Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie

Gastvortrag von Monika Bartholomé: »Finde alles – suche nichts«

28. November, 18:00 - 19:30

„Die Unmittelbarkeit ihrer Einfälle setzt Monika Bartholomé mit der absoluten Einfachheit ihrer Mittel um. Sie zeichnet mit Bleistift und Tusche auf lose weiße Papierblätter, die meist nicht größer als Schulhefte sind. Ein Mehr an Technik wäre ihr Behinderung der Spontanität, ohne daß damit die darstellenden Möglichkeiten der Zeichnung, lineare wie räumliche, zu übertreffen wären…. Bei […]

Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie

Gastvortrag von Aljoscha Weskott: Intensive Bildmilieus: Zur Aktualisierung des Susan Sontag-Begriffs „Ökologie der Bilder“

7. November, 12:00 - 13:30

In meinem Vortrag möchte ich die Allgegenwart digitaler Bilder aus einer medienökologischen Perspektive beleuchten. Die sich rhizomartig ausbreitenden digitalen Bilderströme sind nicht allein auf Zurichtung und Kontrolle ausgerichtet; in diesen medienökologischen Bild-Assemblagen gibt es auch Möglichkeiten experimenteller Existenzweisen jenseits der Funktionsweisen von Kontrollgesellschaften. Die Prämisse meines Arguments ist Marshall McLuhans medienökologische Erkenntnis, dass technisch-mediale Infrastrukturen […]

Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie

Gastkünstlervortrag von Ines Schaber: „Notes on Archives“

25. Juni, 16:00 - 17:30

Seit fast fünfzehn Jahren beschäftigt sich Ines Schaber auch mit Fragen um das Archiv. Als Teil dieser Auseinandersetzung entstanden sowohl eine Serie von künstlerischen Arbeiten und Fallstudien, als auch Texte und Essays. 2018/19 veröffentlichte sie dazu die (vorerst) fünfteilige Buchserie Notes on Archives, die sie in ihrem Vortrag in Köln vorstellen wird. Dabei wird es […]

Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie

Gastkünstlervortrag von Christine Reifenberger: Feuer Wasser Erde Luft – Chronologie einer künstlerischen Entwicklung

6. Juni, 18:00 - 19:30

Über die langjährige Beobachtung von Naturphänomenen ist in die Bildsprache von Christine Reifenberger eine intensive Beschäftigung mit dem Zyklischen, dem Wachstum und der Auflösung eingegangen. Das Flüchtig-Bewegte, das sich in einem Moment der höchsten Konzentration zum Bild verdichtet, reflektiert die in der Malerei von Christine Reifenberger dominierenden Aspekte von Licht, Geste, Raum und Materialität. Die Malerin „bewegt“ das Papier zusammen mit der […]

Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie

Gastkünstlervortrag von Jan Kolata: »Ernste Spiele« – im Atelier des Malers

11. April, 18:00 - 19:30

Wenn ich male, liegen die Bildflächen auf dem Boden. Auf die Leinwand geschüttete, dicht pigmentierte Malfarbe und deren Manipulation mit unterschiedlichen, meist aus dem Baumarkt stammenden Geräten (Putzrakel, Fensterwischer, Mikrofaser- tücher, Flächenstreicher) bilden das Amalgam, aus dem allmählich das Bild erfunden und geformt wird. Nicht die vorgefass- te Idee, sondern das bedenkende Handeln mit dem […]

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