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The 9th Berlin Biennale MAY OR MAY NOT… be real queer

Berlin Biennale Blogbild

Die Orte der 9. Berlin Berlin Biennale sind Orte der »Paradessenz« (ihrer Essenz nach paradox): Das Konträre kommt zusammen. An diesen Orten wird »das Virtuelle als das Wirkliche, Nationen als Marken, Menschen als Daten, Kultur als Kapital, Wellness als Politik« begriffen. Und in dieser Hinsicht kann der erste Ort bereits besucht werden. Denn der Webauftritt der 9. Berlin Biennale ist selbst »a format, that works for everything.« Die Glätte, die an Werbeästhetik und Unternehmenskultur erinnert, wird unterlaufen von disparaten Zitaten, von Witzigem und scheinbar Überflüssigem. Wie man auf der Biennale wo was findet, erzählt zum Beispiel eine reanimierte Figur in drag aus einer Videoarbeit von Ryan Trecartin und Lizzy Fitch. Die Website sollte man sich keinesfalls entgehen lassen.

[By the way: Einige Plätze sind noch frei. Exkursionstermin: 9.-12. Juni 2016 (Do 14 Uhr bis So 14 Uhr). Veranstaltungstermine: ab 12.04.  dienstags 16 – 17.30 Uhr, im 14-tägigen Rhythmus.  Alle Fragen zu KLIPS-Anrechnung, Kosten, etc. beantworten wir in der ersten Veranstaltung. Individuelle Anmeldung per eMail erforderlich: t.meyer@uni-koeln.de]

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Kunstpädagogische Position Marie-Luise Lange

Nun gibt es endlich ein erstes Kölner Heft in der Reihe „Kunstpädagogische Positionen“!! Zu den schon länger bekannten blauen Heften aus Hamburg, gesellten sich schon ein paar grüne Hefte aus Oldenburg, nun endlich auch ein erstes rotes Heft aus Köln. Damit sind jetzt alle 3 Orte vertreten, an denen die 3 neuen ReihenherausgeberInnen Andrea Sabisch, Eva Sturm und Torsten Meyer tätig sind.

Wir freuen uns sehr, dass gerade Marie-Luise Lange den Reigen der roten Hefte eröffnet. Das Heft Nr. 28 geht auf den Vortrag zurück, den sie am 27.6.2012 am Kölner Institut für Kunst & Kunsttheorie im Rahmen der .mbr_monthly gehalten hat: I’m here – ästhetische Bildung als Präsenz, Ereignis, Kommunikation, Aufmerksamkeit und Teilhabe:

„Fragen: Wie wollen wir leben? Was verstehen wir im Zeitalter von Globalisierung und web 2.0, von Umweltgefährdung, Migrationsströmen und Interkulturalität unter Bildung? Was unter ästhetischer und was unter künstlerischer Bildung? Welche Rolle spielen dabei Alltagserfahrungen und Mediengebrauch, und welche Rolle spielt die Kunst? Welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Kompetenzen sollten Bürger der näheren oder ferneren Zukunft besitzen? Dürfen sie Fehler machen? Dürfen sie Schwächen zeigen? Dürfen sie auch in ihrem Leben einmal etwas „verpatzen“? Was tun?“

Das Heft kann im Online-Shop (oder in der Sprechstunde von Torsten Meyer) für 3,- € in Papierform erworben oder unter mbr.uni-koeln.de/kpp als PDF frei downgeloaded werden.