Abstract

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Peggy Piesche, geboren und aufgewachsen in der DDR, ist eine Schwarze deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Nach langjährigen Lehrtätigkeiten in den Niederlanden (Universität Utrecht) und den USA (Vassar College und Hamilton College/NY), arbeitete sie ab 2013 an der Academy of Advanced African Studies (Universität Bayreuth) mit dem Forschungsschwerpunkt „Zukunftskonzeptionen in Afrika und der Diaspora“. Ihre Forschungs- und Lehrtätigkeit liegt in den Feldern und jeweiligen Schnittstellen von Diaspora und Translokalität, Performativität von Erinnerungskulturen (Spatiality and Coloniality of Memories) sowie Black Feminist Studies und Critical Race und Whiteness Studies. Sie publizierte zu Rassifizierungen und Schwarzen Images, Kolonialgeschichte und kollektiver Erinnerung sowie Afrofuturismus und Afrikanisch/Diasporische Zukunftsentwürfe. Piesche ist u.a. Mit-Herausgeberin von „Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland“ (2005, überarb. Fassung 2009) und gab 2012 die Anthologie „‚Euer Schweigen schützt Euch nicht: Audre Lorde und die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland“ heraus. Sie ist außerdem transkulturelle Trainerin für kritische Weißseinsreflexion in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. In der Schwarzen (deutschen) Bewegung ist sie seit 1990 aktiv und Mitfrau bei ADEFRA e.V. (Schwarze Frauen in Deutschland) und seit 2016 executive board member von ASWAD (Association for the Study of the Worldwide African Diaspora).

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