Schlagwort-Archiv: aktuelle Kunst

Gastvortrag von Christopher Kulendran Thomas und Annika Kuhlmann am 28.06.2017: Liquid Citizenship.


Grand Tour 2017
Mi, 28.06.2017 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B
R 2.212 (235) | Gronewaldstr. 2 | Köln

screenshot from the website: http://new-eelam.com/

How could citizenship be reconceived in an age of globally accelerated dislocation? In the face of resurgent nationalisms around the world – and given diminishing public confidence in many existing political institutions – could technology enable alternative forms of societal organisation to develop beyond national borders? Weiterlesen

Gastvortrag von Julieta Aranda am 04.05.2017: When the Ground Becomes Exposed // Grand Tour 2017 Forum


Grand Tour 2017
Do, 04.05.2017 | 18 Uhr

Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B
R 2.212 (235) | 
Gronewaldstr. 2 | Köln


Aranda’s practice is informed by her long-term research on the relationships that art establishes with life, experience, time, and information at many levels.
Art can function as a storehouse of words, in the same manner that the polar ice sheets are a storehouse of bacteria. Every language has its own idea of what constitutes a word. In English, „mustard“ is a word but „moutarde“ is not. In French, the inverse is true. Is art a language? Let’s go along and assume that is one, and let’s try to understand how are words constituted. The interplay of words in a cryptic crossword offers an interesting disparity between language and image. Weiterlesen

GRAND TOUR 2017: Special Guests im Sommersemester: Julieta Aranda, Christopher Kulendran Thomas und Annika Kuhlmann

Für das Sommersemester 2017 konnten wir die Künstlerin Julieta Aranda und den Künstler Christopher Kulendran Thomas sowie die Kuratorin Annika Kuhlmann für Blockseminare am Institut für Kunst und Kunsttheorie gewinnen. Alle drei agieren weltweit und sind auf Großausstellungen wie der Berlin Biennale oder der documenta vertreten.
Wer sich die einmalige Chance der Teilnahme an diesen Seminaren nicht entgehen lassen will – es gibt noch wenige Restplätze! Die Anmeldung ist in der 2. Belegphase (17.3.-29.3.17) möglich:

  • Aranda, Julieta: Meeting the Universe Halfway. (Blockseminar) Klips 1 & Klips 2: 14676.0039
  • Christopher Kulendran Thomas & Annika Kuhlmann: Liquid Citizenship. (Blockseminar) Klips 1 & Klips 2: 14676.0040 Weiterlesen

Skulptur Projekte Münster: Künstlerliste veröffentlicht

35 Künstler aus 19 Ländern bestreiten die große Zehn-Jahres-Ausstellung Skulptur Projekte Münster. Die Liste präsentierte das Kuratorenteam um Kasper König am vergangenen Mittwoch. Vom 10. Juni bis zum 1. Oktober werden zur fünften Auflage der Ausstellung Skulpturen, Installationen und Performances in der gesamten Stadt gezeigt. Aufgrund ihres Zehn-Jahresturnus sei die renommierte Ausstellung eine »Langzeitstudie im Spannungsfeld von Kunst und Öffentlichkeit«, so die Kuratoren.

Aus 19 Staaten kommen die Künstler – neben Deutschland und anderen europäischen Staaten leben und/oder arbeiten die Teilnehmer in den USA, Asien und Afrika. Aus Mumbai (Indien) stammt die experimentelle Filmemacherin Shania Anand, aus Kamerun der Multimedia-Künstler Hervé Youmbi. Aus Bukarest kommt die junge Performancekünstlerin Alexandra Pirici, die 2016 auf der Berlin Biennale vertreten war. Aus Deutschland sind u.a. Aram Bartholl, Hito Steyerl, Gregor Schneider, Thomas Schütte und Cosima von Bonin eingeladen.

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SUBLIMA16: Ausstellung & Festival an der Universität zu Köln

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Am 28. und 29. Oktober öffnen das Institut für Kunst & Kunsttheorie und das Institut für Medienkultur und Theater ihre Tore und präsentieren mit der SUBLIMA16 visuelle Kunst, Performances, Filme und Talks zu den großen Themen der Kunst: das Schöne, die Liebe, das Drama, das Wunder, die Ästhetische Erfahrung, die Sublimierung und den Kontrollverlust. Dabei geht es in diesem Jahr zeitgemäß um Awesomeness und Komfortzonen, um Liebe in Zeiten von Tin­der und Cyberfeminism, um Next Nature und Magie im Post-Internet, um das Sublime im Zeitalter von Digitalisierung & Globalisierung und die postironische Haltung der Generation C – also jener Generation, die damit aufgewachsen ist, dass die Komplexität der Interaktion von Information und Kom­munikation in ihrer kulturellen Umwelt die eigene Vorstellungskraft maßlos übersteigt. Weiterlesen

OPEN CALL: alleswasgeht 2.0

alleswasgeht Flyer Kopie

Nur noch wenige Tage bis zur Bewerbungsfrist für die Ausstellung alleswasgeht. Nutzt die Chance, eure Arbeiten außerhalb von Seminaren und mit Hilfe eines rein studentischen Organisationsteams zu zeigen. Gestaltet mit anderen Künstlern etwas Besonderes. Die erfolgreiche alleswasgeht-Ausstellung geht dieses Jahr in die zweite Runde. Weiterlesen

Gastvortrag von Gesa Krebber am 03.06.2015: I wanna draw your name on my __________. Kollaborative Kreativität als Position einer jungen Kunstpädagogik

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 03.06.2015 | 16 Uhr
Block B | R 212 (ehemals 235) | Gronewaldstraße 2 | Köln


Gesa Krebber.
I wanna draw your name on my __________.
Kollaborative Kreativität als Position einer jungen Kunstpädagogik

cosima von bonin ohne Titel krebber ueber krebber 1990-0-1 Was sind Positionen einer zeitgenössischen Kunstpädagogik, deren Anschlüsse so vielfältig sind und von Architektur, Conceptual Art, Design über Performance, sozial-medialen Alltagspraktiken bis hin zu partizipativen Gestaltungspraktiken reichen? Die Kunstpädagogik steht darin beständig an Schwellen und Übergängen, tritt hinein in fluide, entgrenzte Felder und unscharfe Begrifflichkeiten. Appropriation, User-Generated Design, Internet-Art und Post-Internet-Art, Collaborators und Komplizen… Fremdes, Störungen, Informelles wird dabei zur bildenden Situation.

Zugleich wird mit dem Eintritt in die Regelschule die entgegengesetzte Erwartung deutlich. Dort gilt es, den tradierten Bildungsbegrifflichkeiten gerecht zu werden. Störungen sind das Gegenteil des gängigen Unterrichtsziels. Und anstatt eines relationalen und kommunikativen Zusammenarbeitens muss das Ergebnis von Unterricht und der Lernerfolg weiterhin gekoppelt an das einzelne Individuum „gesichert“ werden.

Das aktuelle Phänomen zeitgenössischer Kollaborationen in der Kunst und der Alltagskultur stellt ein Konzept dar, das in entgrenzte, unsichere Bereiche von Kunst und Kreativität führt. Mit einem großen Selbstverständnis sind Konnektivität und relationale Bedingtheit sichtbarer Teil des künstlerischen und gestaltenden Produktionsprozesses ohne Angst vor Ähnlichkeiten, komplexen Zusammenhängen oder multipler Autorschaft.

Übertragen auf die Situation an der Schule tun sich damit viele Impulse auf. Die aktuellen kollaborativen Phänomene bieten Erweiterungspotentiale für das System Schule, da sie das individuelle, vereinzelte, institutionalisierte Lernen um situative, kommunikative Konzepte erweitern. Beziehungen und Vernetzungen gelten darin als wesentlicher Teil einer good practice an der Schule.

Für die kunstpädagogische Lehre heißt dies, die Narration kollaborativer Strategien in den Fokus zu rücken und sie im zweifachen Sinne zum neuen Gegenstand der Kunstunterrichtspraxis zu machen. Sie ist einerseits notwendige Aktualisierung von Lehrplaninhalten. Zudem ist die Kollaboration – ob in Kunst oder Alltagskreativität – als Erweiterung von Bildungssituationen zu sehen. Anhand von Unterrichtsbeispielen wird diese kollaborative Denkfigur imaginiert und im Seminar debattiert.

#Entgrenzung #Kunstunterricht #Netzwerk #Konnektivität #Kollaboration #Kreativität #kollaborative Kunst #Kollaboration #kollektive Autorschaft #aktuelle Kunst #Partizipation #Scheitern #Störung #Zusammenarbeit

Gesa Krebber (*1978) ist Promovierende am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Universität zu Köln mit dem Forschungsprojekt Kollaborative Kreativität. Als Lehrerin für Kunst und Deutsch ist sie an der Königin-Luise-Schule in Köln tätig. Sie studierte Freie Kunst sowie Kunstpädagogik/ Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel und Germanistik an der Universität Kassel. Arbeitsschwerpunkte: Strategien aktueller Zusammenarbeit in Kunst und Alltagskultur, kollaborative Kreativität, relationales Lernen im Kunstunterricht. http://gesakrebber.de.

Gastvortrag von Prof. Dr. Christine Heil am 22.04.2015: Display(s) der Selbstkonstruktionen. Schnittstellen von Vermittlungsräumen in Jugendästhetiken, Institutionen und aktueller Kunst

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Kunstpädagogische Positionen in Kooperation mit der ZHdK Zürich
Mi, 22.04.2015 | 16 Uhr
Block B | R 235 | Gronewaldstraße 2 | Köln

©Teilbestand des Archivs „Kindheit, Jugend, Biographie“ (AKJB) der Universität Siegen (Gründer: Imbke Behnken & Jürgen Zinnecker): Jugendaufruf 1983; Datenformat: Digitalisierte Kopie

©Teilbestand des Archivs „Kindheit, Jugend, Biographie“ (AKJB) der Universität Siegen (Gründer: Imbke Behnken & Jürgen Zinnecker): Jugendaufruf 1983; Datenformat: Digitalisierte Kopie

Christine Heil. Display(s) der Selbstkonstruktionen. Schnittstellen von Vermittlungsräumen in Jugendästhetiken, Institutionen und aktueller Kunst

Die Beteiligung von Jugendlichen an Angeboten der Kunstvermittlung, Museumspädagogik, Jugendarbeit oder von Medienportalen setzt voraus, dass Jugendliche eine Teilnahme überhaupt attraktiv oder begehrenswert finden. Das ist ein Gedanke, der auch Verantwortliche für Kunstunterricht umtreibt. Der Vortrag geht von Einsendungen an einen Jugendaufruf von 1983 (d.h. vor dem Internet) aus und stellt den Beispielen von damals heutige Alltagspraxen von Jugendlichen sowie Projektbeispiele aus dem Feld der Kunstvermittlung gegenüber. Aus der Perspektive der Kunstpädagogik ist es interessant zu betrachten, wie Vermittlungsabteilungen in Kunstinstitutionen und Museen ihre institutionellen Displays verändern und interaktive Angebote entwickeln, oder wie Künstler_innen partizipative Formate realisieren, um mit Jugendlichen zusammen zu arbeiten. Leitende Fragen sind: Wie nutzen oder verändern Jugendliche angebotene Formen der Selbstrepräsentation? Wie greifen Jugendliche Produktions- und Interaktions-Systeme für kommunikatives Handeln auf und verändern es? Welche Vorlagen und Vorbilder werden aufgegriffen? Welche Begriffe sind hilfreich, um über diese Dinge nachzudenken?

#Jugend #Alltagsästhetik #mediale Interaktion #Körper #Selbst-Positionierung #Kunstunterricht #Kunstvermittlung #aktuelle Kunst #Partizipation #Prosuming

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