Schlagwort-Archiv: culture

Forschungskollegiat*in werden – jetzt bewerben!

OpenCall_IIBewerbungsfrist für das SoSe 2017: 22. Februar 2016

Das Forschungskolleg AEiT.lab  ist eine im Rahmen des Projekts AEiT transdisziplinär ausgerichtete Plattform zur Förderung aktueller Formen forschenden Lernens im Netzwerk zwischen Lehrenden, Studierenden, Alltagsexpert*innen und potentiellen Projektpartner*innen aus Kunst-, Kultur- und Bildungseinrichtungen in Köln und Umgebung. Studienrelevanten und am Gesamtprojekt AEiT orientierten Interessensschwerpunkten wird praktisch und/oder theoretisch, analog und/oder digital, mit künstlerischen und/oder wissenschaftlichen Mitteln individuell erfindend nachgegangen. Weiterlesen

Forschungskollegiat*in werden – jetzt bewerben!

OpenCall_II

Bewerbungsfrist zur Teilnahme im WiSe 2016/17: 1. Juli 2016

Das Forschungskolleg AEiT.lab  ist eine im Rahmen des Projekts AEiT transdisziplinär ausgerichtete Plattform zur Förderung aktueller Formen forschenden Lernens im Netzwerk zwischen Lehrenden, Studierenden, Alltagsexpert*innen und potentiellen Projektpartner*innen aus Kunst-, Kultur- und Bildungseinrichtungen in Köln und Umgebung.

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Gastvortrag von Ute Vorkoeper am 27.1.2016: Treffende Konstellationen. Oder: Die Kunst, (Kunst) nicht zu vermitteln.

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 27.1.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
(R 2.212) | Gronewaldstraße 2 | Köln

Ausstellungsdokumentation "Aussicht auf Veränderungen" Foto Tranquillium

Bild: Thomas Köner: Flutmarken Wilhelmsburg, 2010 / Video-Sound-Installation, Parkhaus Bahnhof Altona, Deck 15, Fahrstuhlraum, Scheel-Plessen-Straße, 22765 HH, (S-Bahn Altona) / courtesy: Akademie einer anderen Stadt, Foto: tranquillium

Während sich Kuratoren dem Wortsinn nach um die Pflege geschaffener Kunstwerke kümmern, stellt die Lehre in den seit den 1990er Jahren gegründeten curatorial studies die Begriffe „Diskurs“ und „Vermittlung“ ins Zentrum. Als Gegenmodell dazu wurde etwas zeitversetzt der „Curartist“ ausgerufen, der kuratierende Künstler, welcher die Kunst der anderen in ein eigenes, meist spektakuläres, letztlich ebenfalls vermittelndes Arrangement einbringt.
Vor dem skizzierten Hintergrund wird Ute Vorkoeper über ihre kuratorische wie künstlerische Arbeit sprechen, die weder ins eine noch ins andere Schema passt und die der Falle der Vermittlung, der Moderation und diskursiven Auflösung von Kunst zu entgehen versucht. Sie berichtet über die Reinszenierungen der Prozesswerke Anna Oppermanns, über Kunst-Anordnungen in ungewöhnlichen Ausstellungsräumen, über die Entwicklung von Stadt-Kunst-Konstellationen in Hamburg und ihre Zusammenarbeit mit Andrea Knobloch unter dem Label „missing icons“.

Ute Vorkoeper, 1963, arbeitet als freie Kuratorin, Autorin und Künstlerin in Hamburg. Sie realisierte zahlreiche Ausstellungen außerhalb tradierter Kunstorte, kuratierte u.a. die Akademie einer anderen Stadt, Kunstplattform der IBA Hamburg und ist Kuratorin des Nachlasses von Anna Oppermann. Mit Andrea Knobloch gründete sie 2015 das Label „missing icons“, mit dem beide ihre langjährige Zusammenarbeit im Kontext Kunst in öffentlichen Räumen konzentriert fortsetzen. Sie unterrichtete an verschiedenen Kunsthochschulen, leitete z.B. den Hochschulmodellversuch tranmedien an der HfbK Hamburg und war Gastprofessorin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Darüber hinaus publizierte sie zahlreiche Texte zu zeitgenössischer Kunst.

Tip: Der Besuch der Vorträge im Rahmen der Vorlesungsreihe kann als Studienleistung in Klips angerechnet werden. Anmeldung unter 14676.0020

Gastvortrag von Kimmo Modig am 25.11.2015: Art is meaningless and I want my life to mean something

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Mi 25.11.2015 | 18 Uhr
Block B | Raum 2.212 (ehemals 235) | Gronewaldstraße 2 | Köln

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To write about your plans is to infuse your future self in shame. Here, then: I wake up every morning thinking I need to start doing something else, counting the hours I need to stay awake. As most of my peers, I’m suffering from depression. I find myself thinking „Art is not the problem nor the solution.“ I love art, just as I like sports, but I don’t believe in taste, skill, or that individual artists matter that much (?). There are other issues more pressing. Art is something I ended up doing. I might as well not do it this time next year. I’ll pick up anything that pays, or keeps me going in some way. How did you end up here? I’m terribly scared of coming over to Cologne pretending that 1. I have something to give to you, 2. it’s somehow super easy for me to receive what you want to give. To be open is not the same as accepting change or accommodating other voices. To let others in, in a way that doesn’t destroy you: how? We have a few hours together. I’m not sure if doing this is a good idea, whether we all should be doing something else. But I’ve promised, you got to, we’re here, this is what we do with our time, and on it goes. Let’s stay true about being in a space together. > video

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TRAILS – Wege nach Europa

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Eröffnung: 14.11.2015 / 18 Uhr

Im Rahmen des Seminars TRAILS // Wege nach Europa (KLIPS: 14676.0002) des Instituts für Kunst & Kunsttheorie, das sich mit Flüchtenden und Ihrer Geschichte und Gegenwart beschäftigt, wird an den zwei großen Fensterfronten des Durchgangs zwischen Block A und B (2.OG) eine lebensgroße Skizze einer möglichen zukünftigen Fensterarbeit umgesetzt. Alle Interessierten sind herzlich zur Eröffnung eingeladen und willkommen den neu geschaffenen temporären Raum für Auseinandersetzung mit der politischen und gesellschaftlichen Gegenwart zu nutzen um über Formen des reflektierten Aktivismus und Möglichkeiten der Teilhabe ins Gespräch zu kommen.

Nach eingehender Recherche zu den Herkunfts- und Zielländern, politischen Bedingungen und persönlichen Geschichten werden die Studierenden über theoriegeleitete praktische Arbeit eine bildnerische Umsetzung als Skizze auf die Glasscheiben und Raumbegrenzungen bringen. Bei der Umsetzung arbeiten die Studierenden eng mit Geflüchteten zusammen und initiieren weitere thematische Treffen und Gespräche in diesem entstanden Bereich. Der Entwurf wird dort mindestens 2 Wochen für die Öffentlichkeit ausgestellt werden. Ziel des Seminares ist es ein Raum für Austausch und Auseinandersetzung mit der politischen und gesellschaftlichen Gegenwart anzubieten und über künstlerische Mittel und Formen des reflektierten Aktivismus eine Teilhabe daran anzuregen.

Aufbau:13.-14.11.2015
Eröffnung/Event für die Öffentlichkeit: 14.11.2015 / 18 Uhr
Laufzeit: 14.11. – 06.12.2015

Mapping Herkunftsländer – Fluchtwege / Portraits, persönlichen Geschichten von Geflüchteten in Deutschland / schwarzes Brett / Vermisstenanzeigen / Kämpfe / Empowerment / Rolle der Medien am Beispiel O-Platz in Berlin / Hilfeorganisationen / Initiativen überregional und in Köln / Situationen in Herkunftsländern / während der Flucht / Rolle der sozialen Netzwerke / Bilderwirkungen

LIVESTREAM: Tagung ‚Kuratorische Ethik‘, Kunsthalle Wien

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„Kuratieren leitet sich vom lateinischen curare ab und bedeutet, sich um etwas zu kümmern und damit auch Verantwortung zu übernehmen – für eine Ausstellung, die beteiligten Künstler/innen, die Werke usw. Wird in der Wirtschaft der Code of Ethics immer wichtiger, der festlegt, was legitim ist und was nicht, verschieben sich im kuratorischen Bereich seit einigen Jahren entscheidende Parameter. […] “ (Konzept: Vanessa Joan Müller, Nicolaus Schafhausen; Assistenz: Juliane Bischoff)

Zu diesem Thema und unter dem Titel „Curatorial Ethics“ findet in Wien aktuell eine höchst interessante Tagung statt, deren LIVESTREAM man hier verflogen kann: https://www.youtube.com/embed/LgaQoUmGibo

(Verweis:  Projektseminar: Curatorial Turn)

 

Curatorial Turn? The Island / Digital’s Bitches / Surround Audience / All The Worlds Futures

DIS, The Island (KEN), 2015. Photo: Heij Shin/New Museum

 „Cyberspace, not so long ago, was a specific elsewhere … Now cyberspace has everted. Turned itself inside out. Colonized the physical.“ (William Gibson)

Derzeit findet im New Museum in New York die dritte Triennale statt. Diese, von dem Künstler Ryan Trecartin ko-kuratierte Ausstellung,  verfolgt einen (eher) prospektiven kuratorischen Ansatz und zeigt eher das möglicherweise Kommende als das bereits Vorhandene und Bewiesene, wie es in anderen Großausstellungen üblicher ist. Diese Ausstellung und ihr Rahmenprogramm im jüngsten Museum der Welt, so sagt man, dient mehr dem notwendigen kuratorischen Experiment und weniger dem Publikum mit retrospektiven Überblicken. Ein sehr lesenswerter Artikel von Jerry Salz dazu (hier übersetzt ins Deutsche hier, engl. hier: vulture.com), stellt ein paar interessante Überlegungen zu den Übergängen zwischen analogem und digitalen Leben (inklusive Kunst) an. Sein Tipp: “ … freuen Sie sich über Kuratoren, die das Digitale als eine neue Landschaft verstehen, schöpfen sie aktivistische Kraft aus der Enttäuschung. Und versäumen Sie „Surround Audience“ nicht.“ 

Köln ist nicht New York. Ein paar Möglichkeiten dran zu bleiben gibt es dennoch:  Das Projektseminar: Curatorial Turn (Es sind noch Plätze frei!) beschäftigt sich mit aktuellen und zeitgenössischen Ausstellungskonzepten und fordert einen Curatorial Turn im Feld der Kunstpädagogik. Und den Katalog zur Ausstellung „Surround Audience“ gibt es ab 27. März im Semesterapparat des Seminars in der Bibliothek des Instituts. Am 09.05.2015 eröffnet die 56. Biennale Venedig unter dem Titel „All The Worlds Futures“ unter der Leitung von Okwui Enwezor.

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What’s Next? beim Kunsthasserstammtisch in Hamburg: Wat nu?

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Aufgrund größerer lokaler Nachfrage haben wir nach den Events in Zürich, Köln und Berlin in Kooperation mit dem Kunsthasserstammtisch noch einen Präsentationstermin in Hamburg geplant. (Wien und New York sind für März/April geplant, Infos folgen)
Jan Holtmann schreibt dazu:

wat nu 72.llDer nächste KunstHasserStammTisch möchte sich bei der kommenden Veranstaltung mit „What’s next – Kunst nach der Krise“ auseinandersetzten. Jedes Jahrzehnt hat sein Kompendium, eine Textsammlung, die den Geist dieser Schaffenszeit widerspieglt. „What’s next“ ist im Dezember 2013 erschienen und könnte das Kompendium der 10er Jahre sein. Am 24.1. präsentiert der Kunsthasserstammtisch das Format „Wat nu?“ mit einem der Herausgeber, Prof. Torsten Meyer, einem Glücksrad, einer Schauspielerin (Karen Köhler) und einer Broschüre von 23 x 17 x 4,8 cm und 672 Seiten. Diese versammelt 177 Essays und Interviews sowie 154 Thesen, Manifeste und Zitate von 304 Autoren zum Thema des möglichst Nächsten.

Einladung zur Buchpräsentation

Hamburg: Fr 24. Jan 2014
20:30 Uhr im Helmuth-Hübner-Haus, Bei der Schilleroper 15
22767 Hamburg
Kunsthasserstammtisch

Der Reader ist an den Events zum Vorzugspreis von 20 Eur/30 CHF erhältlich (im Buchhandel 29.90 Eur/39.90 CHF).

What’s next? Kunst nach der Krise
Herausgegeben von Johannes M. Hedinger und Torsten Meyer
Kulturverlag Kadmos, Berlin, 2013, 672 S.

Die Welt ist im Wandel und mit ihr die Kunst. Der Reader versammelt 177 Essays und Interviews sowie 154 Thesen, Manifeste und Zitate von insgesamt 304 Autoren zum möglichen Nächsten in der Kunst. Mit Dirk Baecker, Hans Belting, Luc Boltanski, Nicolas Bourriaud, Bazon Brock, Judith Butler, Ève Chiapello, Carolyn Christov-Barkargiev, Chris Dercon, Diedrich Diederichsen, Hal Foster, Andrea Fraser, David Graeber, Isabelle Graw, Boris Groys, Jörg Heiser, Thomas Hirschhorn, Naomi Klein, Maurizio Lazzarato, Ben Lewis, Chus Martínez, Jonathan Meese, Dieter Mersch, Markus Miessen, Carmen Mörsch, Hans Ulrich Obrist, Jacques Rancière, Milo Rau, Gerald Raunig, Andreas Reckwitz, Irit Rogoff, Jerry Saltz, Tomáš Sedláček, Tino Sehgal, Peter Sloterdijk, Hito Steyerl, The Yes Men, Wolfgang Ullrich, Jan Verwoert, Anton Vidokle, Peter Weibel, Beat Wyss, Slavoj Žižek, Artur Żmijewski u.v.a.

Flyer Einladung zur Buchpräsentation (PDF)

Weitere Infos: www.whtsnxt.net

Hedinger/Meyer: What’s Next? – Buchpräsentation Zürich/Köln/Berlin

Flyer WN

What’s next? Kunst nach der Krise
Herausgegeben von Johannes M. Hedinger und Torsten Meyer
Kulturverlag Kadmos, Berlin, 2013, 672 S.

Die Welt ist im Wandel und mit ihr die Kunst. Der Reader versammelt 177 Essays und Interviews sowie 154 Thesen, Manifeste und Zitate von insgesamt 304 Autoren zum möglichen Nächsten in der Kunst. Mit Dirk Baecker, Hans Belting, Luc Boltanski, Nicolas Bourriaud, Bazon Brock, Judith Butler, Ève Chiapello, Carolyn Christov-Barkargiev, Chris Dercon, Diedrich Diederichsen, Hal Foster, Andrea Fraser, David Graeber, Isabelle Graw, Boris Groys, Jörg Heiser, Thomas Hirschhorn, Naomi Klein, Maurizio Lazzarato, Ben Lewis, Chus Martínez, Jonathan Meese, Dieter Mersch, Markus Miessen, Carmen Mörsch, Hans Ulrich Obrist, Jacques Rancière, Milo Rau, Gerald Raunig, Andreas Reckwitz, Irit Rogoff, Jerry Saltz, Tomáš Sedláček, Tino Sehgal, Peter Sloterdijk, Hito Steyerl, The Yes Men, Wolfgang Ullrich, Jan Verwoert, Anton Vidokle, Peter Weibel, Beat Wyss, Slavoj Žižek, Artur Żmijewski u.v.a.

Einladung zur Buchpräsentation

Zürich: Mo 2. Dez 2013
20.15 Uhr Zürcher Hochschule
der Künste, Dittinghaus,
Hafnerstr. 39/41, 8005 Zürich
davor 18 Uhr Vortrag von Dieter Mersch

Köln: Di 10. Dez 2013
18.30 Uhr Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät Gronewaldstr. 2, 50931 Köln, neuer Modulbau 906, 3. Stock
mit Vortrag von Milo Rau

Berlin: Sa 14. Dez 2013
16 – 19 Uhr in der Denkerei Oranienplatz 2, 10999 Berlin mit Vortrag von Bazon Brock und Überraschungsgästen

Der Reader ist an den Events zum Vorzugspreis von 20 Eur/30 CHF erhältlich (im Buchhandel 29.90 Eur/39.90 CHF).

Die Publikation wurde unterstützt durch die Universität zu Köln und die Zürcher Hochschule der Künste. Weitere Infos: www.whtsnxt.net

Flyer Einladung zur Buchpräsentation (PDF)

Vortrag aus NYC: Trebor Scholz: Global Media Activism

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Mi, 06.12.2012 | 16:00 Uhr
Block B | R 244 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

Im Wintersemester haben wir Besuch aus New York City, den man/frau sich nicht entgehen lassen sollte. Trebor Scholz kommt für einen Vortrag (6.12.) und eine Block-Lehrveranstaltung (7./8.12.12 und 18./19.1.13) zum Thema „Globaler Medienaktivismus“. Die Plätze in der Lehrveranstaltung sind begrenzt. Anmeldung bei Klips: 64055

Kollaborativ kommentierte Google Maps von indonesischen Gefangenenlagern machten die Lebensbedingungen in diesen Einrichtungen transparenter für ein internationales Publikum. Handy-Videos in Malaysia haben Polizei Ausschreitungen dokumentiert. Google Maps vom königlichen Palast in Bahrain führten zu heftigen öffentlichen Diskussionen über Landverteilung. Die Bürger in den Philippinen verwendeten Handy-Klingeltöne als aktivistisches Werkzeug im Rahmen einer Wahlkrise. [weiterlesen]