wirtschaft der Code of Ethics immer wichtiger, der festlegt, was legitim ist und was nicht, verschieben sich im kuratorischen Bereich seit einigen Jahren entscheidende Parameter. […] “ (Konzept: Vanessa Joan Müller, Nicolaus Schafhausen; Assistenz: Juliane Bischoff)

Zu diesem Thema und unter dem Titel „Curatorial Ethics“ findet in Wien aktuell eine höchst interessante Tagung statt, deren LIVESTREAM man hier verflogen kann: https://www.youtube.com/embed/LgaQoUmGibo

(Verweis:  Projektseminar: Curatorial Turn)

 

CfP: where the magic happens

where the magic happens
Bildung nach der Entgrenzung der Künste

Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik.
Mit dem postautonomen Verständnis von Kunst gehen zwei Bewegungen einher: zum einen wird im Zuge eines konsequenten Weltlichwerdens die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst destabilisiert, zum anderen vernetzen sich die Künste untereinander. Transzendentale Bezugspunkte für die traditionellen Sparten der Hochkultur gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Ideal eurozentrischer Klassik, noch in der Reinheit des ungestörten White Cubes, Konzert- oder Theatersaals. Kunst findet statt im Global Contemporary. Im Hier und Jetzt und auf dem Boden alltagskultureller Tatsachen.
Das Tagungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen, Möglichkeiten und dem „magischen Potential“ der Bildung an/durch/mit den Künsten vor dem Hintergrund eines sehr deutlich erweiterten Begriffs von Kunst – fokussiert auf Performance, künstlerische Forschung und aktuelle Medienkultur. Weiterlesen

Doku und Reflektion Ausstellungsprojekt fremd(SEIN)

Ausstellung

Im output-blog gibt es ein schöne Dokumentation und Reflexion des Ausstellungsprojekts (fremd)SEIN. We’re-worked – We’re-mixed – We’re-arranged (27. und 28. Juni 2014 im Ausstellungsraum efunktion in Köln Ehrenfeld). Ausgangspunkt des Projekts war das Seminar „Inter-/Trans-/Hyperkultur, Digital Natives and the Global Contemporary“. Die Studierenden setzten sich zunächst theoretisch mit den Herausforderungen für eine zeitgemäße Kunstpädagogik in inter- und transkulturellen Gesellschaften und auf zeitgemäßem Niveau hinsichtlich Nutzung und Thematisierung aktueller Medientechnologien und veränderter Kulturtechniken auseinander und setzen ihre Erkenntnisse und Ideen – unterstützt durch die Junge Akademie der Künste der Welt – in eine sehr interessante Ausstellung um. [weiterlesen …]