Abstract

Die Kurz- und Kürzestformate prägen die Plattformen der Social Media. Bislang hat dabei der Text dominiert. Doch jetzt erobern auch die Clips die Timelines von Twitter, Facebook und Instagram. Die sechssekündigen Filmchen bei Vine erleben in den USA einen beeindrucken Boom. Ich möchte in meinem Vortrag darüber nachdenken, was in den letzten Jahren passiert, dass sich mikrologische Präsentationsformate durchsetzen können. Und zeigen möchte ich, wie sich an der extremen Verkürzung lernen lässt, wie die Netzkultur funktioniert und wie wir selbst produktiv mit ihr umgehen können. Dazu möchte ich ganz konkret eine kleine Typologie des Mikroerzählens vorstellen und zeigen, welche Tricks angewendet werden, damit dieses Erzählen funktioniert.

 

 

 

 

 

Info

Prof. Dr. Stephan Porombka, Universität der Künste Berlin, 47, war zuerst Germanist, dann Literaturwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Neue Medien und Literaturbetrieb, Hypertext-Experte, Slammer, Kulturjournalist, Qualitätsmanager, Vizepräsident der Universität Hildesheim für Lehre und für Forschung. Heute ist er Professor an der Universität der Künste Berlin, experimenteller Kulturwissenschaftler, produktiver Gegenwartsbeobachter, ZEIT-Kolumnist, der sich ganz besonders für die Formen und Formate des “Nächsten” interessiert.

Der Vortrag war Teil der Jahrestagung der wissenschaftlichen Sozietät Subjekt Medium Bildung an der Universität zu Köln. Die Veranstaltung trug den Titel „Where The Magic Happens“ und beschäftigte sich mit Bildung nach der Entgrenzung der Künste. Mehr Informationen finden Sie hier: http://kunst.uni-koeln.de/magie/

Web: http://gwk.udk-berlin.de/personen/porombka/