Abstract

Musik zählt zu den beliebtesten Lieblingsbeschäftigungen und wird in ganz unterschiedlichen Situationen genutzt, z. B. um sich zu entspannen oder zu aktivieren, die Laune zu verbessern, sich die Zeit zu vertreiben, zu tanzen, oder auch therapeutisch. Dieser Vortrag wird darauf eingehen, wie man im Bereich der Musikpsychologie Forschungsfragen entwickelt und sie empirisch experimentell umsetzen kann. Dabei wird besonderes Augenmerk auf den Bereich Musik und Bewegung gelegt und diverse Forschungswerkzeuge vorgestellt, die sich im Forschungsfeld etabliert haben, wie die Messung der Körperbewegung (Motion Capture), der Augenbewegungen (Eye Tracking) oder der Muskelspannung (EMG). Der Bezug zu musikpsychologischen Fragestellungen wird über praktische Beispiele realer Forschung veranschaulicht.

Info

Dr. Birgitta Burger arbeitet zur Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im von der EU geförderten Forschungsprojekt ‚Slow Motion: Transformations of Musical Time in Perception and Performance‘ an der Universität Hamburg. Sie erforscht die Rolle des Körpers und der Bewegung in Musikproduktion und -perzeption, insbesondere unter der Verwendung von quantitativen Methoden und Motion Capture Technologien. Sie ist Mit-Entwicklerin der MoCap Toolbox, einer Matlab Toolbox für die Visualisierung und Analyse von Motion Capture Daten.